Spielberichte


Der 13. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Gnaschwitz/Doberschau - SV Rot Weiß Bad Muskau   0 : 2 (0 : 1)

Trotz akuter Personalsorgen – Fünfter Auswärtsdreier

Die Auswärtsbilanz der Parkstädter der 1.Halbserie kann sich sehen lassen. Trotz akuter Personalsorgen waren die Rot Weißen nun schon zum fünften Male (von 6 Auswärtsspielen) , diesmal mit 2:0 beim SV Gnaschwitz/Doberschau, erfolgreich. Die Gäste hatten mit Ersatzkeeper Jörg Mücke nur einen Wechsler zur Verfügung, dennoch nahmen die Neißestädter alle drei Punkte mit in die Parkstadt. Das Spiel auf den unbeliebten Hartplatz auszutragen, ging am Ende für die Hausherren nach hinten los. Noch dazu ein kalter Seitenwind erschwerte das Spiel bei misslichen Bedingungen vor gerademal 60 Zuschauern. Die sahen eine Gästeelf, die besser aus den Startlöchern kam. Einen Muskauer Freistoß konnte Gastgeberkeeper Dorn gerade noch abwehren. Nach einer Viertelstunde Spielzeit der nächste gelungene Gästeangriff , dessen Abschluß aber knapp das Gnaschwitzer Tor verfehlte. Torjäger Henkert von den Gastgebern setzte in der 17.Minute die erste Duftmarke, Muskau´s Keeper Felix Woithe war aber auf den Posten. Ein Abseitstor für die Einheimischen eine Minute später wurde zu recht nicht gegeben. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff erzielte Sebastian Kölzow dann seinen zwölften Saisontreffer. Der Torschütze ließ mit einen platzierten Schuß in der 43.Minute Gastgeberschlussmann Dorn keine Chance. Mit der knappen Gästeführung wurden die Seiten gewechselt. Gnaschwitz bemühte sich zwar redlich um den Gleichstand, doch die Rot Weißen aus der Parkstadt steigerten sich im zweiten Abschnitt mit zunehmender Spielzeit. So war die Spielentscheidung in der 75.Minute nicht unverdient. Sebastian Kölzow marschierte über Rechtsaußen durch und bediente prima den am langen Pfosten lauernden Robert Gläsel. Der hatte keine Mühe zum 2:0 eine Viertelstunde vor Schluß einzuschieben. Weitere Muskauer Chancen waren nun die Folge, wobei Stephan Abramek in der 88.Minute nur die Latte traf. Am Ende musste man den Rot Weißen ein dickes Kompliment zollen, hatten sie die akuten Bestzungsprobleme mit einer geschlossen Mannschaftsleistung kompensiert. Der Lohn war der fünfte Auswärtsdreier und ein Überwintern auf den dritten Tabellenplatz, der für die Rückrunde noch alles offen lässt.

Aufstellung: Woithe, Lieschka, Brose, Karow, Kahlig, Machinka, Nagel, Abramek, Schubert (ab 86.min Mücke), Kölzow, Gläsel,
Tore: 0:1 Kölzow (43.min), 0:2 Gläsel (75.min ),
Schiri: Philipp Jacob (Dresden)
Zuschauer 60
Erstellt am 2011-12-04 09:53:19


Der 12. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Großpostwitz/Kirschau   2 : 2 (1 : 2)

Parkstädter erneut mit Moral – nach 0:2 Rückstand noch 2:2 gegen Gropo

Erneut zeigten die Parkstädter im letzten Heimauftritt der Hinrunde Moral und retten nach einem 0:2 Rückstand noch ein 2:2 Remis gegen Großpostwitz/Kirschau. Nachdem sich der schlimme Verdacht des Kreuzbandrisses bei Abwehrchef Mathias Lettow nun unter der Woche bestätigt hatte, mußte Cheftrainer Holger Fandrich gleich auf insgesamt fünf Stammakteure (Lettow, Bär, Schöps, Hinz und Lieschka) im letzten Heimspiel vor der Winterpause verzichten. Dennoch übernahmen zunächst die Parkstädter sofort die Initiative und belagerten das Gästetor. Ging nach einer Muskauer Ecke in der 2.Minute ein Gewaltschuß von Stephan Abramek noch knapp über den Kasten, donnerte er vier Minuten später das Streitobjekt nur an den Gästepfosten. Auch das Nachsetzen brachte nicht den erhofften Muskauer Torerfolg. Anders die emsigen Großpostwitzer, die gleich die erste Torchance zum 0:1 in der 15.Minute durch Jiri Krohmer veredelten. Der sehr ballgewandte Ex-Budisse war auch der Vater des zweiten Gästetreffer gleich zwei Minuten später. Gekonnt setzte er sich bis zur verlängerten Torauslinie durch und seine Maßeingabe netzte anschließend Jan Beranek mit den Kopf mühelos zum 0:2 in der 17.Minute ein. Der Muskauer Schockzustand über den Zweitorevorsprung der Gäste hielt aber nicht lange. Die Parkstädter setzten sich nun mehr und mehr in der Gästehälfte fest. Chancen fast im Minutentakt und ein großartiger Maik Düring im Großpostwitzer Tor verhinderten nun Schlimmeres für die Spreestädter. So scheiterte zunächst Manuel Kahlig nach glänzender Kölzow Vorarbeit in der 24.min, dann vergaben zehn Minuten später Lukasz Machinka und Robert Gläsel gleich im Doppelpack. In der 36.Minute brachte ein weiter Einwurf von Eric Brose in der Gästestrafraum allerhöchste Gefahr, doch Robert Gläsel setzte die Kugel über den Kasten. Zwei Minuten später gab es für Stephan Abramek gleich im Doppelpack die Chance zum Anschlusstreffer. Zuerst scheiterte er am überagenden Postwitzer Schlussmann und auch den Nachschuß knallte der Muskauer zum Entsetzen über den Gästekasten. Schon beim nächsten Muskauer Angriff reagierte der Gästeschlussmann erneut überragend, als er einen Brose Kopfball entschärfte. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurden die Bad Muskauer Bemühungen doch noch belohnt, denn Sebastian Kölzow konnte im Gästestrafraum nur auf Kosten eines Elfer vom Ball getrennt werden. Rudi Nagel verwandelte sicher zum 1:2 Halbzeitstand in der 43.Minute vom Elfmeterpunkt. Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel setzte sich die Muskauer Aufholejagd fort. Sebastian Kölzow marschierte frei durch und umspielte schon den Gästekeeper. Zu weit abgetrieben, versuchte er aber nicht den Torabschluß. Sein anschließender Rückpaß von der Grundlinie konnte aber Lukasz Machinka nicht einnetzen. Mit einem Gewaltschuß versuchte es Sebastian Kölzow vier Minuten später, fand aber erneut im Gästekeeper seinen Meister. Der eingewechselte Bruno Schubert hatte in der 76.Minute den nächsten Muskauer Hochkaräter auf den Stiefel, es war schon fast zum Verzweifeln. In der 79.Minute erlöste aber Stephan Abramek die Hausherren von der drohenden Heimpleite und nagelte das Streitobjekt unter die Latte des Großpostwitzer zum längst verdienten 2:2 Ausgleich. Am Ende hatten auch noch die Gäste noch etwas zum Zusetzen. Es folgte noch ein offener Schlagabtausch in den letzten zehn Minunten der unterhaltsamen und vor allem fairen Partie, wobei keinem Team mehr der erhoffte Siegtreffer gelang.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Kloschinski, Buder (ab 70.min Schubert), Brose, Karow, Machinka, Kahlig, Nagel, Abramek, Kölzow, Gläsel,
Tore: 0:1 Krohmer (15.min),0:2 Beranek (17.min ),1:2 Nagel(43.min Elfm.),2:2 Abramek (79.min)
Schiri: David Eberhard (Dresden)
Zuschauer 142
Erstellt am 2011-11-27 02:59:13


Der 11. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - SG Motor Cunewalde   1 : 1  (0:0)

Cunewalder Geholze bringt Punkt in der Parkstadt

Die Parkstädter mußten sich am 11.Spieltag der Bezirksliga nur mit einem 1:1 Remis gegen Aufsteiger Motor Cunewalde begnügen. Allerdings bestritten die Gäste, (über)motiviert auch durch den Trainerwechsel, mehr als rustikal die Partie. Erstes Muskauer Opfer Abwehrchef Mathias Lettow, der mit Verdacht auf Kreuzbandriß, schon in der 2.Minute den Rasen in Richtung Krankenhaus verlassen mußte. Das taktische Konzept der Pücklerelf war somit schon nach zwei Minuten dahin. Von diesen Schock erholten sich die Hausherren nur sehr schwer, zumal Schiri Kay Windisch aus Dresden viel zu nachsichtig mit den Cunewalder Geholze umging. Er ließ die Gäste viel zu großzügig gewähren, die mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln das Muskauer Kombinationsspiel zerstörten. Am nächsten waren die Hausherren am Torerfolg dann in der 10.Minute als die Cunewalder Abwehr nach einer Gastgeberecke auf der Linie noch retten konnte. Zehn Minuten später versuchte es Eric Brose, doch sein Geschoß kratzte Gästekeeper Michal Dvorak noch glänzend von der Linie. Felix Woithe im Muskauer Kasten musste eigentlich nur einmal kräftig zupacken, als er einen Cunewalder Freistoß in der 35.Minute mit Glanzparade entschärfte. Es blieb somit torlos zur Pause. Ein katastrophaler Muskauer Fehlpaß in die Mitte zum eigenen Strafraum leitete die 1:0 Gästeführung in der 51.Minute ein. Der Schuß vom Cunewalder David Studeny wurde auch noch zu allem Unglück von einem Muskauer Abwehrspieler abgefälscht. Mit den Tor des Tages gelang Sebastian Kölzow dann mit einem Volleyschuß nach Muskauer Ecke von Rudi Nagel der 1:1 Ausgleich in der 61.Minute. Das Traumtor von Sebastian Kölzow gab Auftrieb und nur zwei Minuten später musste eigentlich der Muskauer Führungstreffer fallen. Wiederrum leistete Sebastian Kölzow über Rechtsaußen prima Vorarbeit und bediente am langen Pfosten Robert Gläsel. Unglaublich wie der Cunewalder Keeper mit einer Glanzparade den Kopfball noch aus dem Tor fischte. Erneut stand Sebastian Kölzow im Brennpunkt des Spielgeschehen als in der 80.Minute sein Geschoß nur um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei ins verlängerte Toraus strich. Die völlig ausgepowerten Gäste sehnten nun den Schlusspfiff herbei und feierten anschließend ausgelassen den Punktgewinn in der Parkstadt. Am Ende schmerzte den Parkstädtern nicht so sehr der Punktverlust auf heimischen Gelände, als vielmehr die schwere Verletzung von Mathias Lettow gleich zu Beginn des Spieles. Nach Silvio Bär und Marcel Schöps nun die dritte schwere Verletzung innerhalb weniger Wochen von drei wichtigen Leistungsträgern der Rot Weißen.

Aufstellung: Woithe, Brose, Lettow (ab 2.min Machinka), Buder, Lieschka (ab 89.min Schneider), Nagel, Karow, Kahlig, Abramek, Kölzow, Gläsel
Tore: 0:1 Studeny (51.min), 1:1 Kölzow (61.min),
Schiri: Kay Windisch (Dresden)
Zuschauer 193
Erstellt am 2011-11-20 05:04:52


Der 10. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Post Germania Bautzen - SV Rot Weiß Bad Muskau   1 : 4  (1:2)

Parkstädter bleiben durch 4:1 Erfolg bei den Post Germanen weiter oben dran

Durch einen ungefährdeten 4:1 Auswärtserfolg bei Post Germania Bautzen bleiben die Parkstädter weiter im Führungsquartett der Bezirksliga Ost. Bereits nach einer Viertelstunde Spielzeit gingen die Parkstädter mit 1:0 durch Torsten Kloschinski in Führung. Sebastian Kölzow hatte auf der Rechtsaußenposition geschickt den Ball behauptet und bediente die Muskauer Angriffsmitte. Über die Stationen Manuel Kahlig und Axel Buder wurde dann der Muskauer Torschütze in Szene gesetzt. Frei durchlaufend netzte der Rot Weiße problemlos zum Gästeführungstreffer in der 15.Minute ein. Der Muskauer Torschütze hatte in der 23.Minute erneut eine gute Szene, als er nach einen Marcel Schöps Freistoß mit einem Kopfball nur um Haaresbreite den rechten Torwinkel verfehlte. Mit einem Sonntagschuß aus gut 30 Meter Torentfernung kamen die robusten und laufstarken Gastgeber etwas überraschend zum 1:1 Ausgleich in der 29.Minute. Der Bautzener Marco Müller hatte einfach draufgehalten und traf sehenswert in den rechten oberen Torgiebel. Die Rot Weißen Gäste aus der Parkstadt hatten aber noch vor dem Seitenwechsel die richtige Antwort parat. Sebastian Kölzow steckte in der 43.Minute auf Axel Buder durch und der lief alleine auf Gastgeberkeeper Martin Dornbusch zu. Der Muskauer umspielte auch noch den Gastgeberschlussmann, wurde aber anschließend fast auf der verlängerten Torauslinie beim Schussversuch auf den leeren Kasten von den Beinen geholt. Der sehr gute Dresdener Schiri Jan Evler zögerte keine Sekunde und zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Das Foulspiel des Torwartes bewertete der Referee zunächst mit der Roten Karte für den Bautzener Schlussmann. Diese sehr harte Entscheidung revidierte aber der Unparteiische und beließ es anschließend nur beim Gelben Karton für den Keeper. Der Muskauer Elfmeterschütze Rutgar Nagel ließ sich aber durch die korrigierte (aber richtige !) Kartenentscheidung des Referees nicht nervös machen und verwandelte sicher zum 2:1 Pausenstand für die Neißestädter. Die Hausherren stemmten sich in der Auftaktphase der zweiten Spielhälfte zwar noch gegen die drohende Niederlage, doch die Kräfte ließen bei den Post Germanen immer mehr nach. Die Parkstädter hielten das Tempo weiter hoch und spätestens zwanzig Minuten vor Spielende waren die Gäste entgültig auf der Siegerstraße. Rutgar Nagel mit seinen zweiten Tagestreffer flach in die kurze linke Torecke machte nach einem prima Axel Buder Paß in der 70. Minute zum 3:1 alles klar. Zehn Minuten später wurde das jetzt auf Hochtouren laufende Muskauer Kombinationsspiel mit den 4:1 durch Robert Gläsel belohnt. Einen Paß von den verlängerte Torauslinie in den Rückraum hämmerte der Torschütze zum 4:1 Endstand für die Parkstädter ein.

Aufstellung: Woithe, Brose, Lettow, Buder, Lieschka, Schöps (ab 55.min Machinka), Nagel, Kloschinski (ab 46.min Gläsel), Karow, Kahlig (ab 75.min Abramek), Kölzow,
Tore: 0:1 Kloschinski (15.min), 1:1 Müller (29.min), 1:2, 1:3 Nagel (43.min Elfm. und 70.min), 1:4 Gläsel (80.min)
Schiri: Jan Evler (Dresden)
Zuschauer 92
Erstellt am 2011-11-06 03:24:25


Der 9. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - Königswarthaer SV   4 : 3  (0 : 3)

Muskauer Fußball-Wahnsinn im Parkstadion – nach 0:3 Halbzeit noch 4:3 Sieg über Königswartha

Der Muskauer Fußball ist um eine Wahnsinns-Episode reicher. Was viele nach einem aussichtslosen 0:3 Halbzeitrückstand nicht mehr für möglich gehalten hatten, trat tatsächlich noch ein. Am Ende hatten die Parkstädter mit 4:3 in einem wahren Fußball-Krimi die Nase vorn und konnten damit wohl den Heimkomplex der letzten Wochen doch noch zu den Akten legen. Königswartha führte zur Halbzeit durch Tore von Daniel Jannasch (31.min) und einem Doppelschlag von Ronald Wichmann (41.und 43.min) schier uneinholbar schon mit drei Toren Vorsprung. Allerdings lief Danilo Reiche im Gästetor schon zur Höchstform auf und sicherte den ganz in schwarz gekleideten Gästen eine mehr als beruhigende Halbzeitführung. Rot Weiß im ersten Spielabschnitt keineswegs unterlegen, doch die Gäste nach einer halben Stunde Spielzeit dann gleich dreifach effektiver. Sebastian Kölzow hatte bereits in der 1.Minute den Führungtreffer auf den Senkel, doch der gute Torschuß war zu hoch angesetzt. Dann probierte es Muskau´s Kapitän Silvio Bär in der 12.min aus der Distanz, auch hier fehlte etwas Zielwasser. Nach zwanzig Minuten tauten die Gäste auf und gleich dreifach vergaben die Königswarthaer den Führungstreffer. Dann waren wieder die Hausherren am Zuge, doch ein überragender Danilo Reiche im Gästekasten hielt mit Glanzparaden (25. und 27.Minute) seine Kiste sauber. Dann aber machten die bis dato sehr disziplinierten Gäste Nägel mit Köpfe und hatten zur Pause einen Dreitorevorsprung herausgeschossen. Viele Rot Weiß Anhänger gaben zur Halbzeit auf ihre Mannschaft keinen Pfifferling mehr, die ersten Zuschauer wanderten schon enttäuscht zum Seitenwechsel ab. Trainer Holger Fandrich ließ in der Halbzeitpause die Kabinenwände wackeln und reagierte mit Veränderungen in der Mannschaftsaufstellung. So kam Axel Buder schon frühzeitig für den verletzten Kapitän Silvio Bär und Manuel Kahlig kurz nach Wiederbeginn für Stephan Abramek. Mit Lukasz Machinka war dann in der 70.Minute das Muskauer Auswechselkontingent erschöpft. Völlig erschöpft waren dann die Gäste spätestens zwanzig Minuten vor Spielende, denn die taten im zweiten Spielabschnitt überhaupt nichts mehr. Mit einem tolle Solo und einem sehenswerten Distanzschuß aus gut 20 Meter läutete Axel Buder die Muskauer Aufholejagd zum 1:3 in der 72.min ein. Schon zwei Minuten später legte Manuel Kahlig den zweiten Muskauer Treffer zum 2:3 in der 74.min nach. Die Gäste waren nun stehend k.o. und der Muskauer Ausgleich war nur noch eine Frage der Zeit. Der fiel dann in der 85.Minute, als sich Axel Buder nach einer Muskauer Ecke am höchsten schraubte und zum umjubelten 3:3 Ausgleich mit dem Kopf einnickte. Der Rot Weiß Jubel kannte dann in der 91.Minute keine Grenzen mehr. Mit seinen ebenso zweiten Tagestreffer traf Manuel Kahlig noch zum 4:3 Siegtreffer, das Muskauer Parkstadion stand Kopf. Gut 200 Zuschauer hatten eine Partie erlebt, die wohl nachhaltig in die Muskauer Bezirksligageschichte eingehen wird.

Aufstellung: Woithe, Brose, Lieschka, Schöps (ab 70.min Machinka), Kloschinski, Nagel, Bär (ab 34.min Buder), Karow, Abramek (ab 57.min Kahlig), Gläsel, Kölzow,
Tore: 0:1 Jannasch (31.min), 0:2, 0:3 Wichmann (41.und 43.min) , 1:3, 3:3 Buder (72. und 85.min), 2:3,4:3 Kahlig (74.und 90+1. min)
Schiri: David Weiß (Dresden)
Zuschauer 192
Erstellt am 2011-10-30 02:46:26


Der 8. Spieltag der Saison 2011 / 2012

FV Dresden 06 Laubegast - SV Rot Weiß Bad Muskau   2 : 6 (2:2)

Nach 0:2 Rückstand - Parkstädter kippen die Partie noch zu ungefährdeten 6:2 Erfolg

Nach 33 Minuten verstand Muskau´s Trainer Holger Fandrich die Fußballwelt in Dresden-Laubegast nicht mehr. Mit bis dato zwei Chancen (Konter) führten die Gastgeber völlig überraschend mit 2:0 Toren auf den sehr geplegten Laubegaster Rasenplatz. Zuerst traf Philipp Wappler in der 11.Minute und dann Christian Freudenberg in der 33.Minute durch jeweils zwei Flachschüsse in die linke untere Ecke zum Zweitorevorsprung. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff kippten die Parkstädter die bis dato von ihnen beherrschte Partie. In der 43.Minute traf Kapitän Sille Bär mit einen Sonntagsschuß sehenswert ins linke obere Dreiangel zum 1:2 Anschlußtreffer. Rutger Nagel machte mit einem sicher verwandelten Elfer in der 45.Minute den verdienten 2:2 Pausenstand perfekt. Nach der Pause hatten die Hausherren zunächst ihre stärkste Phase. Spätestens nach den Pfostentreffer von Robert Gläsel in der 53.Minute (prima Vorarbeit Sebastian Kölzow) hatten die Gäste die Partie wieder in Griff. Zwei Freistöße sorgten danach für die nächsten Aufreger im Spiel. Zuerst setzte Rutgar Nagel das Streitobjekt in der 60.Minute knapp über den Gastgeberkasten. Anschließend verhinderte Felix Woithe im Muskauer Kasten mit einer Glanzparade den erneuten Rückstand in der 62.Minute nach einem Gastgeberfreistoß in die rechte Torwartecke. Als Abwehrchef Mathias Lettow nach einer Ecke elfmetereif gefoult wurde, zeigte der Wittichenauer Referee Toni Schuster erneut auf den Elfmeterpunkt. Schnelle ausgleichende Gerechtigkeit von der Vorwoche, wo die Parkstädter von der Unpartieischen bei fast gleichartigen Situation mehr als benachteiligt wurden. Rutger Nagel erzielte vom Elfmeterpunkt erstmals die Rot Weiß Führung in der 72.Minute. Danach spielten die Gäste die Einheimischen nahezu fast schwindelig und erzielten noch drei Treffer. Torsten Kloschinski veredelte eine schöne Vorarbeit von Sebastian Kölzow in der 79.min zum 4:2 Zwischenstand. Der Muskauer Torjäger erzielte selber anschließend noch zwei Treffer (82.und 87.min). Völlig unverständlich wurde aber das 5:2 als Eigentor von Marcel Frenzel auf den Spielberichtsbogen vermerkt. Beim 5:2 hatte der eingewechselte Kevin Karow über Rechtsaußen tolle Vorarbeit geleistet und Sebastian Kölzow anschließend eingenetzt. Fünf Minuten später marschierte Sebastian Kölzow nach sehenswerten Steilpass von Robert Gläsel allein durch und markierte den 6:2 Endstand drei Minuten vor Spielende. Der starke Auswärtsauftritt wurde damit toremäßig auch noch belohnt, wobei nach dreiunddreißig Minuten die Fußballwelt alles andere als in Ordnung für die Rot Weißen aus der Neißestadt schien. Kommende Woche gilt es im Spitzenspiel gegen Königswartha endlich auch daheim wieder einmal zu überzeugen.

Aufstellung: Woithe, Brose, Lettow (ab 76.min Buder), Lieschka, Schöps, Bär, Kloschinski, Nagel, Kahlig (ab 68.min Karow), Hinz (ab 66.min Gläsel), Kölzow,
Tore: 1:0 Wappler (11.min), 2:0 Freudenberg (33.min), 1:2 Bär (43.min), 2:2 und 2:3 Nagel (45.und 72.min jeweils Elfm.), 2:4 Kloschinski (79.min), 2:5, 2:6 Kölzow (82.min und 87.min)
Schiri: Toni Schuster (Wittichenau)
Zuschauer 80
Erstellt am 2011-10-23 10:19:39


Der 7. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - Post SV Dresden   0 : 2 (0 : 0)

Erste Heimpleite beim Duell auf Augenhöhe gegen starken Aufsteiger

Auch in der Parkstadt unterstrich der Aufsteiger Post SV Dresden eindrucksvoll, dass dessen gute Tabellenplatzierung in der Bezirksliga Ost nicht von ungefähr kommt. Bei einem Duell auf Augenhöhe entführten die Gäste nicht unverdient mit einem 2:0 Auswärtssieg alle drei Punkte aus der Neißestadt. Schon in der Anfangsphase spielten die spielstarken Gäste aus der Landeshauptstadt unbekümmert auf. Besonders Post Goalgetter Markus Machate hatte da schon zwei, drei gute Aktionen, die aber noch an der Genauigkeiten scheiterten. Die Gastgeber dagegen waren viel zu behebig im Spielaufbau. Nur eine gute Kopfballchance von Torsten Kloschinski nach Marcel Schöps Freistoß in der 6.Minute stand im Notizblock zum Spielprotokoll. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit brannte es lichterloh im Muskauer Strafraum. Zweimal reagierte Muskau´s Keeper Felix Woithe prächtig. Kurz zuvor rettete schon Muskau´s Abwehrchef Mathias Lettow vor einem einschussbereiten Postler in der 21.Minute. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff gab´s dann die bis dato dickste Gastgeberführungschance. Der Ball wurde prima auf Torsten Kloschinski durchgesteckt, der marschierte frei auf das Gästetor. Heiko Beyer im Postkasten konnte aber den zu ungenau platzierten Torschuß noch abwehren. Nach den 0:0 Seitenwechsel begann dann die stärkste Muskauer Spielphase nach den Pausentee. Zuerst fehlte Sebastian Kölzow in der 53.Minute die Präzision und zwei Minuten später dann die größte Muskauer Führungschance. Erneut war Torsten Kloschinski frei durch, aber der Torabschluß ging in der 53.Minute zum Entsetzen der knapp Zweihundert Muskauer Fans am langen Eck vorbei ins verlängerte Toraus. Neun Minuten später machten es die Gäste wesentlich besser, als sie über die linke Angriffseite einen Konter spielten. Muskau´s Keeper zögerte einen ganz kleinen Augenblick, so konnte der durchgebrochene Postangreifer die Kugel noch in Richtung rechter Pfosten schieben. Markus Machate stand da goldrichtig und versenkte die Kugel in der 64.Minute zur 1:0 Gästeführung. Muskau´s Trainer Holger Fandrich reagierte. Er brachte mit Lukasz Machinka und Stephan Abramek zwei frische Kräfte fürs Offensivspiel. Letzterer wurde dann in der 74.Minute mehr als elfmeterreif gefoult. Die Pfeife von der umstrittenen Schiedsrichterin Anja Liebmann (Dresden!) blieb da ebenso stumm, wie in der 84.Minute als Robert Gläsel im Poststrafraum zu Boden gerissen wurde. Da stand es aber dann inszwischen schon 0:2 aus Gastgebersicht, denn nach einem erneuten Konter trafen die Elbflorenzer zur Spielentscheidung in der 80.Minute durch Ronny Hölzel. Bei alleim Hadern mit der Refereerin, die Niederlage hatten sich die Parkstädter am Ende selber zu zuschreiben. Mit untauglichen Mitteln (hohe Bälle ins Zentrum) war den stellungssicheren Abwehrbollwerk der Gäste, allen voran der überragende Gästekeeper Heiko Beyer, an diesem Tage nicht beizukommen.

Aufstellung: Woithe, Brose, Lettow, Lieschka, Schöps, Bär, Kloschinski (ab 71.min Nagel), Buder (ab 66.min Machinka), Hinz (ab 66.min Abramek), Kölzow, Gläsel,
Tore: 0:1 Machate (84.min), 0:2 Hölzel (80.min)
Schiri:
Zuschauer
Erstellt am 2011-10-16 07:11:18


Der 6. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV See 90 - SV Rot Weiß Bad Muskau   0 : 3 (0 : 1)

3 : 0 Derbysieg für Parkstädter mit drei Kölzow Toren

Knapp 200 Zuschauer erlebten in den frühen Sonntagmorgenstunden ein sehr faires Altkreisderby (keine gelbe Karte !) mit einem 3:0 Sieg der Gäste aus der Parkstadt, wo sich beide Mannschaften ohne große Höhepunkte in der 1.Halbzeit fast neutralisierten. Der erste große Aufreger im Spiel war nach 24 Minuten geschuldet aufgrund eines Querschlägers von Axel Buder, doch der aufsetzende Ball sprang noch zum Glück für die Gäste über den eigenen Kasten. Sechs Minuten später zappelte der Ball dann aber auf der anderen Seite im Gastgebernetz zur 1:0 Führung für die Rot Weißen aus der Neißestadt. Ein langer Ball von Abwehrchef Mathias Lettow und die Kopfballverländerung von Robert Gläsel erreichte Sebastian Kölzow. Der fackelte nicht lange. Mit einem Sonntagschuß aus gut 20 Metern traf der Torschütze unhaltbar für Gastgeberkeeper Ondrej Bocok zum 1:0 Pausenstand für die Gäste. See drängte nach dem Seitenwechsel nun verstärkt auf den Ausgleich. Den Anfang machte der Seer Paul Seifert, der aber die Kugel in der 49.Minute über den Muskauer Kasten setzte. Der gleiche Spieler hatte gut zehn Minuten später nochmals einen Riesen, doch das Streitobjekt strich knapp am langen Pfosten vorbei ins verlängerte Toraus. Im Gegenzug köpfte Mathias Lettow (58.min) nach einem Marcel Schöps Freistoß die Kugel ganz knapp am rechten Dreiangel vorbei. Fünf Minuten später (63.min) hat die Muskauer Abwehr nochmals Schwerstarbeit zu verrichten, um den Seer Ausgleich mit vereinten Kräften zu verhindern. Eine Viertelstunde vor Schluß dann die Spielentscheidung für die Gäste. Muskau´s Abwehrchef Mathias Lettow und Torsten Kloschinski spielten sich gekonnt nach vorn durch. Anschließend wurde der freistehende Sebastian Kölzow mustergültig halblinks bedient. Er lochte mit Berührung des rechten Innenpfosten erneut sehenswert zum 2:0 in der 77.Minute ein. Den Seer Anschlusstreffer verhindert Mathias Lettow eine Minute später, als er einen zu schwach getretenen Ball (der Muskauer Keeper war schon ausgespielt) von Rocco Klug noch von der Torlinie kratzte. Mit den dritten Tagestreffer in der 86.Minute krönte dann Sebastian Kölzow seine überragende Leistung zum 3:0 Endstand. Der Muskauer Dreifachschütze bediente bei einem Konter in der Schlussminute mustergültig nochmals den kurzzuvor eingewechselten David Schneider, doch der jagte das sichere 4:0 über den Seer Kasten. Das wäre aber des Guten wohl zuviel gewesen, denn am Ende ist der Muskauer Sieg auch mit den 3:0 vielleicht doch etwas zu hoch ausgefallen. See hatte es aber nicht verstanden nach der Halbzeit die Ausgleichchancen zu nutzen und kassierte am Ende eine bittere 0:3 Derbyniederlage.

Aufstellung: Woithe, Lettow, Buder (ab 68.min Lieschka), Schöps, Brose, Bär, Kloschinski, Karow (ab 75.min Machinka),Hinz (87.min Schneider), Gläsel, Kölzow,
Tore: 0:1,0:2 und 0:3 Sebastian Kölzow (30.,77. und 86.min)
Schiri: Dominic Schulz (Haselbachtal)
Zuschauer 170
Erstellt am 2011-10-03 10:15:14


Der 5. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - FSV Oderwitz 02   1 : 1  (1 : 0)

Nur Remis gegen den Aufsteiger - Torchancen aus der 1.Halbzeit nachgetrauert

Im Spiel gegen den Aufsteiger FSV Oderwitz 02 mußten sich die Parkstädter nur mit einem 1:1 Remis zufrieden geben. Vorallem im ersten Spielabschnitt verpassten es die Gastgeber für eine vorzeitige Spielentscheidung zu sorgen. Die Parkstädter machten sofort Druck gegen die Gäste und hatten durch Sebastian Kölzow in der 12.Minute die erste gute Torchance. Drei Minuten später zappelte der Ball im Gästenetz zur 1:0 Gastgeberführung. Kevin Karow leistete in der 15.Minute über Rechtsaußen prima Vorarbeit. Robert Gläsel traf mit artistischer Direktabnahme zum ersten Tagestreffer. Schon drei Minuten später setzte sich Sebastian Kölzow gekonnt über rechts durch. Den anschließenden Pass wollte Robert Gläsel in die Maschen drücken, wurde aber dabei elfmetereif daran gehindert. So konnten die Oderwitzer, wenn auch regelwidrig, im letzten Moment noch retten. Zu leichtfertig setzte Stephan Abramek eine weitere Hundertprozentige in der 20.Minute in die zweite Etage des Gästetores. In der 25.Minute hatten die Muskauer Fans schon den Torjubel auf den Lippen, doch der Ball von Sebastian Kölzow zappelte nur am Außennetz. Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte Lukasz Machinka mit zwei guten Distanzschüssen gleich eine Doppelchance innerhalb einer Minute. In der 32.min (Sebastian Kölzow) und 35.min (Lukasz Machinka) trafen die Parkstädter erneut im Doppelpack nur das Außennetz des Gästetores. Die einzigte Gästechance nach Muskauer Fehler in der Hintermannschaft konnte die Rot Weiß Abwehr in der 38.Minute noch mit vereinten Kräften im letzten Moment noch vereiteln. Es ging nur mit einem Eintorevorsprung in die Pause. Viel zu wenig für die Hausherren, wenn man die Chancen aus der ersten Spielhälfte aufsummiert. Im zweiten Spielabschnitt war aber dann von den Hausherren nicht mehr allzuviel zu sehen. Am Ende hatte Trainer Holger Fandrich auch keine Alternativen mehr auf der Bank. Die Ausfälle von fünf Stammkräften (Fabian Lieschka, Marcel Hinz, Rutger Nagel, Mathias Lettow und Torsten Kloschinski) waren speziell in Halbzeit zwei nicht zu kompensieren. Die nie aufsteckenden Gäste wurde mit der zweiten Torchance in Halbzeit zwei in der 85.Minute nicht unverdient belohnt. Zuvor rettete Felix Woithe schon großartig in der 60.Minute gegen einen freidurchlaufenden Oderwitzer Stürmer. Fünf Minuten vor Ultimo konnten aber der Muskauer Torwart und zwei Muskauer Abwehrspieler gegen den Oderwitzer Tobias Müller nicht klären und der netzte zum 1:1 Endstand ein. Bitter für die Hausherren, aber der Substanzverlust im zweiten Spielabschnitt war einfach zu hoch, um einen Dreier gegen den kampfstarken Aufsteiger einzufahren.

Aufstellung: Woithe, Brose, Buder, Karow, Schöps, Bär, Machinka (ab 86.min Schneider), Kahlig, Abramek, Kölzow, Gläsel,
Tore: 1:0 Gläsel (15.min), 1:1 Müller (85.min)
Schiri: Matthias Leonhardt (Pirna)
Zuschauer 187
Erstellt am 2011-09-25 01:13:18


Der 4. Spieltag der Saison 2011 / 2012

FSV Budissa Bautzen 2. - SV Rot Weiß Bad Muskau   6 : 2 (3 : 0)

Deftige Klatsche für Parkstädter bei der Oberligareserve in Bautzen

Wie in den letzten Jahren, gab es auch diesmal gegen Angstgegner Budissa 2. für die Parkstädter nichts zu holen. Mit 6:2 bezog man anständig Dresche bei der Oberligareserve. Der ganze Auftritt der Rot Weißen im schmucken Bautzener Humboldthain war aber mehr als enttäuschend. In keinster Weise konnte an den überzeugenden Auswärtsauftritt von Hoyerswerda anknüpfen und ging am Ende sang und klanglos unter. Wobei die Muskauer den spielstarken Budissen das Toreschießen allzu einfach machten, die ersten Gegentreffer selber förmlich vorlegten. Der Anfang vom Ende war in der 7.Minute, als ein fataler Querpass in die Abwehrmitte gespielt wurde. Der Bautzener Kay Weska wusste eigentlich gar nicht, wie er zu diesen Treffer gekommen war. Der Ball trudelte gemächlich ins Muskauer Netz zur 1:0 Gastgeberführung. Zwei Minuten später antworten die Parkstädter mit den Ausgleich, doch Schiri Andre Schulze gab den Treffer von Robert Gläsel wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht. Gegentreffer Nummer zwei legten die Neißestädter der spielstarken Budissenreserve erneut selber vor. Gleich gegen zwei Muskauer Abwehrspieler behauptete Budissenspieler Maik Wetzorke bei einem Pressschlag den Ball und hatte danach keine Mühe das Streitobjekt zur 2:0 Führung ins Netz zu schieben. In der letzten Sekunde der Nachspielzeit vor dem Seitenwechsel fingen sich die Rot Weißen noch den dritten Gegentreffer. Damit waren schon fast alle Messen gesungen. Erst recht, als nach einem kurzen Aufbäumen nach der Halbzeitpause (Flachschuß in der 46.min von Mathias Lettow ganz knapp links vorbei) der vierte Bautzener Treffer fiel. Maik Wetzorke netzte zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff eine Flanke von der rechten Seite direkt ins Dreiangel zum 4:0 ein. Damit war die Partie entgültig entschieden, alles andere war nur noch Schaulaufen für eine gewiss nicht übermächtige, aber alle Muskauer Fehler gnadenlos ausnutzende Oberligareserve. So kam auch das 5:0 in der 63.Minute durch Rayk Schulze zu Stande, als sich Muskau´s Keeper Felix Woithe und Mathias Lettow bei einem Abwehrversuch nach Budissenfreistoß uneinig waren. In der letzten Viertelstunde wollten sich die Rot Weißen nicht weiter abschlachten lassen und erzielten noch wenigstens zwei Treffer zur Ergebniskosmetik. Zuerst lochte Robert Gläsel eine prima Vorarbeit vom eingewechselten Sebastian Kölzow in der 75.Minute zum 1:5 ein. Sechs Minuten später markierte der Vorlagengeber höchst persönlich den zweiten Muskauer Treffer in der 81.Minute zum 2:5 Zwischenstand aus Gästesicht. Zwei Minute vor Ultimo war aber der Budissentorhunger noch nicht gestillt. Budissenspieler Oliver Lorenz durfte nach einem Konter und einem schlecht abgewehrten Ball zum 6:2 Endstand ungehindert einnetzen. Man kann bei der spielstarken Budissenreserve verlieren. Aber das wie (Körpersprache, mangelnde Aggressivität und verheerende Abwehrfehler), gilt es in der kommenden Trainingswoche für das folgende Heimspiel gegen Aufsteiger Oderwitz aufzuarbeiten.

Aufstellung: Woithe, Lettow, Schöps, Buder, Lieschka, Bär, Karow (ab 46.min Brose), Kloschinski (ab 74.min Schneider), Abramek (ab 46.min Kölzow), Hinz, Gläsel,
Tore: 1:0 Weska (7.min), 2:0, 4:0 Wetzorke (27. und 47.min ), 3:0 Kindermann (45+2.min), 5:0 Schulze (63.min), 5:1 Gläsel (75.min) , 5:2 Kölzow (81.min), 6:2 Lorenz (88.min)
Schiri: Andre Schulze (Meißen)
Zuschauer 58
Erstellt am 2011-09-18 03:58:41


Der 3. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - FSV Oppach   4 : 2  (2 : 1)

Trotz Stürmermangel mit 4:2 Heimsieg Tabellenführung verteidigt

Muskau´s Trainer Holger Fandrich war vor dem Spiel gegen Aufsteiger FSV Oppach nicht zu beneiden. Mit Sebastian Kölzow, Marcel Hinz (beide Urlaub) sowie Robert Gläsel fielen gleich drei nominelle Stürmer aus, da war guter Rat teuer. Am Ende sprang dennoch ein 4:2 Heimsieg heraus, doch mussten die Parkstädter bis zum Schluß noch um den Dreier zittern. Dabei konnten die Hausherren schon in den ersten zwanzig Minuten alles klar machen. Teilweise wurden aber Hochkaräter fast im Minutentakt vergeben, die Gäste zeigten anfangs großen Respekt vor den Tabellenführer. Als Oppach in der 28.Minute die erste zögerliche Torchance hatte, machten die Parkstädter im Gegenzug endlich Nägel mit Köpfe. Axel Buder setzte sich über Rechtsaußen prima durch und bediente anschließend Stephan Abramek. Der fackelte diesmal nicht lange und versenkte die Kugel halbhoch ins linke Eck zur 1:0 Gastgeberführung in der 29.Minute. Bruder Leichtsinn machte sich in der 43.Minute breit, als Mathias Lettow und Keeper Marek Bartlomiejczyk im Duett die Gäste zum 1:1 Ausgleichstreffer einluden. Andreas Winkler ließ sich nicht lange bitten und versenkte die Kugel mit schönen Heber zum 1:1 Zwischenstand zwei Minuten vor den Halbzeitpfiff. Der kam fast pünktlich, wobei der Oppacher Keeper kurz davor ein zweites Mal die Kugel aus dem Netz holen musste. Vorausgegangen war eine schöne Muskauer Kombination, die Manuel Kahlig mit sehenswerten Flachschuß in die lange Ecke zur 2:1 Gastgeberführung in der 45.Minute abschloß. Sieht man mal von der Riesenchance von Stephan Abramek in der 60.Minute einmal ab, so war auf Muskauer Seite eigentlich nur noch Verwalten des Eintorevorsprunges angesagt. Die Geschichte ging dann auch promt in der 67.Minute ins Auge, als Clemens Mitscherlich unwiderstehlich zum 2:2 Ausgleichstreffer einlochte. Eine Minute später hatte der Oppacher Torschütze sogar seinen zweiten Treffer auf den Stiefel, doch das Geschoß strich um Haresbreite links vorbei ins verlängerte Toraus. Diese Phase wurde zur Spielentscheidung der Partie. Zwei Minuten nach der Oppacher Großchance zum Führungstreffer stiegen die Mineralbrunnenstädter zu ungestüm gegen den Muskauer Kevin Karow im Strafraum ein. Der Pfiff von Schiri Sebastian Runge kam sofort und Manuel Kahlig schritt zur Elfmetertat in der 70.Minute. Die war am Ende mit etwas Glück von Erfolg gekrönt, wobei Gästekeeper Neumeister mit den Fingerspitzen noch an der scharf getretenen Kugel dran war. Ebenso mit seinen zweiten Tagestreffer machte Stephan Abramek in der 90.Minute dann zum 4:2 Endstand alles klar, wobei Eric Brose und Kevin Karow dazu die Vorarbeit für die Verteidigung der Tabellenführung leisteten.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lettow, Buder (ab 74.min Schneider), Lieschka, Karow, Kloschinski, Schöps, Bär, Nagel (ab 68.min Brose), Abramek, Kahlig (ab 82.min Gellert)
Tore: 1:0 Abramek (29.min), 1:1 Winkler (43.min), 2:1 Kahlig (45.min), 2:2 Mitscherlich (67.min) 3:2 Kahlig (70.min EFM), 4:2 Abramek (90.min)
Schiri: Sebastian Runge (Dresden)
Zuschauer 185
Erstellt am 2011-09-11 09:20:54


Der 2. Spieltag der Saison 2011 / 2012

Hoyerswerdaer SV 1919 - SV Rot Weiß Bad Muskau   2 : 3  (1 : 2)

Überraschender, aber verdienter 2:3 Erfolg beim Staffelmitfavoriten

Mit diesen 3:2 Erfolg bei einem der Staffelfavoriten der Bezirksliga Ost hatten im Vorfeld die kühnsten Optimisten wohl nicht gerechnet. Muskau´s Trainer Holger Fandrich hatte im Vorfeld der Partie durch zahlreiche Stammspielerausfälle, doch erhebliche Sorgenfalten vor der Partie gegen die Zusestädter. Die waren aber am Ende unbegründet, denn die Gäste boten in der neuen Heimstätte (Jahnstadion) der 1919-er eine taktisch und auch spielerisch Klasse-Mannschaftsleistung. Außer einen Warnschuß gleich in der 1.Minute durch einen Hoyerswerdaer Distanzschuß knapp am linken Muskauer Tordreieck vorbei, hatten die Gastgeber kaum im ersten Spielabschnitt Akzente zu setzen. Spätestens nach der Muskauer Führung in der 6.Minute hatten die Rot Weißen die Partie im Griff. Sebastian Kölzow überwandt mit einen Schlenzer in die linke lange Ecke den überraschten Gastgeberkeeper Jens Thiele zur 1:0 Gästeführung. Fast folgerichtig dann der zweite Muskauer Treffer in der 28.Minute. Der erneut überzeugende Sebastian Kölzow traf nach einem prima Angriff über die linke Seite auf Vorarbeit von Kevin Karow zum 2:0. Quasi wie aus dem Nichts kamen die Gastgeber zum schmeichelhaften 1:2 Anschlusstreffer in der 36.Minute durch Markus Liebsch. Der durchaus haltbare Schuß war mehr oder weniger ein Verzweifelungsakt als eine gezielte Toraktion der enttäuschenden Jungs vom ehemaligen Adler. Die Parkstädter machten aber nach dem Seitenwechsel so engagiert weiter und stellten bereits in der 52.Minute den alten Zweitorevorsprung wieder her. Robert Gläsel leitete den dritten Muskauer Tagestreffer zunächst selber ein, indem er Rutger Nagel bediente. Der ging über halblinks durch und schlug eine wohltemperierte Flanke auf den Muskauer Torschützen. Per Kopfball traf dann Robert Gläsel zum 1:3 aus Gästesicht. Beide Muskauer Protagonisten des dritten Tagestreffer hatten kurz danach noch jeweils die Chance zum vierten Muskauer Torerfolg. Der Torerfolg stellte sich aber auf der Gegenseite ein, wo Stefan Jank prima Vorarbeit für den zweiten Hoyerswerdaer Treffer leistete. Der kurz zuvor eingewechselte Daniel Kruse traf per Direktabnahme zum 2:3 Anschlußtreffer in der 67.Minute. In den letzten zwanzig Minuten entwickelte sich nun eine Partie auf Augenhöhe, wo die bis dato schwachen Hausherren es noch einmal wissen wollten. Die Rot Weißen behielten aber kühlen Kopf und setzten weiter immer wieder Nadelstiche im Konterspiel. So in der 75.Minute als Sebastian Kölzow frei durchmarschierte und nur durch ein gelbwürdiges Foul vom Hoyerwerdaer Kapitän Rene Biela gebremst wurde. Die überfällige Ampelkarte von Schiri Andre Schulze aus Meißen blieb aber stecken, wie so manche zweifelhafte Entscheidung des Unparteiischen in der Schlussphase der Partie. So hatten sich die Parkstädter nicht nur gegen einen nun stärker werdenen Gegner zu stemmen, auch der Referee machte den Gästen das Leben zusätzlich noch schwerer. Nach fast fünfminütiger Nachspielzeit war dann endlich Schluß. Mit einem nicht zu erwartenen, aber verdienten Auswärtserfolg dürfen die Rot Weißen aufgrund der Pokalpause sich über den Platz an der Sonne für 14 Tage freuen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Schöps, Lieschka, Buder (ab 80.min Hnyk) Kloschinski, Karow (ab 72.min Kahlig), Bär, Nagel, Abramek, Gläsel, Kölzow,
Tore: 0:1,0:2 Kölzow (6. und 28.min),1:2 Liebsch (36.min),1:3 Gläsel (52.min), 2:3 Kruse( 67.min)
Schiri: Andre Schulze (Meißen)
Zuschauer 60
Erstellt am 2011-08-28 13:27:54


Der 1. Spieltag der Saison 2011 / 2012

SV Rot Weiß Bad Muskau - SG Weixdorf   4 : 1 (2 : 0)

Muskauer Neuzugänge treffen beim 4:1 Heimsieg gegen die SGW

Die ersten drei Punkte durch einen verdienten 4:1 Heimerfolg zum Saisonstart gegen die SG Weixdorf sind für die Parkstädter eingefahren. Alle vier Muskauer Neuzugänge schafften es auf Anhieb in die Stammformation zu kommen und zählten ausnahmslos auch zu den Torschützen. Den Reigen eröffnete der Ex-Görlitzer Rutger Nagel, der in der 9.Minute einen Foulelfmeter sicher versenkte. Der Torschütze bereitete die Strafstoßsituation auch vor, indem er einen Freistoß auf den kurzen Pfosten brachte. Da wurde Robert Gläsel unsanft von den Beinen geholt, der Pfiff von Jungschiri Rostam Geso kam sofort. Fünf Minuten später klingelte es zum zweiten Male im Weixdorfer Kasten. Robert Gläsel erkämpfte sich über Linksaußen den Ball. Danach bediente er den an der Strafraumgrenze lauernden Sebastian Kölzow. Der zog sofort trocken ab und den Aufsetzerball musste Gästekeeper Marco Götz in die Maschen gleiten lassen. Die Parkstädter machten bis zur 30.Minute weiter Druck. Rutger Nagel scheiterte im Doppelpack (20.und 27.Minute) an weiteren Torerfolgen. So konnten sich die Gäste nun zusehens bis zur Pause aus der Muskauer Umklammerung lösen. Die beste Chance vergaben die Weixdorfer in der 38.Minute als Muskau´s Keeper an einem weiten Flugball vorbei segelte und gleich zwei Gästestürmer die Torchance nicht nutzen konnten. Mit den Zweitorevorsprung ging es in die Pause. Teamleader Mathias Lettow blieb verletzungsbedingt in der Kabine, so rückte der wiedergenesene Axel Buder in die Innenverteidigung. Fünf Minuten nach den Seitenwechsel gab es für einen weiteren Muskauer Neuzugang Grund zum Jubeln. Torsten Kloschinski veredelte die prima Vorarbeit von Sebastian Kölzow zum dritten Muskauer Treffer in der 50.Minute. Zehn Minuten später sollte es noch besser für die Hausherren kommen, denn der Ball zappelte zum vierten Male im SGW Gehäuse. Marcel Hinz marschierte über Linksaußen durch und bediente in der Mitte Sebastian Kölzow. Der traf mit seinen zweiten Tagestreffer zum 4:0 Zwischenstand in der 60.Minute. Im Gefühl der sicheren Viertorevorsprunges schlichen sich aber irgendwie Nachlässigkeiten ins Muskauer Spiel. Promt wurden die Hausherren in der 69.Minute durch Daniel Kurzreuther von der SGW auch zum 1:4 Endstand aus Gästesicht bestraft.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lettow (ab 46.min Buder), Lieschka, Karow, Kloschinski, Schöps, Machinka, Hinz, Nagel (ab 75.min Hnyk), Gläsel (ab 75.min Abramek), Kölzow,
Tore: 1:0 Nagel (9.min Elfmeter), 2:0, 4:0 Kölzow (14.min und 60.min ), 3:0 Kloschinski (50.min) 4:1 Kurzreuther (69.min)
Schiri: Rostam Geso (Hoyerswerda)
Zuschauer 195
Erstellt am 2011-08-21 06:46:33


Der 30. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Pirna-Süd - SV Rot Weiß Bad Muskau   4 : 4  (0 : 2)

Torefestival zum Saisonhalali - 4:4 in Pirna-Süd

Der letzte Bezirksligaspieltag hatte es nochmals in sich. Bei sechs Partien gab es insgesamt 40 Tore zu bejubeln, die Parkstädter beteiligten sich Ihrerseits ebenso kräftig mit. Am Ende hieß es 4:4 Remis bei Aufsteiger Pirna-Süd, wobei zur Halbzeit mit 2:0 für die Gäste aus der Parkstadt schon alles klar schien. Den Torreigen eröffnete Chris Hnyk in der 9.Minute als er einen Freistoß aus gut 25 Meter per Aufsetzerball einlochte. Weiter ging es mit Muskauer Torchancen en Mass, die Gastgeber konnten erst in der 30.Minute das erste Achtungszeichen mit einen Lattenfreistoß setzen. Vier Minuten später klingelte es dann erneut im Pirnaer Kasten. Tomek Skrzypczak setzte sich über Rechtsaußen gut in Szene und bediente anschließend Silvio Bär im Gastgeberstrafraum. Der zog kurzentschlossen ab und die Kugel fand halblinks seinen Weg ins Ziel zur 2:0 Halbzeitführung für die Parkstädter. Eigentlich schon klare Sache für die Gäste zur Halbzeit, doch dann folgten sieben rabenschwarze Minuten nach dem Seitenwechsel. Das Unglück nahm in der 48.Minute seinen Lauf, als Axel Buder bei einem Rettungsversuch unglücklich in den eigenen Kasten traf. Schon vier Minuten später stiftete ein zunächst ruhender Ball wieder heilloses Durcheinander im Muskauer Strafraum an. Der Pirnaer Steve Gruber nutzte die Gunst der Stunde und hämmerte anschließend das Streitobjekt mit Hilfe der Torumrandung ins Muskauer Netz zum 2:2 Ausgleich in der 52.Minute. Als nach einem Gastgeberkonter (55.min) der gleiche Spieler drei Minuten später erneut traf, war das Spiel komplett gedreht. Nur gut, das Chris Hnyk drei Minuten später nach der 3:2 Gastgeberführung die richtige Antwort parat hatte und zum 3:3 in der 57.Minute einlochte. In der 62.Minute rettete Felix Woithe im Muskauer Kasten großartig gegen einen freidurchlaufenden Pirnaer Stürmer und verhindete damit die erneute Gastgeberführung. Die Parkstädter bekamen die Partie wieder besser in den Griff und waren schon in der 72.und 76.Minute durch Marcel Hinz im Doppelpack der erneuten Führung wieder sehr nahe. Die fiel dann in der 84.Minute als sich Lukasz Machinka nach einem Muskauer Einwurf gut durchsetzte und per Lupfer zum 3:4 aus Gästesicht traf. Die Muskauer Freunde währte aber nur eine Minute, denn schon im Gegenzug gab es eine erneute kollektive Schlafwageneinlage in der Abwehr. Der zur Halbzeit eingewechselte Pirnaer Ronald Kretzschmar traf in der 85.Minute zum 4:4 Endstand. Mit der Torausbeute waren beide Trainer, Holger Fandrich auf Muskauer Seite und Frank Lippmann auf Seite der Gastgeber, wohl zu frieden, doch das Abwehrverhalten ließ ihnen teilweise die Haare zu Berge stehen. Für die gut 100 Zuschauern war es aber bestimmt noch ein unterhaltsames Saisonhalali mit acht Toren.

Aufstellung: Woithe, Brose (ab 46.min Schneider), Lieschka, Buder, Kahlig (ab70.min Gläsel), Bär, Hnyk, Machinka, Karow (ab 77.min Schubert), Hinz, Skrzypczak,
Tore: 0:1 Hnyk (9.min), 0:2 Bär (34.min),1:2 Buder (48.min ET), 2:2, 3:2 Gruber (52.und 55.min), 3:3 Hnyk (58.min), 3:4 Machinka (84.min), 4:4 Kretzschmar (85.min)
Schiri: Jens Breidel (Zöblitz)
Zuschauer 103
Erstellt am 2011-06-19 20:49:49


Der 29. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Wesenitztal   1 : 1 (0 : 0)

Leistungsgerechtes 1:1 Remis gegen SVW zum Saisonhalali in der Parkstadt

Angesichts der zum Saisonende immer größer werdenen Verletzungsliste der Rot Weißen mußten sich die Parkstädter in letzten Heimpunktspiel der Saison 10/11 mit einem 1:1 Remis gegen den SV Wesenitztal zufrieden geben. Am Ende ging das Unentschieden auch in Ordnung. Über 200 Zuschauer sahen zum Saisonhalali ein spannendes und temporeiches Match. Den ersten Hochkaräter zum Führungstreffer hatten zunächst die Hausherren gleich nach einer Minute, aber Chris Hnyk, völlig frei im Strafraum, wählte die falsche Option den Ball nochmals abzuspielen. Die Gäste blieben aber die Antwort nicht schuldig und verzeichneten in der 10.Minute einen Lattentreffer. So ging das Wechselspiel im Auslassen zum Teil hundertprozentiger Torchancen auf beiden Seiten bis zur Pause munter weiter. Gleich im Doppelpack vergaben Marcel Hinz und Kevin Karow in der 17.Minute. Acht Minuten später machten es die Gäste im Doppelpack auch nicht besser. Zuerst rettete Muskau´s Keeper mit Glanzparade, dann strich der Ball eine Minute später über den Gastgeberkasten. Nur torlos zur Pause. Dabei hätte es locker schon 3:3 Unentschieden stehen können, wenn man die Hochkaräter nur ansatzweise genutzt hätte. Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Marcel Hinz den Muskauer Führungstreffer auf den Stiefel, doch das Auslassen dieses Riesen sollte sich schon zwei Minuten später rächen. Da erzielten die Gäste durch Martin Jäckel in der 51.Minute die 1:0 Gästeführung. Die Rot Weißen antworteten nun mit wütenden Angriffen (Eric Brose und Robert Gläsel), doch der Erfolg stellte sich noch nicht an. Der Fußballgott wollte es so, dass Tomek Skrzypczak in seinem letzten Heimpunktspiel in der 64.Minute den 1:1 Ausgleich markierte. Der Muskauer Torjäger wird nach der Serie seinen Abschied vom Bezirksligafußball nehmen. Er wurde vor dem Spiel unter tosenden Beifall für sieben erfolgreiche Muskauer Bezirksligajahre verabschiedet, wobei er in bisher 190 Punktspielen 147 Treffer erzielte. Das 1:1 war am Ende dann auch der Endstand. Beide Mannschaften hatten noch den Siegtreffer auf den Stiefel, doch bei einem leistungsgerechten Remis bliebt es bis zum Schlußpfiff des unauffällig leitenden Referee Kay Windisch.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Buder, Brose, Kahlig, Hnyk, Bär, Machinka, Karow (ab 50.min Gläsel), Hinz, Skrzypczak,
Tore: 0:1 Jäckel (51.min), 1:1 Skrzypczak (64.min)
Schiri: Kay Windisch (Dresden)
Zuschauer 208
Erstellt am 2011-06-13 11:06:16


Der 28. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - FSV Budissa Bautzen 2.   0 : 3 (0 : 0)

Zweite Heimniederlage gegen Oberligareserve nach drei Standards

Gegen die U23 von Oberligist Budissa Bautzen mußten die Parkstädter vor knapp 200 Zuschauer mit 0:3 die zweite Saisonniederlage vor heimischer Kulisse einstecken. Die hatte am Ende einen faden Beigeschmack mußte man mit Marcel Schöps in der 2.Minute und Robert Gläsel kurz vor der Halbzeit (43.min)zwei wichtige Stammkräfte wegen schwerwiegenden Verletzungen ersetzen. Somit hatten die Parkstädter nach torlosen ersten Spielhälfte ein großes Handicap im zweiten Spielabschnitt zu tragen. Die erste Halbzeit verlief ohne große nennenswerte Höhepunkte, sieht man einmal von einem Pfostenfreistoß von Sebastian Schenk in der 14.Minute ab. Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe ab, keiner wollten der anderen Mannschaft nur einen Zentimeter Raum preisgeben. Die Budissenreserve verstand es immer wieder mit kleinen verdeckten Fouls sich Respekt bei den Gastgebern zu verschaffen. Das zeigte Wirkung, zumal die nicht sehr überzeugende Schiedsrichterin Susann Dittmar viele unsaubere Aktionen der Gästeelf ungestraft durchgehen ließ. Das Unglück nahm dann nach den Seitenwechsel vollens seinen Lauf, als die Parkstädter in der 60.Minute das Streitobjekt nach einer Gästeecke nicht aus der Gefahrenzone brachten. Einen zu kurz abgewehrten Eckball köpfte Ronny Wunsch wieder in den Strafraum, wo Sebastian Schenk ebenso mit den Kopf zur 1:0 Gästeführung traf. Der Oberligaspieler wurde gut eine Viertelstunde später vollends zum Alptraum, als er aus gut 35 Meter einen Freistoß zum 0:2 aus Gastgebersicht einhämmerte. Schenker, wie ihn liebevoll seine Mitspieler nennen, markierte schon im Hinspiel das Goldene Tor zum 1:0 Sieg. Auch in Bad Muskau hielt sich der oberligaerfahrende Abwehrspieler mit zwei Toren erneut schadlos. Den Gastgebern konnte man bei brütender Hitze die Bemühungen um das Anschlußtor keinesfalls absprechen, doch irgendwie fehlte gegen die Oberligareserve der entscheidene Tick noch etwas zu bewegen. So markierten die Gäste den dritten Treffer ebenso nach einem Standard. Die Parkstädter verloren im Vorwärtsgang an der Mittelinie den Ball und konnten nur noch mit einem Freistoß die Situation bereinigen. Den brachten die Kleinen Budissen auf den langen Pfosten, wo ungehindert ein Gästespieler zum einschußbereiten Dominique Neumeister zurücklegen konnte. Das 0:3 in der 87.Minute war dann entgültig die Spielentscheidung, wobei Trainer Holger Fandrich am Ende durchaus auch positive Dinge seiner an diesem Tage doch unterlegenen Elf sah. Ärgerlich das nach drei Standards die Gegentore fielen, denn aus den Spiel heraus gestattete man den spielstarken Budissen sehr wenig. Das positive viertelstündige Debüt von Axel Buder nach über einjähriger Verletzungspause macht allemal Hoffnung für die noch zwei bevorstehenden Punktspielaufgaben und die weitere Verjüngung der Mannschaft für die kommende Serie.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Brose, Kahlig, Schöps , (ab 2.min Schneider), Bär, Machinka (ab74 .min Buder), Hnyk, Hinz, Skrzypczak, Gläsel ( ab 43.min Schubert)
Tore: 0:1, 0:2 Schenk (60.und 76.min), 0:3 Neumeister (87.min)
Schiri: Susann Dittmar (Radebeul)
Zuschauer 179
Erstellt am 2011-06-05 03:51:22


Der 27. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - Hoyerswerdaer SV 1919   3 : 0  (2 : 0)

Verdienter 3:0 Erfolg gegen Angstgegner - Parkstädter bleiben oben dran

Die Parkstädter konnten diesmal den Bock gegen Angstgegner Hoyerswerda 1919 endlich umstoßen und landeten einen völlig verdienten 3:0 Erfolg. Die Anfangsminuten gehörten aber den Gästen, doch die hatten spätestens nach zehn Minuten ihr Pulver schon verschossen. In der 11.Minute klingelte es dann zum ersten Mal im Hoyerswerdaer Kasten. Markus Mlinzk brachte einen weiten Einwurf auf den Kopf von Robert Gläsel, der konnte in die lange Torwartecke zur 1:0 Gastgeberführung einnetzen. Gleich eine Minute später tauchte Marcel Hinz völlig frei vor Gästekeeper Jens Thiele auf, doch der konnte im letzten Monent noch retten. Zwanzig Minuten waren gespielt, da hatten die Rot Weißen den nächsten Hochkaräter. Ein prima Doppelpaß sah plötzlich Lukasz Machinka freistehend vor den Gästekasten. Der Muskauer verzog aber den Hochkaräter am linken Pfosten vorbei ins verlängerte Toraus. Sechs Minuten später zeigte der Hoyerswerdaer Keeper eine Glanzparade, als er ein Kopfballgeschoß von Eric Brose nach einer Muskauer Ecke entschärfte. Keine Minute später der nächste Aufreger im Gästestrafraum, aber Robert Gläsel setzte die Kugel am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Die gleiche Kopie erneut eine Minute später. Diesmal war Tomek Skrzypczak in der 28.Minute frei durch und wiederum strich das Streitobjekt um Haresbreite am rechten Pfosten vorbei. Eine Minute vor den Halbzeitpfiff wurden dann die zahlreichen Muskauer Bemühungen doch noch belohnt. Chris Hnyk tankte sich im Gästestrafaum durch und lochte zur 2:0 Halbzeitführung in der 44.Minute ein. Gleich nach Wiederbeginn war Lukacz Machinka frei durch, aber sein Knallbonbon wurde im letzten Moment von einem Hoyerswerdaer Abwehrspieler noch abgeblockt. Nach langer Durststrecke hatten die Gäste in der 57.Minute mal wieder eine nennenswerte Aktion, als ein Kopfball nach Ecke knapp über den Muskauer Kasten strich. Sechs Minuten später machten aber die Platzherren den Sack entgültig zu. Der neue Muskauer Torjäger Marcel Hinz tankte sich in der 63.Minute prima durch. Gästekeeper Jens Thiele war auch schon geschlagen, doch die Kugel hatte noch nicht die Torlinie überschritten. Energisch setzte Robert Gläsel nach und gab den Ball den letzten Kick zum Überschreiten der Torlinie. Den Dreitorevorsprung aus der 63.Minute gaben die Parkstädter nun nicht mehr aus der Hand und spulten souverän die Schlußphase herunter. Gästetrainer Karsten Stroczek hatte nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Ligaprimus Bischofwerda noch Optimismus für den Ligaentspurt verbreitet, war aber nach Spielschluß völlig sprachlos ob der schwachen Leistung seiner Mannen in der Neißestadt. Die Hausherren dagegen konnten frohlocken, wurde der permanente Angstgegner diesmal in der Grenzstadt eindrucksvoll mit 3:0 in die Schranken verwiesen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Kahlig, Brose, Lieschka, Mlinzk (ab 73.min Schneider) Bär, Machinka, Hnyk, Skrzypczak, Gläsel , Hinz,
Tore: 1:0, 3:0 Gläsel (11.min und 63.min), 2:0 Hnyk (44.min),
Schiri: Matthias Leonhardt (Pirna)
Zuschauer 182
Erstellt am 2011-05-29 03:29:50


Der 26. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SG Weixdorf - SV Rot Weiß Bad Muskau   2 : 4 (2 : 2)

Vier Tore - Marcel Hinz schießt Weixdorf fast im Alleingang ab

Die Parkstädter kehrten am Sonntag mit einen verdienten 4:2 Auswärtserfolg vom Aufsteiger Weixdorf nach Hause. Mann des Tages Marcel Hinz, der mit vier Toren den Aufsteiger quasi im Alleingang abgeschossen hat. Nach den definitiven Abschied vom Goalgetter Tomek Skrzypczak aus Bad Muskau blüht der 22-jährige Youngster im Muskauer Sturm förmlich auf. Sieben Treffer in der letzten drei Partien, eine beeindruckende Quote des Muskauer Angreifers. Die Partie begann gleich ohne großes Abtasten, von Sommerfußball trotz drückender Hitze keine Spur. Nach gut zehn Minuten hatten die Gäste durch Fabian Lieschka (Lattenkopfball) und Lukasz Machinka´s Flachschuß knapp am langen Pfosten vorbei, die ersten beiden Hochkaräter. Als aber nach einer Gastgeberecke (zuvor Glanzparade von Marek Bartlomiejczyk) die Gäste den Ball nicht aus den Fünfmeteraum brachten, zappelte der Ball plötzlich im Muskauer Netz. Robin Zschieschang war der Torschütze zum 1:0 für Weixdorf in der 22.Minute. Binnen zwei Minuten kippten aber die Parkstädter aber die Partie. Doppeltorschütze Marcel Hinz ließ es mit einem Flachschuß in die rechte untere Ecke zum 1:1 Ausgleich in der 30.Minute krachen. Zwei Minuten später marschierte endlich einmal Tim Richter bis zur Grundlinie durch und servierte maßgerecht in den Weixdorfer Fünfmeterraum. Marcel Hinz brauchte nur noch den Fuß zur 2:1 Fürung in der 32.Minute hinzuhalten. Erneut war es Marcel Hinz, der in der 36.min frei durchlief, aber in Gastgeberkeeper Marco Götz seinen Meister fand. Vier Minuten später mußten die Neißestädter den mehr als vermeidbaren 2:2 Ausgleichstreffer durch Maik Walsdorf hinnehmen. So ging es in die Pause und die zweite Spielhälfte unter der sehr souveräner Leitung von Schiri Sandro Egert aus Dresden versprach noch viel Spannung. Zunächst hatten die Gäste bange Auftaktminuten der Hausherren zu überstehen. Ein Ballverlust an der Mittelinie und die 5.Gelbe für Marcel Schöps leuteten die stärkste Gastgeberphase ein. Zum Glück sprang aber der Gastgeberball nur an die Lattenunterkante und anschließend wieder ins Spielfeld zurück. Tiefes Durchatmen auf der Muskauer Bank, doch die Rot Weißen stabilisierten sich mit zunehmender Spielzeit immer mehr. Die Muskauer Torchancen häuften sich und die Bemühungen wurden in der 75.Minute auch belohnt. Marcel Schöps leistete über links die Vorarbeit und in der Mitte netzte Marcel Hinz zum 3:2 aus Gästesicht in der 75.Minute ein. Vier Minuten startet der bis dato Dreifachtorschütze über Rechtaußen ein Solo, wo er mehrere Weixdorfer an der verlängerten Torauslinie mehr als alt aussehen ließ. Nur mit einem elfmetereifen Foul konnte der Muskauer Stürmer gestoppt werden, doch die Schiripfeife blieb dabei leider stumm. Marcel Hinz setzte dem Ganzen aber die Krone auf, als er in der 90.Minute zum Vierfachschützen avangierte .

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Brose, Lieschka, Schöps, Kahlig, Bär, Machinka (ab 85.min Schneider), Richter, Hnyk, Hinz,Gläsel,
Tore: 1:0 Zschieschang (22.min), 1:1,1:2, 2:3, 2:4 Hinz (30.,32.,75. und 90.min), 2:2 Walsdorf (40.min)
Schiri: Sandro Egert (Dresden)
Zuschauer 176
Erstellt am 2011-05-23 08:39:06


Der 24. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - FV BW Stahl Freital   1 : 0  (0 : 0)

Sieg der Moral in Unterzahl für Parkstädter gegen Tabellendritten aus Freital

Auch im siebenten Bezirksligajahr bleiben die Stahlwerker für die Rot Weißen weiter ein beliebter Punktelieferant in der Parkstadt. Die makellose Heimbilanz gegen die Blau Weißen aus Freital konnten die Gastgeber erneut erfolgreich verteidigen. Mit einem verdienten 1:0 Sieg blieben die Punkte auch diesmal wieder in der Neißestadt. Dieser Sieg gegen den starken Tabellendritten ist umso höher einzuschätzen, mußten die Hausherren nach einer Ampelkarte für Markus Mlinzk gut eine Stunde in Unterzahl die Partie zu Ende spielen. Nach der Vorwochenpleite bei der Oberligareserve von Borea hatten die Rot Weißen gegen die Stahlwerker von Anfang an auf Wiedergutmachung gesetzt. Zwei gute Schüssen von Tim Richter (3.min) und Lukasz Machinka (8.min) bildeten den Auftakt in einer sehr kurzweiligen Partie. Gut zwanzig Minuten waren gespielt, hatte Robert Gläsel die nächste gute Szene für die Rot Weißen. Der konnte die sehr gute Vorarbeit von Marcel Hinz aber nicht mit den krönenden Torerfolg abschließen. In der 24.Minute hatte Robert Gläsel per Direktabnahme den nächsten Hochkaräter auf den Schlappen. Gästekeeper Steffen Beer war aber auf den Posten, in zweiten Zupacken hatte er das Streitobjekt unter Kontrolle. Eine halbe Stunde war gespielt, da stand ein Zweikampf in Höhe der Freitaler Wechselbank im Mittelpunkt des Geschehen. Der Muskauer Markus Mlinzk wurde gefoult und es entwickelte sich ein Gerangel mit seinen Freitaler Gegenspieler. Letzte Konsequenz für den Rot Weiß Spieler, dass dieser mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen mußte. Erstaunlicher Weise merkte man bis zum Halbzeitpfiff die Muskauer Unterzahl dem Spiel überhaupt nicht an. Die Gastgeber setzten immer wieder Nadelstiche gegen die Stahlwerker, die über eine ausgezeichnete Abseitsfalle verfügten. Einzige brenzliche Situation für die Einheimischen in der 42.Minute, als eine Freitaler Ecke an die Muskauer Latte klatschte. Kurz nach den Seitenwechsel dann der nächste Aufreger im Muskauer Strafraum. Der völlig freistehende Freitaler Stürmer hatte aber irgendwie Knoten in den Beinen, konnte den Hochkaräter nicht zum Führungstreffer nutzen. Fortan kontrollierten aber die Hausherren wieder die Partie und man mußte sich verdutzt die Frage stellen, wer spielt eigentlich in Unterzahl. Die Rot Weiß Führungschancen häuften sich. Zwei Kopfbälle von Eric Brose (50.min) und Tim Richter (65.min) war nahe dran am Torerfolg. Zwei weitere gute Schüsse jeweils auf die kurze Ecke waren die nächsten Ausbeuten von Marcel Hinz (74.min) und Lukacz Machinka (78.min). Drei Minuten später wurden die Muskauer Bemühenugen endlich belohnt. Der eingewechselte Tomek Skrzypczak konnte zunächst die glänzende Vorarbeit von Marcel Hinz nicht zum Torerfolg veredeln. Die Freitaler bekamen das Streitobjekt aber nicht aus der Gefahrenzone. Per Flachschuß krönte Marcel Hinz seine erneut starke Leistung mit dem Goldenen Tor in der 81.Minute für die Rot Weißen Gastgeber. Diesen kostbaren Vorsprung gaben die in Unterzahl braverös kämpfenden Parkstädter nicht mehr aus der Hand und landeten am Ende einen völlig verdienten 1:0 Heimerfolg.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Brose, Schöps, Kahlig, Mlinzk (ab 30.min G/R), Bär, Richter, Machinka , Hnyk (ab 73.min Skrzypczak), Hinz, Gläsel,
Tore: 1:0 Hinz ( 81.min)
Schiri: Michael Reichelt (Dresden)
Zuschauer 196
Erstellt am 2011-05-15 04:51:50


Der 23. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SC Borea Dresden 2. - SV Rot Weiß Bad Muskau   6 : 3  (4:1)

Blitzführung nur Strohfeuer- Oberligareserve gewinnt Torefestival

Spiele gegen die Oberligareserve von Borea sind immer ein Griff in die Wundertüte, was die Aufstellung der Gastgeber betrifft. Diesmal war die Regionalliga A-Jugend von Borea spielfrei. Somit hatten die Gastgeber ein gutes Team und eine prall gefüllte Auswechselbank zur Verfügung. Verlor die Oberligareserve (bei guten Kritiken) in der Vorwoche bei Spitzenreiter Bischofswerda noch mit 6:3 etwas unglücklich, so drehten die Gastgeber diesmal den Spieß um. 6:3 hieß auch diesmal, nur hatten die Gastgeber exakt mit den gleichen Ergebnis die Nase vorn gegen enttäuschende Parkstädter. Dabei begann die Partie nach Maß für die Gäste aus der Parkstadt. Exakt nach 40 Sekunden zappelte der Ball das erste Mal im Tor der Oberligareserve. Eric Brose spielte einen prima Paß auf den durchlaufenden Robert Gläsel, der fackelte nicht lange. Der schwache Borea-Keeper Tom Georgi ließ prallen und Marcel Hinz staubte zum schnellsten Tor in der Muskauer Bezirksligageschichte zur 1:0 Führung in der 1.Minute ab. Die Blitzführung war am Ende nur Strohfeuer. Knapp zehn Minuten später baute man den spielstarken Gegner mit einem verheerenden Abwehrfehler wieder auf. Ein abschließender Freistoß den Tim Reichl über die Muskauer Mauer hinweg zum 1:1 einlochte, war der Anfang vom Ende. Die Gäste nun völig von der Rolle, ließen sich von der blutjungen Oberligareserve mit ihrer Ballsicherheit immer wieder beeindrucken. Gut zwanzig Minuten waren gespielt, da verloren die Parkstädter im Vorwärtsgang den Ball. Borea schaltete blitzschnell und konterten die Gäste durch Adam Fiedler zur 2:1 Führung in der 23.Minute aus. Der Borea-Torschütze durfte vier Minuten später gleich nochmal ran. Die Muskauer Hintermannschaft stand erneut Pate beim dritten Gegentreffer in der 27.Minute. Schließlich führte ein erneutes katastrophales Fehlabspiel vor dem eigenen Strafraum der Gäste zum 4:1 Pausenstand für die Oberligareserve durch Philipp Wagner in der 45.Minute. Weil es so leicht war gegen die völlig indisponierte Muskauer Abwehr Tore zu erzielen, legten die Hausherren gleich nach Wiederbeginn den fünften Treffer durch Halil Toska nach. Zwei Minuten später waren die Gäste mit einem Doppelschlag aber wieder plötzlich im Spiel. Zuerst lochte Marcel Hinz zum 2:5 in der 49.Minute ein und drei Minuten später (52.min) war Tim Richter in Abstaubermanier zum 3:5 erfolgreich. Jetzt wackelten die Gastgeber gewaltig. Aber nach drei Minuten machten sich die Rot Weißen Gäste alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd erneut selber kaputt. Adam Fiedler von der Oberligareserve avangierte zum Dreifachschützen in der 55.Minute . Der beruhigende Dreitorevorsprung für die Einheimischenman war damit wiederhergestellt. Fortan bissen sich die Gäste an der spielstarker Boreareserve die Zähne aus. Die Parkstädter hatten jetzt die Partie mit gesunder Zweikampfhärte in Griff, doch alles Anrennen in der letzten halben Stunde brachte nichts Zählbares mehr ins Spielprotokoll. Warum man erst im zweiten Spielabschnitt den Nordlichtern aus der Dresden den Schneid abkaufte, wird wohl das Geheimnis der Gäste aus der Parkstadt bleiben. Nach zuletzt ansprechenden Leistungen der Rot Weißen diesmal wieder ein herber Rückschlag, den man in der Landeshauptstadt einstecken mußte.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Brose, Schöps, Kahlig, Bär, Richter, Machinka, Hnyk, Skrzypczak (ab 65.min Schneider), Hinz, Gläsel,
Tore: 0:1,2:5 Hinz (1.min und 49.min),1:1 Reichl (8.min), 2:1,3:1,6:3 Fiedler( 23.,27. und 55.min), 5:1Toska (47.min), 5:3 Richter (52.min)
Schiri: Rico Teichmann (Frankenberg)
Zuschauer 25
Erstellt am 2011-05-08 03:32:32


Der 22. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Großpostwitz/Kirschau   5 : 1  (1 : 1)

Nach der Pause richtig aufgedreht – Mit Fünferpack zweiter Heimsieg in Folge

Die Zielstellung für die Parkstädter vor dem Duell gegen die sympatischen Großpostwitzer war klar. Mit dem zweiten Heimsieg in Folge sollte der Anschluß an das obere Tabellendrittel hergestellt werden. Aufgrund einer erheblichen Leistungssteigerung nach der Pause wurde mit einem 5:1 Kantersieg die Zielstellung eindrucksvoll erreicht. Entsprechend motiviert gingen die Rot Weißen auch in die Partie. Marcel Hinz hatten gleich in der Auftaktminute die 1:0 Führung auf den Schlappen. Nach einer Viertelstunde durfte der dann jubeln, als er einen Abpraller mit den Kopf zur 1:0 Gastgeberführung veredelte. Das Muskauer Angriffsspiel geriet dann aber ins Stocken und Großpostwitz verdiente sich spätestens in der 24.Minute auch den Ausgleich. Der agile Jan Beranek war der Vorbereiter des Großpostwitzer Ausgleichstreffer, den unglücklicher Weise der Muskauer Eric Brose den letzten Kick zum 1:1 gab. Davon erholten sich die Parkstädter nur schwer. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Lukasz Machinka (43.min) für die Hausherren noch eine gelungene Aktion, wobei kurz zuvor auch die Gäste durch Antonio Töppel noch einen Hochkaräter besaßen. Mit einem 1:1 Remis in einer sehr fairen Partie gings in die Pause mit der die gute Schiedsrichterin(!) Anja Liebmann keinerlei Probleme hatte. Die Hausherren wieder mit viel Auftaktschwung und die Belohnung folgte auch promt. Eric Brose hatte gleich die richtige Antwort auf die unglückliche Aktion aus Halbzeit eins. Nach Muskauer Freistoß köpfte er im zweiten Versuch das Streitobjekt zum 2:1 Führungtreffer mit Wucht in der 47.Minute in die Gästemaschen. Neun Minuten später holte dann Markus Mlinsk den Hammer raus. Endlich durften die Rot Weißen nach langer langer Zeit mal wieder einen Freistoßtreffer bejubeln. Mit Vehemenz, Marke Tor des Monats, schlug das Geschoß mit Lattenunterkantenberührung unhaltbar im linken Torgiebel zur 3:1 Führung in der 56.Minute ein. Jetzt hatten die Hausherren merklich Oberwasser und die Torchancen häuften sich. Marcel Hinz (65.min), Robert Gläsel (74.min) und Chris Hnyk (78.min) hatten mehrfach den Führungsausbau auf den Stiefel. Kurz vor Ultimo wurden dann die erhebliche Leistungsteigerung der Einheimischen nach dem Seitenwechsel auch noch mit Toren belohnt. Der oft glücklos operierende Robert Gläsel setzte sich in der 89.Minute nach gekonnten Durchspiel zum 4:1 Zwischenstand durch. Den Schlußpunkt setzte dann schließlich Tomek Skrzypczak eine Minute später zum 5:1 Endstand, wobei der Treffer nicht minder sehenswert neben den rechten Torpfosten einschlug. Neun Tore aus den letzten beiden Heimspielen ließen die Muskauer Torfabrik wieder auf Hochtoren laufen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Schöps, Brose, Mlinzk, Kahlig, Bär, Richter (ab 55.min Hnyk), Machinka (83.min Schorsch), Skrzypczak, Gläsel, Hinz (79.min Schubert),
Tore: 1:0 Hinz (15.min), 1:1 Brose (24.min ET), 2:1 Brose (47.min), 3:1 Mlinzk (56.min) 4:1 Gläsel (89.min), 5:1 Skrzypczak (90.min)
Schiri: Anja Liebmann (Wachau)
Zuschauer 147
Erstellt am 2011-05-01 03:57:24


Der 21. Spieltag der Saison 2010 / 2011

FV Dresden 06 Laubegast - SV Rot Weiß Bad Muskau   0 : 0  (0:0)

Keeper Marek mit Klasseleistung rettet Parkstädter einen Punkt in Laubegast

Nach den diesmal akuten Personalsorgen waren die Rot Weißen aus der Parkstadt am Ende hochzufrieden mit der Nullnummer in Dresden-Laubegast. Alle Bad Muskauer wußten am Ende auch bei wem man sich für diesen einen Punkt bedanken mußten. Keeper Marek Bartlomiejczyk hielt erneut wieder fehlerfrei und brachte die Gastgeber schier fast zur Verzweiflung. Die wiedererstarkten Blau Gelben aus der Landeshauptstadt ließen in den letzten Wochen mit guten Ergebnissen gegen Spitzenmannschaften aufhorchen. So war man von Bad Muskauer Seite aus gewarnt, den Gegner trotz eines 6:2 Hinspielsieges nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Diesmal beim Rückspiel schon garnicht, reisten die Mannen um Trainer Holger Fandrich mit erheblichen Personalsorgen in die Landeshauptstadt. Entsprechend vorsichtig begann auch die Partie, der Gastgeber lauerten zunächst aus einer abwartenden Haltung auf die Fehler der Gäste. Die Rot Weißen Gäste taten zunächst diesen Gefallen den Blau Gelben nicht und agierten aus einer sicheren Abwehr heraus. Ihrerseits hatten die Parkstädter mit einem guten Schuß in der 3.Minute von Tomek Skrzypczak Tomek und einer Robert Gläsel Chance in der 12.Minute für erste Achtungszeichen gesorgt. Dann passierte aber der erste Muskauer Fehler in der 20.Minute als ein sicherer Ball an der linken Seitenauslinie leichtfertig verloren wurde. Anschließend brannte es licherloh im Muskauer Strafraum. Erste richtige Herausforderung für Gästekeeper Marek Bartlomiejczyk, die glänzend bestanden wurde. Gleich vier Minuten später sorgte ein erneuter Ballverlust im Muskauer Mittelfeld für viel Unruhe bei den Gästen, doch der Muskauer Schlußmann war erneut zur Stelle. Jeweils noch eine Chance auf beiden Seiten (40.min Laubegast/42.min Bad Muskau) vor den Seitenwechsel kennzeichneten einen ausgeglichenen Spielverlauf in Halbzeit eins. Dann ging es zunächst torlos in die Pause. Die Hausherren bekamen jetzt merklich Oberwasser, auch weil sich in der Muskauer Hintermannschaft die Fehler häuften. Zum Glück hatten aber die Parkstädter noch einen Schlußmann zwischen beiden Pfosten auf den man sich erneut hundertprozentig verlassen konnte. So wurde gleich zwei Riesen vom gefährlichsten Laubegaster (Paul Kiontke) in der 55. und 57.Minute durch Muskau´s Keeper entschärft. Dieser reagierte auch in der 60.Minute glänzend, als er einen Gastgeberangriff noch aus der langen linken Ecke kratzte. Diese starke Gastgeberdruckphase nach gut einer Stunde Spielzeit überstanden aber die Rot Weißen aus der Parkstadt aber schadlos, auch Dank eines glänzend aufgelegten Muskauer Schlußmannes. Das erste Muskauer Lebenszeichen nach dem Pausentee setzte Eric Brose in der 72.Minute, als sein Freistoß für Gastgeberkeeper Patrick Richter immer länger wurde. Drei Minute später gab´s den besten Muskauer Angriff in zweiten Spielabschnitt. Der trotz eines Handicap ins Spiel gegangene Marcel Schöps setzte zu einem unwiederstehlichen Solo an. Schließlich beendete eine angebliche Abseitsstellung diese fast Einhundertprozentige Möglichkeit zum Muskauer Siegtreffer. Mit einer Glanzparade in der 81.Minute setzte schließlich Muskau´s Keeper den Schlußpunkt unter seiner fehlerfreien Leistung, die am Ende mit einem Auswärtspunkt für die Parkstädter belohnt wurde.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Brose, Schöps, Schneider (ab 54.min Krahl), Kahlig, Schorsch (ab 75.min Machinka), Skrzypczak, Karow, Hnyk, Gläsel,
Tore: Fehlanzeige !
Schiri: Sandro Eggert (Dresden)
Zuschauer 75
Erstellt am 2011-04-10 03:45:39


Der 20. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - Bischofwerdaer FV 08   0 : 1  ( 0 :1)

Unglückliches Eigentor besiegelt Heimniederlage gegen Schiebock

Durch ein unglückliches Eigentor in der 31.Minute mußten sich die Parkstädter mit 0:1 gegen Aufstiegsfavorit Bischofswerda beugen. Der hohe Aufwand vor allem im zweiten Spielabschnitt wurde für die Gastgeber nicht belohnt. Der Titelaspirand konnte mit glücklichen drei Punkten und einem blauen Auge die Heimreise nach Schiebock antreten. Knapp 250 Zuschauer sahen ein sehr intensives Spiel mit vielen packenden Strafraumszenen. Den Gästen gehörte zunächst die Anfangsphase. Eric Brose distanzierte in der Abwehrmitte innerhalb vom einer Minute zweimal den Ball falsch und so kam Schiebock gleich zu zwei Riesen. Zuerst scheiterte Jens Frenzel mit Kopfball am glänzend reagierenden Muskauer Keeper in der 10.Minute. Kurz danach vergab Michael Kunze schon fast kläglich den nächsten Hochkaräter in der 11.Minute am langen Pfosten vorbei. Aber schon im Gegenzug hatten die Parkstädter in der 13.Minute den ersten Riesen. Robert Gläsel scheiterte nur knapp am Torerfolg. In der 18.Minute waren wieder die Gäste am Zuge, aber Michael Kunze vergab erneut. Zwei Minuten später verzog Muskau´s Kapitän Silvio Bär nach einer Ecke knapp den Ball am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Den schönsten Muskauer Angriffszug in der ersten Spielhälfte konnte Tomek Skrzypczak in der 25.min leider mit den Kopf nicht veredeln. Sechs Minuten später nahm das Muskauer Unglück dann seinen Lauf. Zunächst führte ein Ballverlust über die schwache linke Muskauer Seite zu einem erneuten Gästeangriff. Die Schiebocker spielten sich fast bis zur verlängerten Torauslinie durch und anschließend kam die Eingabe. Marcel Schöps war der Unglücksrabe der das Streitobjekt in der 31.Minute in die eigenen Maschen zur 1:0 Gästeführung lenkte. Die Hausherren waren aber nur kurz geschockt und drängten noch vor der Pause auf den Ausgleich. Der mußte eigentlich mit den Pausenpfiff fallen. Zum Entsetzen der zahlreichen Muskauer Fans traf Chris Hnyk das leere Gästetor nicht und knallte die Kugel unmotiviert über den Bischofwerdaer Kasten. Zur Pause stellte Trainer Holger Fandrich um und Marko Adamczak rückte in die Muskauer Innenverteidigung. Jetzt stand der Muskauer Abwehrverbund ganz sicher und ließ die Gäste überhaupt nicht mehr zur Geltung kommen. Der Spitzenreiter fand in zweiten Spielanschnitt nicht mehr statt. Die Parkstädter drängten dagegen nun vehement auf den jetzt längst verdienten Ausgleichstreffer. Den hatte Robert Gläsel in der 55.Minute auf den Stiefel, als er der Schiebocker Abwehr entwischte. Sein anschließender Heber über Gästekeeper Lukas Fiser hinweg fand aber leider nicht den Weg ins Tor. Drei Minuten später eine prima Direktabnahme von Tomek Skrzypczak, doch erneut bleibt der Gästekeeper Sieger. So auch in der 75.Minute als Lukasz Machinka den nächsten Muskauer Hochkaräter vergibt. Zehn Minuten vor Spielende scheitert Tomek Skrzypczak mit den Kopf erneut am Torerfolg. In der 83.Minute noch ein großer Aufreger im Schiebocker Strafraum, wo Robert Gläsel mehr als elfmeterreif zu Boden gerissen wird. Der ansonsten gute Dresdener Referee Daniel Funk hatte hier nicht den Mut auf den Punkt zu zeigen. Schade drum, aber zuvor hatten die Parkstädter genügend Möglichkeiten aus dem Spiel heraus den Spitzenreiter mindestens ein verdientes Remis abzutrotzen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk,Kahlig, Schöps, Adamczak, Brose,Mlinzk (ab 65.min Hinz), Hnyk (ab 50.min Karow), Bär, Machinka (ab 78.min Schorsch), Skrzypczak, Gläsel,
Tore: 0:1 Schöps (31.min Eigentor)
Schiri: Daniel Funk (Dresden)
Zuschauer 229
Erstellt am 2011-04-03 05:39:59


Der 19. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Bannewitz - SV Rot Weiß Bad Muskau   4 : 5 (1 : 3 )

Irres Fußballspiel endet mit 5:4 Auswärtsieg für Parkstädter

Dieses Kunstrasenspiel war nichts für schwache Nerven. Tag der offenen Tore, nur so kam man den 4:5 Sieg der Parkstädter in die Kategorie der nicht alltäglichen Punktspiele einordnen. Die Bannewitzer gingen in der 3.min durch einen Freistoßabstauber (Daniel Pfitzner) mit 1:0 in Führung. Dann drehten die Rot Weißen innerhalb von elf Minuten die Partie. Tim Richter markierten mit schönen Flachschuß nach guter Kombination in der 13.min den 1:1 Ausgleich. In der 16.min verlängerte Chris Hnyk mit dem Kopf einen weiten Markus Mlinzk Einwurf zur 2:1 Führung. Irgendwie war noch ein Bannewitzer Bein dabei mit im Spiel, doch der Treffer wurde dem Muskauer Mittelfeldmann gut geschrieben. Schließlich markierte Robert Gläsel nach erneut sehenswerten Muskauer Angriff mit einem Aufsetzerball in der 24.min das 1:3 aus Gastgebersicht. Markus Mlinzk legte hierbei für Chris Hnyk auf, der anschließend Tomek Skrzypczak bediente. Der mußte eigentlich schon den dritten Muskauer Treffer erzielen, doch war dann schließlich Robert Gläsel zum 1:3 Pausestand zur Stelle. Hatten die Gastgeber in der 44.min noch Pech als der Muskauer Marko Adamczak auf der Linie rettete, so waren die Bannewitzer nach dem Seitenwechsel gleich hell wach. Sofort nach den Seitenwechsel köpfte Igor Syrotuk am langen Pfosten nach einer Ecke in der 46.min zum 2:3 Anschlußtreffer ein. Drei Minuten später schlugen die Gäste durch Chris Hnyk erneut zu. Ein satter Schuß halbhoch ins linke Eck stellte den alten Zweitorevorsprung in der 49.min wieder her. Als der eingewechselte Marcel Hinz in der 52.min ein Mißverständnis in der Bannewitzer Hintermannschaft zum 2:5 nutzte, schien alle Messen gesungen. Doch die nie aufsteckenden Gastgeber kämpften sich in der 58.min durch Igor Syrotuk zum 3:5 Zwischenstand erneut ran. Acht Minuten später verpassten die Parkstädter die nun wirklich endgültige Entscheidung. Chris Hnyk bediente im Vorwärtsgang mustergültig seinen Nebenmann Marcel Hinz. Der feuerte auch gleich ab, traf aber nur die Latte des Gastgebergehäuses. So blieb es leider nur beim Zweitorevorsprung, der zwei Minuten später wieder dahin war. Die Gastgeber waren damit ab der 68.min wieder vollends im Spiel, als Steve Müller zum 4:5 Anschlußtreffer traf. Der Bannewitzer Torschütze, der schon das erste Gastgebertor mit einem astreinen Freistoß vorbereitet hatte, versenkte diesmal gleich selber direkt die Kugel in die lange Torwartecke. Jetzt begannen die Parkstädter noch zu Zittern, denn die Bannewitzer setzten nochmals alles auf eine Karte. Zum Glück hielt aber das bis dato löchrige Muskauer Abwehrbollwerk und ein mehr als verrücktes Fußballspiel war dann nach 92 Minuten mit neun Toren und einem 5:4 Auswärtssieg für die Parkstädter Geschichte.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Brose, Schöps, Mlinzk, Hnyk, Machinka (ab 72.min Karow), Bär, Richter (42.min Hinz), Skrzypczak, Gläsel (ab 63.min Berno),
Tore: 1:0 Pfitzner(3.min), 1:1 Richter (13.min), 1:2, 2:4 Hnyk (16.und 49.min) , 1:3 Gläsel (24.min), 2:3, 3:5 Syrotuk(46.und 58.min), 2:5 Hinz (52.min), 4:5 Müller (68.min)
Schiri: Matthias Krahl (Schmerlitz)
Zuschauer 58
Erstellt am 2011-03-19 21:42:35


Der 18. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau – TSV Stahl Riesa   3 : 3 (1:0)

Fußballkrimi in der Parkstadt beim 3:3 Remis gegen Spitzenreiter Riesa

Gut 300 Zuschauer erlebten in der Parkstadt wieder einmal ein richtiges Fußball Highlight, das am Ende wohl leistungsgerecht 3:3 Remis endete. Da war diesmal alles dabei, in der Schlußphase sogar Zuschauerkrawalle wegen der Elfmeterentscheidung in der 90.Minute für die Gastgeber. Die schienen nach 48 Minuten auf der Siegerstraße, denn die Hausherren führten zu diesem Zeitpunkt mit 2:0. Torjäger Tomek Skrzypczak staubte nach einem Knallbonbon von Tim Richter (Gästekeeper Toni Bunzel hatte prallen lassen) zum 1:0 Halbzeitstand in der 19.Minute ab. Mit einem Paß in die Tiefe wurde drei Minuten nach Wiederbeginn die Gästeabwehr klug ausgehebelt. Robert Gläsel marschierte frei durch und lochte mit einem sehenswerten Heber zum Zweitorevorsprung in der 48.Minute ein. Der Sack mußte zu sein, als erneut Robert Gläsel drei Minuten später erneut allein auf den Gästekeeper zulief. Diesmal blieb aber der Riesaer Schlußmann Sieger, die Spielentscheidung war damit vertagt. Gut eine Stunde war da gespielt, der Aufstiegsfavorit fand bis dato in der Parkstadt nicht statt. Ein unnötiger Ballverlust führte in der 62.Minte durch Philip Heineccius plötzlich zum 1:2 Anschlußtreffer. Das gab Auftrieb und der gleiche Spieler legte in der 70.Minute zum 2:2 acht Minuten später nach. Die nächste kniffliche Szene gab es in der 77.Minute als der Muskauer Markus Mlinzk und der Riesaer Steffen Krechlak bei einem Gerangel beide den gelben Karton sahen. Der Gästespieler konnte sich aber nicht beruhigen und mit der Meckerkarte (G/R) ging´s vorzeitig unter die Dusche. Als der Riesaer Martin Genschur bei einem Gästekonter in der 87.Minute ungehindert frei durchlief, war die 2:3 Gästeführung perfekt. Die Parkstädter schienen mit dieser Schlafwageneinlage um ihren Lohn für einen sehr hohen Aufwand in der ersten Stunde des Spieles gebracht. Doch diesmal hatten die Hausherren das Glück auf ihrer Seite, als Schiri Robert Finster aus Dresden in der Schlußminute das Halten am Muskauer Kapitän Silvio Bär im Strafraum mit einen Elfmeterpfiff ahndete. Die zahlreichen Riesaer Fans drehten jetzt völlig frei und stürmten den Muskauer Platz. Ein starkes Einsatzkommando der Bundespolizei hatte aber die Situation schnell im Griff und Tomek Skrypczak durfte nach gut fünfminütiger Unterbrechung zur Strafstoßausführung ran. Der verlud nervenstark Riesa´s Keeper und lochte zum am Ende wohl gerechten 3:3 Endstand ein. Der hohe Muskauer Aufwand gegen den Aufstiegsfavoriten wurde mit einem Punkt doch noch belohnt, wobei auch sogar ein Sieg für die Hausherren drin war. Auch die Gäste waren mit einem starken Schlußspurt nahe am Dreier. So teilten sich aber beide Kontrahenten leistungsgerecht die Punkte.

Aufstellung: Bartlomiejczyk,Schöps, Adamczak, Mlinzk, Bär, Brose, Machinka (ab 73.min Hinz), Hnyk (ab 81.min Berno), Richter (ab 73.min Karow),Skrzypczak, Gläsel,
Tore: 1:0 Skrzypczak (19.min), 2:0 Gläsel (48.min), 2:1,2:2 Heineccius (62.und 70.min) 2:3 Genschur (87.min), 3:3 Skrzypczak (90.min Foulelfm.),
Schiri: Robert Finster (Dresden)
Zuschauer 265
Erstellt am 2011-03-12 21:53:33


Der 17. Spieltag der Saison 2010 / 2011

Lommatzscher SV - SV Rot Weiß Bad Muskau   1 : 0  (0 : 0)

Erneute 0:1 Niederlage - Verschossener Elfer der Knackpunkt in Lommatzsch

Wer beste Chancen vorallem in der 1.Halbzeit liegen läßt, brauch sich am Ende nicht wundern, wenn am Ende der Gegner erneut mit 1:0 die Nase vorn hat. So geschehen im vorerst letzten Vergleich (neue Staffeleinteilung der BL ab kommende Serie) der beiden Kontrahenten zwischen den Gastgebern vom Lommatzscher SV und den Gästen aus Bad Muskau. Bereits in der 10.Minute hatten die Parkstädter die Riesenchance, die Weichen in Lommatzsch gegen schwache Gastgeber auf Sieg zu stellen. Da zeigte der gute Dresdener Schiri Michael Reichelt bei einem sonnenklaren Foul an Robert Gläsel im Gastgeberstrafraum auf den Elfmeterpunkt. Tomek Skrzypczak schoß aber viel zu schwach und noch dazu in die Ecke, wo der Torwart schon lag. Auch bei der anschließenden Ecke war der Lommatzsch’s Schlussmann gefordert. Er ging resulut dazwischen und fischte das Leder weg, ehe ein Parkstädter es erreichte. Weiter ging es mit zahlreichen Hochkarätern der Gäste bis zur Halbzeit (Gläsel 6.min, Schöps 14.min, Bär 28.min., Brose 38.min). Die Hausherren waren mit den 0:0 mehr als gut bedient. Lediglich in der 32.Minute hatten die Hausherren durch Rene Müller eine dicke Chance, aber Jörg Mücke im Muskauer Tor reagierte glänzend. Ebenso nochmals in der 78.Minute, als er bei der zweiten hochkarätigen Gastgeberchance nochmals sein ganzes Können nachwies. Jörg Mücke vertrat den verhinderten Marek Bartlomiejczyk ohne Fehl und Tadel, war aber beim Goldenen Tor für die Gastgeber in der 54.Minute ebenso machtlos. Wie aus heiterem zappelte der Ball zehn Minuten nach dem Seitenwechsel zur 1:0 Gastgeberführung durch Marcel Hirth im Muskauer Netz. Torjäger Jerome Wolf hatte über Rechtsaußen mit einem seiner wenigen gelungenen Sturmläufe für die Entscheidung gesorgt. Alle Muskauer Bemühungen doch noch den mehr als verdienten Ausgleich zu erzielen, verpufften auch bis in die Schlußminuten. Höhepunkt vier Minuten vor Ende der Partie, als nach einer Muskauer Ecke es mehrfach im Lommatzscher Strafraum lichterloh brannte. Die Kugel wollte einfach nicht ins Netz, irgendein Lommatzscher Bein war immer dazwischen. Am Ende stand eine erneute bittere 0:1 Pleite gegen überglückliche Gastgeber, die nicht wußten, wie sie eigentlich zu den drei Punkten gekommen waren.

Aufstellung: Mücke, Lieschka, Adamczak, Schöps, Brose, Bär, Hnyk (ab 67.min Hinz), Richter (ab 77.min Karow), Machinka, Gläsel, Skrzypczak
Tore: 1:0 Hirth ( 54.min)
Schiri: Michael Reichelt (Dresden)
Zuschauer 80
Erstellt am 2011-02-27 09:25:34


Der 16. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV See 90   4 : 3 (4 : 0)

4:3 Derbysieg für Parkstädter gegen See mit zwei Gesichtern

Knapp 350 Zuschauer erlebten im Bad Muskauer Parkstadion ein Derby zwischen Bad Muskau und See mit insgesamt sieben Toren, dass es in sich hatte. Zur Halbzeit führten die Parkstädter schon mit 4:0 Toren um am Ende sich zu einem knappen 4:3 Sieg zu zittern. Lukasz Machinka eröffnete den Torreigen in der 6.Minute, ais er einem Angriff über Rechtsaußen (Vorarbeit Tomek Skrzypczak ) per Direktabnahme zur 1:0 Gastgeberführung versenkte. Tim Richter bereitete den zweiten Muskauer Treffer in der 25.min Minute per Ecke vor. Eric Brose traf mit wuchtigen Kopfball zur Muskauer 2:0 Führung. Im Gegenzug hatte der Seer Rocco Klug den Anschlußtreffer auf den Fuß, doch der setzte das Streitobjekt zum Entsetzen der zahlreichen Seer Fans neben den Kasten. Über Rechtsaußen wurde auch der dritte Muskauer Treffer in der 35.Minute durch Marcel Hinz eingeleitet. Gästeabwehrspieler Aron Ritter wollte im Fünfmeterraum gegen einen einschußbereiten Muskauer Angreifer noch retten, doch traf anschließend unglücklich ins eigene Netz. Einen Kopfball nach Seer Ecke in der 40.min beförderte schließlich Paul Seifert am langen Pfosten in die Arme des Muskauer Keeper. Eine Minute später setzte Tim Richter Muskaus Torjäger Tomek Skrzypczak großartig in Szene, doch der knallharte Direktschuß strich um Haaresbreite am linken Dreieck vorbei ins verlängerte Toraus. Marcel Hinz machte es dagegen in der 42.Minute wesentlich besser, als er nach schöner Einzelaktion per sehenswerten Torschuß zum 4:0 Halbzeitstand einlochte. Nach herzerfrischenden Offensivfußball in der 1.Halbzeit wollten die Einheimischen nach dem Seitenwechsel nur noch das Ergebnis verwalten. Zwar hatte Tomek Skrzypczak in der 67.Minute nach herrlicher Vorarbeit von Tim Richter das 5:0 auf den Fuß, doch der Ball verstrich ungenutzt am langen Pfosten. Nach viel Quergeschiebe vor dem eigenen Straufraum kassierten dann die Gastgeber in der 69.Minute den ersten Gegentreffer. Martin Prochaska traf mit den Kopf zum 4:1 nach Seer Freistoß. Eine weitere Hundertprozentige zum 5:1 ließen dann die Gastgeber durch Marcel Hinz in der 79.Minute fast sträflichst liegen. So war Gegentor Nr.2 zum 2:4 aus Seer Sicht in der 87.min, Torschütze Paul Seifert, vorerst noch ein weiterer Schönheitsfehler für die Hausherren. Als dann aber Bruder Franz Seifert eine Minute später den Hammer rausholte und in den linken Torgiebel einlochte war der schöne Viertorevorsprung aus Halbzeit 1 für die Parkstädter in der 88.min fast dahin. Zum Glück waren aber nur noch vier Minuten inclusive Nachspielzeit auf der Uhr vom Dresdener Schiri Lutz Belger. Die überstanden die Parkstädter mit viel Zittern, was man sich eigentlich nach sehr guten ersten 45 Minuten durchaus ersparen hätte können. Den sympathischen Seer mußte man am Ende noch bescheinigen, dass sie sich nach den aussichtslosen Halbzeitrückstand nicht hängen lassen haben. So hatte das Landkreisderby am Ende noch einen hohen Unterhaltungswert und Bad Muskau sicherte sich die drei Punkte aufgrund einer tollen ersten Spielhälfte nicht ganz unverdient.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Kahlig, Schöps, Brose, Mlinsk (82.min Schneider), Bär, Machinka, Karow (ab 74.min Hnyk), Richter (ab 79.min Schorsch),Skrzypczak, Hinz,
Tore: 1:0 Machinka (6.min) , 2:0 Brose (25.min), 3:0 Ritter (35.min Eigentor), 4:0 Hinz (42.min), 4:1 Prochazka (69.min), 4:2 Seifert,Paul (87.min), 4:3 Seifert,Franz(88.min)
Schiri: Lutz Belger (Dresden)
Zuschauer 327
Erstellt am 2011-04-25 11:05:39


Der 15. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Pirna-Süd   1 : 1 (0 : 0 )

Den Chancen aus Halbzeit eins nachgetrauert

Im Nachholer des 15.Spieltages scheiterten die Parkstädter wieder einmal an der derzeitigen Abschlußschwäche. So kamen die Rot Weißen über ein 1:1 Remis gegen Aufsteiger Pirna-Süd nicht hinaus, obwohl es im ersten Spielabschnitt Führungschancen in Hülle und Fülle gab. Trotz des Ausfall von vier Stammkräften (Adamczak, Skrzypczak, Hinz, Kahlig) entwickelten die Einheimischen sofort Druck. Dabei machte Tim Richter den Anfang, sein Schuß verfehlte in der 9.Minute knapp das Ziel. Im Gegenzug tauchten die Gäste das erste und einzigste Mal in der ersten Halbzeit frei vor Muskau´s Keeper Marek Bartlomiejczyk auf. Der hielt aber im großen Stiel und bewahrte sein Team vor einen frühen Rückstand. Dann ging es im Einbahnstraßenfußball in Richtung Gästetor weiter. In der 12.Minute für Robert Gläsel und Kevin Karow gleich eine Doppelchance. Auch eine Lukasz Machinka Ecke und anschließender guter Kopfball von Fabian Lieschka brachten in der 17.Minute nicht den gewünschten Torerfolg. In der 22.Minute hatte Robert Gläsel sich gut im Strafraum durchgesetzt, doch sein abschließender Torschuß ging knapp am langen Pfosten vorbei ins verlängerte Toraus. Eine Minute später war Marcel Schöps in guter Schußposition. Doch der Abwehrspieler schloß zu überhastet ab, anstatt mit den Ball noch in Richtung freies Tor zu marschieren. Nach einer halben Stunde gab´s dann die wohl hundertprozentigste Torchance in ganzen Spiel für Robert Gläsel. Der erlief sich einen Paß in die Tiefe und war allein vor Gästekeeper Mario Henneberger. Der Pirnaer Schlußmann lag schon am Boden und konnte aber dennoch den schon fälligen Muskauer Führungstreffer erneut verhindern. Drei Minuten vor den Halbzeitpfiff der nicht sehr überzeugenden Dresdener Unparteiischen Lutz Belger hatte Kevin Karow noch eine sehr gute Kopfballchance. Auch die verstrich ungenutzt und so ging es nur mit einem aus Gastgebersicht unbefriedigenden 0:0 in die Pause. Der Spielverlauf stand spätestens in der 48.Minute Kopf, als Sebastian Engler für die bis dato harmlosen Gäste zum 0:1 traf. Das war gerademal die zweite richtige Gästechance. Tim Richter sorgte aber sechs Minuten später mit einem sehr schönen Heber über den Gästekeeper hinweg für den 1:1 Ausgleich in der 54.Minute. Damit wurden die Bemühungen der Parkstädter endlich belohnt. In der 75.Minute wurde die Partie dann mit einer schweren Verletzung (wie hierbei,stiegen die Gäste teilweise überhart ein) von Fabian Lieschka überschattet. Der Muskauer Abwehrspieler konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen und mußte leider zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus. Wünschen wir den Youngster alles Gute, damit er bald wieder der Mannschaft zur Verfügung stehen kann. In den Schlußminuten holten die Rot Weißen nochmals die Brechstange raus. Muskau´s Kapitän Silvio Bär hatte bei seinen Gewaltschuß auch nicht das Glück auf seiner Seite und so mußten sich die Hausherren schließlich mit der Punkteteilung trotz einer sehr guten ersten Spielhälfte zufrieden geben.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Brose,Schöps, Lieschka (ab 75.min Schorsch), Mlinzk, Machinka, Bär, Richter, Karow (ab 61.min Schubert), Hnyk, Gläsel,
Tore: 0:1 Engler (48.min), 1:1 Richter (54.min)
Schiri: Lutz Belger (Dresden)
Zuschauer 135
Erstellt am 2011-03-06 12:27:16


Der 14. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Wesenitztal - SV Rot Weiß Bad Muskau   0 : 0 (0:0)

Leistungsgerechter torloses Remis der besseren Art beim SVW

Trotz Torabstinenz war es dennoch ein recht abwechslungsreiches und spannendes Bezirksligaspiel zwischen den Gastgeber SV Wesenitztal und den Gästen aus der Parkstadt. Trainer Holger Fandrich reiste mit einigen Sorgenfalten nach Dürrröhrsdorf, denn neben den Gelbsperren mußte auch noch der angeschlagene Tim Richter ersetzt werden. Die Partie fand allerdings nicht auf den Hauptspielplatz "Am Quellenberg" statt, sondern auf schweren Geläuf auf den Nebenplatz "An der Mühle". Dies verlangte von beiden Teams viele Kraftanstrengungen, dennoch war die Partie unterhaltsam anzusehen. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und wären fast nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung gegangen. Anstatt den Ball unortodox ins Seitenaus zu spielen vertändelte Muskau´s Keeper den Ball fast in Höhe rechter Eckfahne. Anschließend brannte es im Muskauer Strafraum lichterloh, doch gleich zwei Gastgeberspieler verpaßten die sehr gute Einschußmöglichkeit im Fünfmeterraum. Das war aber fast der einzigste Fehler des Muskauer Schlußmannes, denn fortan lief Keeper Marek Bartlomiejczyk zu Höchstform auf. Allerdings hatte er gleich zwei Minuten später nochmals etwas Glück, als Eric Brose den Ball in der Zentrale nicht traf. Ein Wesenitztaler Angreifer lief dann in der 5.Min frei durch, setzte das Streitobjekt jedoch über den Muskauer Kasten. Nach dieser Fehlerkette in der Startphase fanden die Gäste aber besser ins Spiel und gestalteten die Partie jetzt ausgeglichen. Die stärkste Phase hatten die in schwarz spielenden Gäste in der 25.Minute, als nach einer Ecke Tomek Skrzypczak nur den Pfosten traf. Zuvor fabrizierte der Wesenitztaler Jan Werner fast ein Eigentor als er nach einer scharfe Marcel Hinz Eingabe rettend in Richtung langer rechter Pfosten den Ball entschärfte. Torlos ging es dann in die Pause und die zweite Spielhälfte versprach noch viel Spannung. Zehn Minuten vor dem Pausentee mußte Muskau´s Keeper in der 35.Minute nochmals rettend eingreifen und auch im zweiten Spielabschnitt stand er ebenso noch das eine oder andere Mal im Brennpunkt des Geschehen. So hielt er in der 73.Minute mit einer tollen Rettungstat weiterhin seinen Kasten sauber. Die Gäste ihrerseits hatten in den Schlußminuten ihre stärkste Phase im zweiten Spielabschnitt. Die dickste Chancen zum Siegtreffer verbuchte dabei Robert Gläsel als er nach einer Behandlung außerhalb des Spielfeldes unbemerkt der Gastgeberabwehr entwischen konnte. So lief er in der 85.Minute völlig frei auf Gastgeberkeeper Rüdiger Huster zu. Der Torabschluß war aber einer mit Ansage. Der SVW Schlußmann roch den Braten und tauchte in der langen Ecke unter. Am Ende blieb es bei der gerechten Punkteteilung, wobei der junge Dresdener Referee David Weiß mit einem überzeugenden Auftritt ebenso gefallen konnte.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Brose, Kahlig, Schöps, Hnyk, Schorsch (ab 79.min Karow), Bär, Hinz, Skrzypczak, Gläsel,
Tore: Fehlanzeige !
Schiri: David Weiß (Dresden)
Zuschauer 105
Erstellt am 2011-03-27 09:55:31


Der 13. Spieltag der Saison 2010 / 2011

FSV Budissa Bautzen 2. - SV Rot Weiß Bad Muskau   1 : 0 (1 : 0)

Unglückliche 0:1 Niederlage gegen Oberligareserve

Nach über dreimonatiger Punktspielpause durften die Parkstädter am Sonntag endlich wieder ran. Vorsorglich hatten sich Budissa und Rot Weiß auf Tausch des Heimrechtes geeinigt, damit der Nachholer des 13.Spieltages endlich über die Bühne gehen konnte. Gespielt wurde auf den Kunstrasenplatz des SV Bautzen, wobei der Platz aufgrund von Schnee und Eis an der Grenze der Spielfähigkeit war. Es ging aber gleich richtig zur Sache, auch zum Leidwesen der Gäste aus der Parkstadt. Gleich in der 2.Minute hatte der Schiriassistent eine Unkorrektheit an der Seitenauslinie entdeckt und drängte Schiedsrichterin Ina Michel auf Freistoß für die Budissen zu entscheiden. Die folgte der Assistentenentscheidung und anschließend schwebte der Ball in der Muskauer Strafraum. Oberligaspieler Sebastian Schenk spielte seine ganze Clevernes aus und köpfte zum 1:0 für die kleinen Budissen ein. Man mußte nun um das Schlimmste für die Gäste befürchten, doch die Gastgeberführung stachelte die Parkstädter noch mehr an. Bereits in der 8.Minute brannte es im Budissenstrafraum lichterloh. Robert Gläsel wurde dabei mehr als unsanft elfmeterreif von den Beinen geholt. Gleich eine Minute später eine erneute starke Szene des Muskauer Stürmers. Der oberberligaerfahrene Enrico Keller im Tor der kleinen Budissen konnte mit starker Parade den Muskauer Ausgleich verhindern. Die Parkstädter kontrollierten den weiteren Spielverlauf und ließen nichts weiter mehr anbrennen. In der 35.Minute gab es aus Muskauer Sicht noch einen weiteren Aufreger, als Tim Richter von der Strafraumgrenze einfach mal abzog. Jeder konnte das Handspiel eines Budissenabwehrspieler sehen, doch die Pfeife der Schiedsrichterin blieb auch diesmal stumm. Dann war bald Pause und die Oberligareserve kaum mit neuen Schwung aus der Kabine. Spätestens nach der Großchance in der 59.Minute als Muskau´s Keeper auf der Torlinie klären konnte, war die Budissenoffensive schon wieder fast verpufft. Die Parkstädter rissen das Spielgeschehen wieder an sich. Kapitän Silvio Bär verfehlte mit Kopfball in der 62.Minute knapp das Ziel. Die größte Ausgleichschance hatte dann Tim Richter in der 67.Minute auf dem Stiefel. Marcel Schöps brachte butterweich einen Freistoß in der Budissenstrafraum, aber der Muskauer Offensivspieler flog leider im Fünfmeterraum am Streitobjekt vorbei. Eine Möglichkeit zum Muskauer Ausgleich gab es in der 92.Minute noch. Erneut wurde Robert Gläsel bei seinen Sturmlauf einfach umgefällt. Gelbe Karte für den Budissen und gute Freistoßmöglichkeit aus gut 25 Meter. Marko Adamczak hatte das richtige Geschoß auf den Stiefel, aber die nicht regelkonform gestellte Budissenmauer konnte den Freistoß mit vereinter Kraft zum 1:0 Endstand abwehren.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Brose, Schöps, Kahlig (ab 88.min Schneider), Adamczak, Bär, Richter (ab 74.min Karow), Hnyk( ab 60.min Hinz), Skrzypczak,Gläsel
Tore: 1:0 Schenk (2.min)
Schiri: Ina Michel (Stolpen)
Zuschauer 64
Erstellt am 2011-02-20 18:37:15


Der 12. Spieltag der Saison 2010 / 2011

Hoyerswerdaer SV 1919 - SV Rot Weiß Bad Muskau   3 : 1 (1 : 1 )

Parkstädter verlieren drei Punkte und einen Spieler

In der Vergangenheit konnten sich die Parkstädter über die Schirileistungen nicht beklagen. Doch was Schiedsrichterin Anja Liebmann aus Großdubrau und ihre Mitstreiter an der Linie in Hoyerswerda vom Stapel gelassen hatten, war schon mehr als kritikwürdig. Am Ende hatten sich die Parkstädter aber ganz alleine die vermeidbare 3:1 Niederlage zu zuschreiben, alles hadern half nun auch nichts mehr. Auf den sehr rutschigen Hoyerwerdaer Rasengeläuf (!) bei sehr stürmischen Wind war kein Fußballleckerbissen zu erwarten. Die Hausherren gingen glücklich in der 23.min durch Stefan Jank mit 1:0 in Führung. Dabei knallten sie einen Freistoß in der Rücken von Stürmer Jank, der Ball wurde dadurch unhaltbar für Muskau´s Keeper zur Gastgeberführung abgefälscht. Die Gäste zeigten sich aber unbeeindruckt. Nur fünf Minuten später glichen die Parkstädter zum 1:1 aus. Einen Freistoß von Marko Adamczak versenkte Robert Gläsel in der 28.min mit dem Kopf zum 1:1 Halbzeitstand. Ausgerechnet drei Minuten vor und nach der Halbzeit sollten die Partie zu Gunsten der Hausherren maßgeblich beeinflussen. Drei Minuten vor dem Pausentee traf nämlich Marko Adamczak nicht die leere Kiste und nach dem Seitenwechsel vergab Robert Gläsel eine nahezu Trausendprozentige Torchance für die Muskauer. Nach glänzender Vorarbeit von Arek Dybka versagten den Muskauer Torschützen zwei Meter vor der Gastgeberkiste völlig freistehend die Nerven. Der Ball landete in den Armen von Hoywoy-Keeper Jens Thiele. Der hatte gleich nochmals Glück als ein Muskauer Schuß kurz danach nur die Lattenoberkante traf. Fast im Gegenzug fingen sich die Gäste durch einen Konter den zweiten Gegentreffer, wobei aber der Torschütze Florian Kloß klar im Abseits stand. Vier Minuten später verloren die Parkstädter nach einem harmlosen Zweikampf zu allem Überfluß noch Lukasz Machinka mit der Ampelkarte. Die Rot Weißen hatten schon den Wechsel des gelbbelasteten Spieler angezeigt, doch Schiedsrichterin beendete auf ihre Weise in der 52.min die vorzeitige Teilnahmeberechtigung am Spiel für diesen Spieler. Die Unterzahl merkte man aber den Gästen aus der Parkstädt kaum an. Verbissen wurde um den erneuten Ausgleichstreffer gekämpft. Nächste äußerst strittige Entscheidung in der 58.Minute als Muskau´s Stürmer Robert Gläsel mit Bodycheck und Tritt ins Schienbein im Hoyerwerdaer Strafraum gefällt wurde. Die Pfeife der (Un)parteiischen blieb aber stumm, der Muskauer mußte wenig später verletzungsbedingt vom Feld. Die nächste Ausgleichchance hatten die Gäste in der 75.Minute durch Tomek Skrzypczak, doch Gastgeberkeeper Thiele kratzte den Torschuß noch irgendwie aus dem linken Winkel. Die Spielentscheidung folgte dann in der 81.Minute als die Spielleiterin großzügig ein Foul im Mittelkreis am Muskauer Piotr Stepniewicz übersah. Die Einheimischen starteten dadurch einen Konter über Florian Kloß. Der Nutznießer war anschließend Stefan Jank, der damit seinen zweiten Tagestreffer markieren konnte und die Spielentscheidung zum 3:1 Endstand herbeiführte.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Brose, Lieschka, Bär, Machinka (G/R 52.min), Richter (ab 76.min Mlinzk), Skrzypczak, Dybka (ab 54.min Hnyk), Stepniewicz, Gläsel (65.min Hinz),
Tore: 1:0, 3:1 Jank (23.min und 81.min), 1:1 Gläsel (28.min), 2:1 Kloß (48.min),
Schiri: Anja Liebmann (Großdubrau)
Zuschauer 120
Erstellt am 2010-11-14 04:15:31


Der 11. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SG Weixdorf   3 : 0 (2 : 0)

Überzeugende Heimleistung - Aufsteiger mit drei Gegentoren noch gut bedient

Fünftes Heimspiel fünter Heimsieg. Die Parkstädter zeigten sich vor knapp 150 Zuschauern im regnerischen Parkstadion beim 3:0 gegen den Aufsteiger Weixdorf wieder von ihrer Schokoladenseite. Mit drei Gegentoren war am Ende der Neuling noch gut bedient, denn die Rot Weißen hatten noch Einiges liegen lasssen gegen einen fast chancenlosen Gegner. Die schnelle 1:0 Führung in der 5.Minute gab den Hausherren noch zusätzliche Sicherheit. So konnten die Parkstädter trotz erheblicher Personalprobleme fast nach Belieben das Spiel kontrollieren. Lukacz Machinka hatte eine Muskauer Ecke kurz zu Tomek Skrzypczak ausgeführt und der flankte maßgerecht auf Fabian Lieschka. Der versenkte mit sehenswerten Kopfballtreffer zur schnellen 1:0 Führung für die Hausherren. Es folgten Chancen fast im Minutentakt für die Parkstädter, eine versenkte dann Tim Richter in der 20.Minute zur 2:0 Halbzeitführung. Der hatte sich im Doppelpaß mit Piotr Stepniewicz prima im Strafraum durchgesetzt und behielt vor den besten SGW-Spieler, Keeper Marco Götz, auch die Nerven. Mit den Zweitorevorsprung ging es zunächst in die Pause. Die Gäste meldeten sich gleich nach dem Seitenwechsel mit einem Lattenheber zu Wort, doch die Anfangsoffensive zu Halbzeit 2 verpuffte wieder ganz schnell. Spätestens in der 58.Minute waren sie endgültig geschlagen. Tim Richter spielte einen langen Paß in die Gasse auf den startetenen Arek Dybka. Der legte uneigennützig quer zum mitgelaufenden Robert Gläsel. 3:0, so einfach und schön kann Fußball sein. Eine Viertelstunde später hatten die Parkstädter ein fast nochmals identische Situation. Diesmal übersah aber Arek Dybka den mitgelaufenden Robert Gläsel und der Gästekeeper kaufte den Muskauer im Eins gegen Eins den Schneid ab. Schade, dass Tim Richter seine überragende Leistung an diesem Tage in der 82.Minute nicht mit seinen zweiten Tagestreffer krönte. Die Hausherren spielten hier wieder einen sehenswerten Angriff, aber der erfolgreiche Abschluß blieb den Parkstädter da leider versagt. Dennoch konnte Trainer Holger Fandrich mit der guten Kollektivleistung seiner Elf diesmal sehr zu frieden sein. Die Rot Weißen knüpften diesmal wieder nahtlos an die schon gute Auswärtsleistung von Freital auch zu Hause mit drei Treffern gegen Aufsteiger Weixdorf an.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Lieschka, Machinka, Mlinzk, Bär, Richter, Skrzypczak, Stepniewicz, (ab 65.min Hnyk), Dybka, Gläsel
Tore: 1:0 Lieschka (5.min), 2:0 Richter (20.min), 3:0 Gläsel (58.min)
Schiri: Sandro Egert (Dresden)
Zuschauer 135
Erstellt am 2010-11-07 07:56:37


Der 10. Spieltag der Saison 2010 / 2011

FV BW Stahl Freital - SV Rot Weiß Bad Muskau   1 : 1 (0 : 0)

Beste Auswärtsleistung bringt trotzdem nur einen Punkt

Mit einen Punkt (1:1) bei den in der laufenden Saison hervorragend gestarteten Stahlwerkern hätte man eigentlich im Vorfeld zufrieden sein können. Doch wer die Partie bei hervorragenden äußeren Bedingungen miterlebt hatte, sprach am Ende sogar von einer gefühlten Niederlage trotz der besten Auswärtsleistung der Saison der Parkstädter. Vor allem was die Rot Weißen vornehmlich nach den Seitenwechsel für Führungschancen liegen gelassen hatten, ging schon nicht mehr über die berühmte Kuhhaut. Das Spiel begann ohne langes Abtasten, denn den Gäste merkte man schon an, heute will man wieder alle drei Punkte mit in die Parkstadt nehmen. So strich nur um Haaresbreite ein prima Fernschuß von Piotr Stepniewicz in der 5.Minute am linken Pfosten vorbei ins Aus. Zehn Minuten später verpassten gleich zwei Muskauer im Gastgeberstrafraum die tolle Vorarbeit von Lukacz Machinka über Rechtsaußen zu veredeln. Nach 26 Minuten zappelte der Ball dann endlich in Freitaler Netz zur 1:0 Gästeführung. Denkste, die Assistentenfahne kam bei Torveredelung von Tomek Skrzypczak. War aber nie und nimmer Abseits bei einem herrlich herausgespielten Muskauer Treffer, dem aber unberechtigter Weise die Anerkennung verwehrt wurde. Gleich eine Minute durch Goalgetter Tomek Skrzypczak der nächste Riese, es war zum Haare ausraufen. Die bis dato blassen Stahlwerker hatten da noch nicht eine Torchance. Allerdings gingen die letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel an die Einheimischen, die eigentlich immer nur durch lang geschlagene Standards und Muskauer Leichtsinnigkeiten gefährlich wurden. Spielkulturelles hatten die Platzherren wenig im Petto. Das ging auch gleich nach dem Pausentee so weiter. Der Muskauer Führungstreffer war jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Zwei Minuten nach Wiederbeginn marschierte Tim Richter frei durch. Hätte der Muskauer Offensivmann eigentlich selber schon machen müssen, doch er legte nochmals quer zum mitgelaufenden Lukacz Machinka ab. Die Ablage war aber etwas zu ungenau und der Ball quälte sich zunächst Richtung langen Pfosten leeres Tor. Freital konnte noch retten und gleich zwei weitere Muskauer Torversuche scheiterten zum Entsetzen auch von Trainer Holger Fandrich. Fünf Minuten später erlebte dieser eine Weltklasseparade von Gastgeberkeeper Steffen Beer, der ein Knallbonbon vom Muskauer Eric Brose glänzend entschärfte. Leider mußte der wieder starke Muskauer Defensivmann nach zweimaligen Foulspiel der nicht zimperlich zu Werke gehenden Stahlwerker mit einer klaffenden schweren Kopfverletzung in der 75.Minute vom Platz. In der Schlußphase ging es dann nochmals richtig zur Sache. Ein erneutes Abseitstor von eingewechselten Chris Hnyk fand in der 84.Minute keine Anerkennung. Gleich zwei Minuten später, nicht angezeigt (diesmal wirklich abseits), vergab der Muskauer Wechselspieler zu unkonzentriert den längst fälligen Führungstreffer. Der fiel dann endlich in der 88.Minute durch Arek Dybka aus dem Gewühl im Fünfmeteraum heraus nach einem weiten Markus Mlinzk Einwurf. Die Muskauer Freude über den nahenden verdienten Dreier währte aber nur zwei Minuten. Mit den letzten Mut der Verzweifelung, gelang den nicht sehr überzeugenden Stahlwerkern durch einen weiten Flugball auf den langen Pfosten und anschließenden Kopfballtreffer von Toni Schuster der sehr schmeichelhafte Ausgleich in der 90.Minute.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Brose (ab 75.min Dybka), Lieschka, Mlinzk, Bär, Richter (ab 68.min Hnyk), Machinka, Stepniewicz, Gläsel, Skrzypczak
Tore: 0:1 Dybka (88.min), 1:1 Schuster (90.min)
Schiri: Dr.Mario Thieme (Bautzen)
Zuschauer 100
Erstellt am 2010-10-31 04:40:32


Der 9. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SC Borea Dresden 2.   3 : 2 (1:1)

Erneuter Doppelschlag sichert drei mühevolle Heimpunkte gegen starke Oberligareserve

Am Ende zählen drei Punkte. Aber viel mehr war´s wirklich nicht beim 3:2 Heimerfolg der Parkstädter gegen eine erstaunlich spielstarke Oberligareserve des SC Borea Dresden. Die hatten im Gegensatz zur 0:8 Heimpleite gegen Schiebock diesmal eine ganz andere Elf inclusive einer gut gefüllten Auswechselbank zur Verfügung. So wurde den Gastgebern das Siegen mehr als schwer gemacht. Anscheinend hatten die Rot Weißen auch gedacht, dieser Gegner aus den Tabellenkeller ist mal locker mit halber Kraft beizukommen. Schon in der 9.Minute gab es für die Hausherren ein böses Erwachen, da zappelte der Ball das erste Mal im Gastgebernetz. Borea Spieler Philipp Seddig versenkte einen etwas fragwürdigen Freistoß an der Mauer vorbei in die kurze Ecke zur 1:0 Gästeführung. Zum Glück antwortete Rot Weiß durch Kapitän Silvio Bär schon im Gegenzug mit den 1:1 Ausgleich in der 10.Minute. Dann ging es aber im alten Trott bei den Gastgebern weiter und so war die erste Spielhälfte ohne weitere nennenswerte Höhepunkte schnell Geschichte. Mit den Remis ging es zunächst in die Pause. Wie schon in Kirschau gegen Großpostwitz hatten die Parkstädter auch diesmal wieder einen Doppelschlag parat, um letztendlich die Partie zu entscheiden. Zuerst gab es mal endlich einen langen Ball in die Spitze und schon lagen die Rot Weißen vorn. Tomek Skrzypczak marschierte frei durch und überwandt Gästekeeper Georg Kloß mit einem geschickten Heber zum 2:1 Zwischenstand in der 58. Minute. Zwei Minuten versenkte Landsmann Lukasz Machinka ein Knallbonbon sehenswert zur beruhigenden 3:1 Führung für die Hausherren in der 60.Minute. Nun schien die Torbremse bei den Parkstädtern gelöst und der Ausbau der Führung schien nur eine Frage der Zeit. Aber zu sorglos ging man mit den nun folgenden Hochkarätern (u.a. 66.min Robert Gläsel) um. Knapp eine Viertelstunde vor Schluß bekam man die Quittung in Form des zweiten Gegentores. Wie schon beim ersten Gegentreffer hatte der Gastgeberkeeper eine gehörige Aktie daran und servierte den Ball den Gästen vor die Füße. Gästekapitän Paul Lenk ließ sich nicht lange bitten und lochte mit ebenso schönen Heber zum 2:3 Anschlußtreffer in der 76.min ein. Jetzt kam das große Zittern. Erst recht, da die Hausherren noch gute Konterchancen in den Schlussminute fast sträflichst liegen ließen. Der Schlußpfiff durch den Bautzener Schiri Toni Schmidt war dann die Erlösung für das bisher schwächste Heimspiel der Saison der Parkstädter. Will man kommende Woche beim Auswärtsspiel in Freital, wie bisher in der Vergangenheit, gut aussehen, muß sich die Mannschaft aber gewaltig steigern.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Lieschka, Brose, Mlinzk (ab 75.min Fiebig), Bär, Machinka, Richter (ab 70.min Hnyk), Stepniewicz , Gläsel, Skrzypczak,
Tore: 0:1 Seddig (9.min), 1:1 Bär (10.min) , 2:1 Skrzypczak (58.min), 3:1 Machinka (60.min) 3:2 Lenk (76.min)
Schiri: Toni Schmidt (Bautzen)
Zuschauer 155
Erstellt am 2010-10-24 11:07:15


Der 8. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Großpostwitz/Kirschau - SV Rot Weiß Bad Muskau   1 : 3 (0 : 0)

Auswärtspartie in Kirschau gegen Gropo innerhalb einer Minute gekippt

In allen drei bisherigen Auswärtspartien gab es für die Parkstädter immer Dresche. Diesmal konnte der Bock auf der schmucken Kirschauer Sportanlage endlich umgestoßen werden, auch wenn der 3:1 Sieg am Ende doch etwas auf wackligen Füßen stand. Die erste Spielhälfte konnte man getrost ohne nennenswerte Höhepunkte schnell abhaken. Zu viele Stockfehler und Ballverluste auf beiden Seiten auf einem rutschigen aber dennoch ordentlich präparierten Geläuf im Kirschauer Stadionground. Nach dem müden Kick in der ersten Halbzeit schien auch nach einer Stunde Spielzeit die Partie weiter auf ein trost-und torloses Remis hinauszulaufen. Doch nach gut 60 Minuten wurden die Torbremsen gelöst. Den Anfang machte der Gast, der die Hausherren mit einer Fehlerkette zum Toreschießen einlud. Ein verunglückter Abschlag von Muskau´s Keeper Marek Bartlomiejczyk landete noch vor der Muskauer Mittellinie bei den Einheimischen. Die spielten sofort einen Pass in die Schnittstelle der Innenverteidigung der Gäste. Die erkannte nicht die Gefahr und Tschechen Torjäger Jan Beranek ließ sich nicht lange bitten. Der lochte fast mühelos zur 1:0 Gastgeberführung in der 61.min ein. Jetzt wurde aus dem Langweiler endlich ein Fußballspiel. Das Führungstor beflügelte zunächst die Hausherren, die gleich scharf nachwaschen wollten. Doch acht Minuten später fingen sich die Gäste und holten zum Doppelschlag innerhalb einer Minute aus. Der eingewechselte Chris Hnyk hatte eigentlich im Vorwärtsgang den Ball schon verloren, doch mit etwas Glück gelangte der Torschütze nochmals an das Streitobjekt. Der holte jetzt seinen Hammer raus und zimmerte die Kugel in der 69.Minute flach in die linke Ecke zum 1:1 Ausgleich. Die Postwitzer hatten noch nicht einmal richtig angestoßen, da zappelte der Ball zum zweiten Male in ihren Netz. Piotr Stepniewicz setzte zu einem unwiderstehlichen Solo an und vernaschte fast die komplette Gastgeberabwehr. Allein vor Gropokeeper Maik Düring angekommen, ließ er auch diesen keine Abwehrchance und lochte zum 2:1 aus Gästesicht in der 70.Minute ein. Die immer sehr unkompliziert spielenden Einheimischen holten die Brechstange raus und bließen nun zur Schlussoffensive. Die Gästeabwehr musste bei den hohen Bällen in den Muskauer Strafraum Schwerstarbeit verrichten und hatten auch das Glück auf ihrer Seite. Speziell bei einer heiklen Strafraumszene gut fünf Minuten vor Spielende, wo der Ball schon im Muskauer Netz zappelte, aber der Schiri den Treffer aufgrund der Abseitsfahne nicht gab. Hier hätte man aber auch vorher auf Elfmeter entscheiden können. Bei einem Konter in der Schlussminute machte dann Torjäger Tomek Skrzypczak den Sack zum 3:1 Endstand endgültig zu und sicherte so den ersten Auswärtsdreier der Saison am 8.Spieltag.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Adamczak, Brose, Mlinzk, Bär, Richter (ab 55.min Hinz), Machinka (55.min Hnyk), Stepniewicz, Skrzypczak, Gläsel (ab 81.min Dybka),
Tore: 1:0 Beranek,Jan (61.min); 1:1 Hnyk (69.min), 1:2 Stepniewicz (70.min), 1:3 Skrzypczak (90.min)
Schiri: Sandro Egert (Dresden)
Zuschauer 100
Erstellt am 2010-10-17 01:14:41


Der 6. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - FV Dresden 06 Laubegast   6 : 2 (3 : 0)

Halbes Dutzend - Parkstädter mit Wiedergutmachung nach Schiebockpleite

Nach der Schiebockpleite vergangene Woche war für die Parkstädter Wiedergutmachung angesagt. Die gelang auch mit einem am Ende verdienten 6:2 Erfolg vor knapp 150 Zuschauern bei mißlichen Regenwetter. Der dritte Saisonsieg stand zur Halbzeit auf einen sicheren 3:0 Fundament, begann aber plötzlich nach dem Seitenwechsel durch zwei Gegentore etwas zu wackeln. Vor allem in Halbzeit 1 zeigten die Rot Weißen guten Kombinationsfußball und gingen nach reichlich einer Viertelstunde auch verdient mit 1:0 in Führung. Eric Brose mit seinen ersten Punktspieltor wuchtete in der 18.Minute nach einer Lukasz Machinka Ecke das Streitobjekt mit Vehemenz in die Gästemaschen. Fünf Minuten später markierte Tomek Skrzypczak mit einem sehenswerten Heber das 2:0 für seine Rot Weißen. Als dann Kapitän Silvio Bär gleich zwei Minuten später nochmals scharf nachwusch, glaubten viele, die Partie ist mit einer sicheren 3:0 Halbzeitführung schon durch. Doch denkste, denn plötzlich begannen die Parkstädter nach dem Seitenwechsel bedenklich zu flattern. Der Handelfmeter zum 1:3 in der 54.Minute (Pech, Keeper Bartlomiejczyk war noch mit den Händen dran) durch Paul Kiontke schien nur ein kleiner Betriebsunfall zu sein. Als aber drei Minuten später Kiontke Bruder Tilo zum 2:3 verkürzte, war der souveräne Auftritt der Hausherren aus dem ersten Spielabschnitt nur noch Makulatur. Auch deshalb, da die Parkstädter plötzlich das Toreschießen vergaßen. Torjäger Tomek Skrzypczak hatte gleich mehrfach den zweiten Tagestreffer auf den Stiefel und auch seine anderen Mitspieler machten es vorerst nicht besser. So dauerte es bis zur 70.Minute, als alles wieder in geordnete Bahnen lief. Tomek Skrzypczak´s zweiter Tagestreffer war nun mehr als überfällig und der fiel dann zwanzig Minuten vor Schluß. Das Muskauer Offensivspiel nahm an Gefährlichkeit und Leidenschaft wieder zu wieder und so konnten noch zwei weitere Treffer bejubelt werden. Kapitän Silvio Bär ließ sich in der 82.Minute ebenso mit seinen zweiten Tagestreffer nicht lange bitten und lochte in Torjägermanier zum 5:2 Zwischenstand ein. Hatte Piotr Stepniewicz in der 85.Minute noch das Kunststück fertig gebraucht, den Ball über das leere Tor zu nageln, so machte er es in der Schlussminute bedeutend besser. Am Ende stand dann ein noch standesgemäßer 6:2 Erfolg zu Buche. Die Rot Weißen können nun ersteinmal in Ruhe eine zweiwöchige Punktspielpause nutzen, um weiter am geordneten Defensivverhalten zu arbeiten. Mit 23 geschossenen Toren ist man ja ohnenhin schon (fast) Ligaspitze, aber hinten wackelts noch bedenklich.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Adamczak, Brose, Mlinsk, Machinka (ab 69.min Dybka) Bär, Richter (ab 83.min Fiebig), Stepniewicz, Skrzypczak, Gläsel (ab 56.min Hinz),
Tore: 1:0 Brose (18.min); 2:0,4:2 Skrzypczak (23.und 70.min); 3:0,5:2 Bär (25.und 82.min) 1:3 Kointke,Paul (54.min Handelfm.); 2:3 Kiontke,Tilo (57.min); 6:2 Stepniewicz (89.min)
Schiri: Dr.Mario Thieme (Bautzen)
Zuschauer 145
Erstellt am 2010-09-26 04:41:45


Der 5. Spieltag der Saison 2010 / 2011

Bischofwerdaer FV 08 – SV Rot Weiß Bad Muskau   8 : 1 (5:0)

Rabenschwarzer Tag - Parkstädter nach Schiriverspätung im Tiefschlaf

Offensichtlich hatte die Schiriverspätung (auf der A4 im Stau) die Parkstädter gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Bischofswerda in einen Tiefschlaf versetzt. Nach einer über halbstündigen Verspätung hatte die Uhr noch keine Umdrehung genommen, da zappelte der Ball das erste Mal im Netz der Rot Weißen. Jeder Schuß ein Treffer in Halbzeit eins, es kamen zur Halbzeit noch weitere vier Einschläge dazu. Nach 0:5 bei Seitenwechsel hieß es am Ende 1:8. Die höchste Pleite in sieben Jahren Bezirksligafußball begann für Rot Weiß bereits nach 45 Sekunden. Ballverlust im Vorwärtsgang und Schiebock kam über Rechtsaußen. Latkolik netzte nach Kunzeflanke zur 1:0 Gastgeberführung ein. Doch es kam in der Anfangsviertelstunde noch viel schlimmer. Schiebock´s Kapitän Herrman erzielte per Distanzschuß in der 13.Minute das 2:0 und in die selbe Ecke traf auch der tschechische Neuzugang Petr Bartejs mit links in der 16.Minute zum 3:0. Ein Kopfball von Marko Adamczak nach Ecke war bis dato die einzigste Gästechance. In der 29.Minute durfte Latkolik erneut ran und sieben Minuten später avancierte er zum Dreifachschützen beim 5:0 Halbzeitstand. Nachdem die Gastgeber besonders durch Torjäger Danny Burda gleich nach Wiederbeginn so einiges liegen gelassen hatte, schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Die Parkstädter kamen nun besser ins Spiel und verzeichneten einige Hochkaräter. Lukacz Machinka traf in der 56.Minute nur den Pfosten und Fabian Lieschka (67.min) hatten aus Nahdistanz viel Pech, dass der Gastgeberkeeper noch auf der Linie retten konnte. Der Ehrentreffer zum 1:5 Zwischenstand war dann die logische Folge der besten Muskauer Spielphase. Robert Gläsel schloß einen sehenswerten Angriff in der 72.Minute zur Ergebniskosmetik ab. Den sechsten Gegentreffer in der 84.Minute durch Bartejs ging allerdings ein klares Handspiel voraus. Zum Schluß durfte sich der bis dato erfolglose und schon sichtlich unzufriedene Ex-Riesaer Torjäger Danny Burda (86.und 90.min) auch noch zwei Erfolgserlebnisse verschaffen. Die Parkstädter zeigten aber hier fast keine Gegenwehr mehr und ließen jedes Zweikampfverhalten vermissen. Mit 8:1 war die höchste Punktspielpleite in der Muskauer Bezirksligageschichte bittere Realität, allerdings gelang den Schiebockern an diesem Tage auch (fast) alles. Die unterstrichen eindrucksvoll ihre Meisterschaftsambitionen, aber so darf man sich wie die Rot Weißen nicht gegen einen so übermächtigen Kontrahenten präsentieren. Kommende Woche wird eine andere Muskauer Mannschaft auf den Spielfeld stehen und eine Trotzreaktion muß vor heimischen Publikum gegen Dresden-Laubegast her.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka ,Adamczak, Brose, Mlinsk (ab 46.min Machinka) Bär,Richter, Stepniewicz, Skrzypczak, Hinz (ab 46.min Dybka),Gläsel,
Tore: 1:0, 4:0,5:0 Latkolik (1.,29.und 36.min), 2:0 Herrmann (13.min), 5:1 Gläsel (72.min) 3:0,6:1 Bartejs (16.und 84.min), 7:1, 8:1 Burda (86.und 90.min)
Schiri: Marcel Schönfelder (Niederwürschnitz)
Zuschauer 225
Erstellt am 2010-09-19 05:45:10


Der 4. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Bannewitz   11 : 1 (4 : 1)

Erneutes Elferpack für überforderte Bannewitzer

Was ist nur aus dem Dresdener Traditionsclub am Rande der Landeshauptstadt geworden ? Nach einer 2:11 Klatsche vergangene Woche daheim gegen Ligafavorit Bischofswerda, mussten die Bannewitzer erneut elf Gegentore schlucken und unterlagen diesmal mit 1:11 in der Parkstadt. Dabei sah es anfangs gar nicht so schlecht aus für die Gäste. Die spielten zunächst frech auf und brachten die Hausherren in die eine oder andere Verlegenheit. Das Spiel nahm dann nach knapp zwanzig Minuten so richtig Fahrt auf. Verknallten die Parkstädter schon so einige Führungschancen, so schien in der 19.Minute die 1:0 Führung schon perfekt. Doch der Schuß von Piotr Stepniewicz parierte der Bannewitzer Feldspieler Rene Dallmann in Manier eines Klassekeeper auf der Torlinie und verhinderte so den Einschlag im Gästegehäuse. Klare Sache für den souveränen Coswiger Referee Martin Gläser , der sofort auf Elfmeter und der Roten Karte für den Bannewitzer entschied. Routinier Tomek Skrzypczak versenkte gewohnt sicher die Kugel zur 1:0 Führung für die Parkstädter. Was sollte jetzt eigentlich noch passieren, dachten sich so die Hausherren und Bruder Leichtsinn machte sich ganz breit. Der Weckruf kam in der 30.Minute in Form des Bannewitzer Ausgleiches durch Daniel Pfitzner, indem die Parkstädter gleich eine ganze Fehlerkette produzierten. Noch rechtzeitig vor der Pause gelang Marcel Hinz neun Minuten später der 2:1 Führungstreffer. Robert Gläsel (42.min) und ein starker Tim Richter mit seinem ersten Saisontor (45.min) krönten einen vehementen Schlussspurt vor dem Seitenwechsel mit einem noch standesgemäßen 4:1 Halbzeitstand. Im zweiten Spielabschnitt brachen für die Gäste, wie schon in der Vorwoche gegen Bischofswerda, alle Dämme. Tor um Tor kassierten die Randdresdener und schlitterten erneut in ein Debakel. Robert Gläsel (67.und 84.min) und Piotr Stepniewicz (79.und 85.min) trafen nach den Pausentee noch doppelt. Auch Tim Richter erzielte in der 56.Minute noch seinen zweiten Tagestreffer und der eingewechselte Arek Dybka durfte in der 62.Minute auch noch ran. Schließlich setzte Muskau´s Keeper Marek Bartlomiecjzyk in der Nachspielzeit durch Verwandlung eines Foulelfmeter dem ganzen noch die Krone zum 11:1 Endstand auf. Der Torwart als Elfmeterschütze sollte man bei diesen Spielverlauf eigentlich nicht mehr tun, doch einige Bannewitzer mit tschechischer Herkunft verhielten sich gegen die polnischen Spieler im Dienste der Hausherren mehr als unfair. Probleme mit Integrationshintergrund nennt man im heutigen modernen Zeitalter diese Geschichten, die auf den Fußballplatz ebenso nichts zu suchen haben. Die Strafe folgte auf den Fuße, denn an Peinlichkeiten war der Bannewitzer Auftritt zum Ende der Partie kaum noch zu überbieten.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Schneider (ab 60.min Hnyk), Lieschka (ab 46.min Machinka), Mlinzk, Bär, Brose, Richter, Skrzypczak, Stepniewicz, Hinz (ab 46.min Dybka),Gläsel,
Tore: 1:0 Skrzypczak (19.min Elfmeter), 1:1 Pfitzner (30.min), 2:1 Hinz (39.min), 3:1, 7:1, 9:1 Gläsel (42.,67. und 84.min,); 4:1,5:1 Richter (45.und 56.min) 8:1,10:1 Stepniewicz (79.und 85.min); 6:1 Dybka (62.min), 11:1 Bartlomiejczyk (90.min Elfm.)
Schiri: Martin Gläser (Coswig)
Zuschauer 135
Erstellt am 2010-09-12 18:52:35


Der 3. Spieltag der Saison 2010 / 2011

TSV Stahl Riesa – SV Rot Weiß Bad Muskau   3 : 1 (2:0)

Den Torchancen in der Anfangsphase nachgetrauert

Beim ambitionierten Meisterschaftsmitfavoriten Stahl Riesa mussten die Parkstädter trotz anständiger Auswärtsleistung den Gastgebern am Ende mit dem 3:1 Erfolg den Vortritt lassen. Dabei begann die Partie vor knapp 400 Zuschauern in der Nudelarena für die Gäste mehr als verheißungsvoll. Schon mit den ersten Muskauer Angriff musste eigentlich das 1:0 für die Parkstädter fallen. Eric Brose überraschte die Riesaer Hintermannschaft mit einen tollen Diagonalpaß und Geburtstagskind Arek Dybka war völlig frei im Gastgeberstrafraum. Eine schlechte Ballannahme und ein ungenügender Torabschluß verhinderte den Muskauer Führungstreffer. Den hatte das Geburtstagskind in der 8.Minute nochmals auf den Schlappen, doch erneut Fehlanzeige auf der elektronischen Anzeigetafel in der Nudelarena. Die Hausherren kamen zu diesen Zeitpunkt nur schwer in die Gänge. Die waren bestenfalls bei Standards (Freistöße und Ecken) gefährlich, doch die umgestellte Muskauer Viererkette hatte bis dato alles noch im Griff. In der 26.Minute der dritte Hochkaräter für die Neißestädter unter Beihilfe von Stahlabwehrspieler Nollau. Der konnte eine Hereingabe von Piotr Stepniewicz in letzten Moment nur noch abfälschen, doch Gastgeberkeeper Scharf rettete mit Glanzparade. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit bewahrheitete sich die alte Fußballweißheit. Wer Vorn die Dinger nicht macht, brauch sich nicht wundern, wenn er Hinten die Dinger reinbekommt. So in der 36.Minute als sich Riesa über Linksaußen gut in Szene setzte. Stefan Nollau hatte wenig Mühe die Vorarbeit von Wukasch zum Riesaer Führungstreffer zu veredeln. Eine katastrophale Muskauer Zweikampfführung im Mittelfeld war der Ausgangspunkt für den zweiten Gegentreffer schon fünf Minuten später. Der Riesaer Kutsche nutzte so seinen Freiraum für einen satten Torschuß zur 2:0 Führung in der 41.Minute. Den Zweitorevorsprung für Riesa zur Pause musste eigentlich Tim Richter fast mit den Halbzeitpfiff noch zu Nichte machen. Der Muskauer spielte freidurchlaufend noch Gastgeberkeeper Scharf aus, doch der zurückgeeilte Hillig schlug den Ball noch von der Torlinie. So blieb es bei der 2:0 Halbzeitführung, die die Platzherren trotz einiger guter Torchancen im zweiten Spielabschnitt zunächst nicht mehr ausbauen konnten. Die Parkstädter witterten noch ihre Chance und waren ab der 70.Minute wieder voll im Geschäft. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tomek Skzypczak einen Foulelmeter zum 2:1 Anschlußtreffer genutzt. Robert Gläsel wurde im Strafraum vom bereits gelbverwarnten Riesaer Bierstedt gefällt, da hätte es neben dem Elfer auch die Ampelkarte vom ansonsten guten Leisniger Schiri Clemens Dietrich geben müssen. Alle Muskauer Hoffnungen auf den 2:2 Ausgleichstreffer zerstörte der Riesaer David Wukasch mit einem Treffer der Marke Tor des Jahres. Auf Höhe der Mittellinie (45 Meter) setzte der Torschütze zu einem Kunststoß an, den auch Muskau´s Keeper Marek Bartlomiejczyk aufgrund der tief stehenden Sonne nicht mehr entschärfen konnte. Die Nudelarena bejubelte den nicht alltäglichen Treffer, die Spielentscheidung zum 3:1 Endstand war zehn Minuten vor Schluß gefallen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka ,Hinz, Bär, Brose, Hnyk (ab 46.min Machinka) Richter, Stepniewicz, Dybka (ab 66.min Schneider), Skrzypczak, Gläsel,
Tore: 1:0 Nollau (36.min), 2:0 Kutsche (41.min), 2:1 Skrzypczak (70.min Foulelfm.), 3:1 Wukasch (80.min)
Schiri: Clemens Dietrich (Leisnig)
Zuschauer 384
Erstellt am 2010-09-12 18:23:02


Der 2. Spieltag der Saison 2010 / 2011

SV Rot Weiß Bad Muskau - Lommatzscher SV   4 : 1 (2 : 1)

Mit Teamgeist zum ersten Saisonerfolg – Seepleite wieder wettgemacht

Nach der 0:3 Auftaktpleite in See hatte Trainer Holger Fandrich in der Trainingswoche Schwerstarbeit zu leisten. Er appellierte an den Teamgeist der Parkstädter und griff auch zu unpopulären Maßnahmen, indem er vermeidliche Leistungsträger auf die Bank setzte. Am Ende gab ihn der 4:1 Erfolg gegen unbequeme Lommatzscher recht, nur so kann man Punkte in der Bezirksliga einfahren. Dabei begann die Partie in der 2.Minute mit einer Schrecksekunde. Nach einem Abspielfehler in der Muskauer Hintermannschaft fasste sich der Ex-Radebeuler und jetzige Lommatzscher Jerome Wolf ein Herz und donnerte aus gut 40 Meter auf den Muskauer Kasten. Marek Bartlomiecjzyk verhinderte aber mit einer Glanzparade einen frühzeitigen Rückstand. Dann waren aber die Hausherren am Zuge und markierten in der 17.Minute die 1:0 Führung. Marcel Hinz setzte sich prima über Rechtsaußen durch und flankte präziese in die Strafraummitte. Robert Gläsel drehte sich einmal um seine Achse und netzte zum Muskauer Führungstreffer ein. Zehn Minute später zappelte der Ball zum zweiten Male im Gästenetz, denn Torjäger Tomek Skrzypczak traf vom Elfmeterpunkt nach klaren Foulspiel an Eric Brose zur 2:0 Gastgeberführung. In der 32.Minute bedankte sich der Lommatzscher Jerome Wolf für ein Muskauer Rückspielgeschenk, indem er eiskalt sehenswert aus etwa 25 Meter zum 2:1 Pausenstand traf. Robert Gläsel machte aber seinen Vopa aus der ersten Spielhälfte aber wieder gut, als er nach einer Arek Dybka Ecke und den anschließenden Lattentreffer von Tomek Skrzypczak am schnellsten reagierte. Mit den Kopf markierte der Ex-DSC´ler seinen zweiten Tagestreffer in der 53.Minute. Die Parkstädter hatten nun die Partie wieder in Griff. Der Muskauer Tim Richter marschierte in der 65.Minute zweimal frei durch, scheiterte aber jeweils knapp am Torerfolg. Zuvor gab es aber eine fast viertelstündige Spielunterbrechung wegen schwerer Gewitterschauer im Parkstadion. Erneut war es Tim Richter, der in der 77.Minute allein durchmarschierte, aber diesmal ganz uneigennützig zum mitgelaufenden Marcel Hinz ablegte. Der Muskauer Torschütze krönte seine tadelsfreie Leistung an diesem Tage zum 4:1 Endstand. Einen kleinen Wermutstropfen hatte aber der mehr als verdiente erste Saisonsieg der Rot Weißen, denn Marko Adamczak erhielt zwei Minuten vor Spielende vom sehr guten Dresdner Schiri Andre Fischer den Roten Karton. Die Flugeinlage eines Lommatzscher in der 90.Minute nach dem Schuppser war zwar bühnenreif, aber so kann man nach einem Foulspiel als Routinier einfach nicht reagieren. Aufstellung Rot Weiß: Bartlomiejczyk, Adamczak (90.min Rot), Mlinzk, Bär, Brose, Hnyk, Richter, Dybka (ab 81.min Machinka), Skrzypczak, Hinz (ab 78.min Besser),Gläsel (ab 58.min Stepniewicz), Tore : 1:0, 3:1 Gläsel (17.min und 53.min), 2:0 Skrzypczak (27.min Elfm.), 2:1 Wolf (32.min), 4:1 Hinz (77.min)

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak (90.min Rot), Mlinzk, Bär, Brose, Hnyk, Richter, Dybka (ab 81.min Machinka), Skrzypczak, Hinz (ab 78.min Besser),Gläsel (ab 58.min Stepniewicz),
Tore: 1:0, 3:1 Gläsel (17.min und 53.min), 2:0 Skrzypczak (27.min Elfm.), 2:1 Wolf (32.min),4:1 Hinz (77.min)
Schiri: Andre Fischer (Dresden)
Zuschauer 155
Erstellt am 2010-09-12 18:20:09


Der 30. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV Rot Weiß Bad Muskau - SG Dynamo Dresden 3.   4 : 3 (2 : 1)

Parkstädter vertagen Meisterentscheidung an den grünen Tisch !

407 Zuschauer erlebten im altehrwürdigen Parkstadion zu Bad Muskau einen Fußballkrimi, den es an Spannung und Dramatik kam zu überbieten gab. Am Ende blieben die Meistertrikots der Dynamos in der Kiste und alle wußten warum. Denn nachdem 4:3 Erfolg der Rot Weißen gegen den Schwarz Gelben Tabellenführer aus Elbflorenz, bekommt die Meisterschaftsentscheidung mit der Zivilklage von Heidenau wieder eine eigene Dynamik. Dies soll aber den Parkstädtern wenig interessieren, vielmehr war ein versöhnlicher Abschluß am letzten Spieltag mit den treuen Anhang gefragt. Der gelang in einem denkwürdigen Spiel, wobei wieder einmal unverbesserliche Dynamo Fans für viele Störeinlagen mit Pyrotechnik sorgten. Dem besonnenden Handeln der Sicherheitskräfte inclusive Bereitschaftspolizei und auch einiger Dynamo Verantwortlichen war es zu verdanken, dass am Ende alles noch irgendwie im Rahmen blieb. Nicht nur am Spielfeldrand wurde ein Feuerwerk abgebrannt, sondern auch auf den grünen Rasen ging es richtig zur Sache. Nach gut einer Viertelstunde feierte der Rot Weiß Anhang das erste Mal, als Piotr Stepniewicz einfach mal zum 1:0 abzog. Dynamo antwortete mit den 1:1 in der 19.min aus stark abseitsverdächtiger Position von Thomas Weiß. Doch der überragende Piotr Stepniewicz holte zehn Minuten später erneut den Hammer raus und lochte zur 2:1 Halbzeitführung für Rot Weiß ein. Das Spiel war für die Hausherren im zweiten Spielanschnitt nun wie maßgeschneidert. Dynamo mußte kommen und Rot Weiß setzte Nadelstiche wie aus den Fußballlehrbuch. Youngster Noki tanzte in der 60.Minute die Gelb Schwarzen sehenswert aus und servierte auf Youngster Chris Hnyk. Der lochte zum 3:1 ein, jetzt verstanden die Elbflorenzer die Welt nicht mehr. Als dann der eingewechselte Arek Dybka in der 83.min zum umjubelten 4:1 einnetzte schien der Drops geluscht. Doch Dynamo kam mit einem Kraftakt in den Schlussminuten nochmals zurück in die Partie. Zuerst köpfte Dynamo Angreifer Thomas Weiß in der 89.Minute nach Ecke zum 2:4 ein und Nico Talke schaffte in der 91.Minute tatsächlich noch den 3:4 Anschlußtreffer. Jetzt war aber Schluß mit lustig und Rot Weiß stemmte sich aufopferungsvoll in der Nachspielzeit gegen das drohende Remis. Als dann der etwas Dynamo freundlich pfeifende Bautzener Schiri Toni Schmidt nach unendlichen erscheinenden Nachspielminuten abpfiff, kannte der Rot Weiß Jubel keine Grenzen mehr. Dynamo mußte eine bittere Heimreise antreten, wobei viele offene Fragen mit nach Elbflorenz zum Verband genommen wurden.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Adamczak, Schöps, Le (ab 60.min Hinz), Bär, Hnyk, Mlinzk (ab 85.min Pöthke), Machinka, Stepniewicz (ab 65.min Dybka), Skrzypczak,
Tore: 1:0, 2:1 Stepniewicz (15.min und 28.min), 1:1, 4:2 Weiss (18.min und 89.min)3:1 Hnyk (60.min), 4:1 Dybka (83.min), 4:3 Take(90. +1min),
Schiri: Toni Schmidt (Bautzen)
Zuschauer 407
Erstellt am 2010-09-10 11:41:20


Der 29. Spieltag der Saison 2009 / 2010

Meißner SV 08 - SV Rot Weiß Bad Muskau   1 : 1 (0 : 0)

Ein Punkt geholt und zwei verloren- den Chancen aus Halbzeit 1 nachgetrauert

Am Ende kaum das 1:1 Remis bei dem sympatischen Meißner SV 08, die nach elf Jahren Beziksliga nun leider absteigen müssen, einer Niederlage gleich. Deshalb war auch Trainer Holger Fandrich nach Spielschluß mehr als angefressen und rang um Fassung, dass man nur mit einem Punkt aus der Domstadt nach Hause fahren musste. Was die Parkstädter vor allem im ersten Spielabschnitt alles liegen lassen haben, ging fast nicht mehr über die berühmte Kuhhaut. Zunächst setzten die Hausherren in der 13.Minute das erste Achtungszeichen, doch danach legten die Gäste bei hochsommerlichen Temperaturen los. Die Meißner konnten sich bei Tschechenkeeper Petr Sima bedanken, dass er glänzend (14.min) gegen den freidurchlaufenden Tomek Skrzypczak reagierte. Dann vergab Piotr Stepniewicz in aussichtsreicher Positon, der Ball ging knapp am linken Pfosten in der 16.Minute vorbei ins verlängerte Toraus. Meißen antwortete nur zögerlich auf die Muskauer Offensive und hatte beim Distanzschuß von Dirk Gierich in der 28.Minute den zweiten Hochkaräter. Doch dann kam die Muskauer Vorpausenschlußoffensive, die mit mindestens einen Treffer hätte abgeschlossen werden müssen. Lukacz Machinka spielte in der 35.Minute einen astreinen Paß auf den durchstartenen Piotr Stepniewic, der konnte aber per Heber den Ball nicht einlochen. Auch Tomek Skrzypczak war sechs Minuten später nicht erfolgreich, als er in Meißens Keeper Petr Sima seinen Meister fand. Schließlich setzte Fabian Lieschka in der 44.Minute einen Kopfball nach Markus Mlinzk Einwurf knapp über den Gastgeberkasten. Torlos zur Pause. Eigentlich viel zu wenig, wenn man die deutlichen Chancenvorteile für die Parkstädter ins Kalkül zieht. Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war Tomek Skrzypczak erneut erfolglos, als er den nächsten Muskauer Hochkaräter liegen ließ. Plötzlich war jetzt bei den Rot Weißen Sand im Getriebe und die Gastgeber drängten auf den Führungstreffer. Genau in dieser Druckphase antworteten die Parkstädter mit der 1:0 Führung in der 56.Minute. Einen weiten Markus Mlinzk Einwurf bekam der Gastgeberschlussmann nicht zu fassen und Tomek Skrzypczak nagelte das Streitobjekt, auch mit etwas Frust, vom Sechzehner in die Maschen. Die Parkstädter machten nun den Fehler nicht konsequent auf den zweiten Treffer zu spielen. Die hochsommerlichen Temperaturen ließen auf beiden Seiten die Kräfte schwinden und alles sah nach einem knappen Gästesieg aus. Doch plötzlich kam ein weiter Flugball wo sich Muskau´s Abwehrspieler Fabian Lieschka und Keeper Marek Bartlomiejczyk nicht einig waren. Meißen´s Maximilian Schuler sagte artig Danke für so viel Großzügigkeit und stochete den Ball förmlich in den Muskauer Kasten zum 1:1 Ausgleich in der 84.Minute. Sicherlich glücklich für die Hausherren. Am Ende konnte diese fast noch den Siegtreffer in der Schlussphase erzielen. Ein Punkt geholt, aber zwei verloren. So nüchtern musste man den letzten Auswärtstrip der Parkstädter zum Ende der Serie analysieren.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Lieschka, Pöthke, Bär, Schöps (ab 54.min Hinz), Hnyk, Mlinzk, Machinka, Stepniewicz (ab 67.min Dybka), Skrzypczak,
Tore: 0:1 Skrzypczak (56.min), 1:1 Schuler (84.min)
Schiri: Stefan Bojanowski (Dresden)
Zuschauer 75
Erstellt am 2010-06-06 06:04:59


Der 28. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV Rot Weiß Bad Muskau - FV Dresden 06 Laubegast   5 : 2 (3 : 0)

Muskauer mit tollen Offensivfußball auch daheim wieder zurück in der Erfolgsspur

In der Sonntagspartie vor knapp 150 Zuschauern gab es in der Bezirksligapartie zwischen Gastgeber Rot Weiß Bad Muskau und Landesligaabsteiger Dresden-Laubegast einen verdienten 5:2 Gastgebersieg. Muskau´s Offensive überzeugte vor allem im ersten Spielabschnitt, wo man zur Halbzeit mit einem beruhigen Dreitorevorsprung in die Pause ging. Youngster Noki eröffnete in der 8.Minute den Torreigen mit dem ersten Muskauer Treffer. Danach scheiterte Chris Hnyk freidurchlaufend gleich im Doppelpack an Gästekeeper Daniel Scheuermann. Ein sehenswerten Muskauer Angriff über Piotr Stepniewicz konnte Tomek Skrzypczak in der 25.Minute nur an den Pfosten setzen. Da war viel Pech im Spiel, denn den Ball sprang wieder ins Spielfeld zurück. Mehr Glück hatte dann Youngster Noki, der nach genau einer halben Stunde seinen zweiten Treffer zum 2:0 Zwischenstand markierte. Die Gäste hatten bis dato kaum eine Torchance und mussten kurz vor dem Seitenwechsel noch den dritten Gegentreffer schlucken. Piotr Stepniewicz krönte in der 42.Minute wiederum einen guten Muskauer Angriff mit den 3:0 Pausenstand. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war der gleiche Spieler erneut erfolgreich und es hieß 4:0 für die Parkstädter. Jetzt musste man um die tapferen Gäste fürchten, doch die Rot Weißen stellten plötzlich das Fußballspielen ein. Der zur Pause eingewechselte Laubegaster Toni Krampe erzielte in der 58.Minute den 1:4 Zwischenstand. Allerdings leisteten die Parkstädter bei diesen Gegentreffer kräftig Schützenhilfe, auch zehn Minuten später war es nicht anders. Mit einem Heber überlistete gleicher Gästespieler anschließend Gastgeberkeeper Marek Bartlomiejczyk zum 2:4 Anschlußtreffer. Die Gäste machten weiter Druck, doch den dritten Gegentreffer konnte ein guter Muskauer Keeper und eine vielbeinige Gastgeberabwehr zum Glück verhindern. In den Schlussminuten bekamen die Parkstädter die Partie wieder besser in Griff und starten nun noch einige verheißungsvolle Angriffe. Einen veredelte Tomek Skrzypczak in der 87.Minute zum 5:2 Endstand. Er versöhnte so die bei kräftigen Regen vor der Pause die noch ausharrenden und am Ende zufriedenen Muskauer Fans. Nach drei Heimspielen ohne vollen Erfolg fanden die Parkstädter nun auch zu Hause wieder in die Erfolgsspur zurück.

Aufstellung: Rot Weiß: Bartlomiejczyk, Adamczak, Lischka,Schöps,Nitsche, Bär, Machinka (63.min Hinz,)Hnyk (ab 83.min Pöthke), Le(ab 46.min Kölzow), Stepniewicz, Skrzypczak
Tore: Tore:1:0,2:0Le(8.und 30.min),3:0,4:0Stepniewicz(42.und 50.min), 1:4,2:4 Krampe (58.und 68.min), 5:2 Skrzypczak (87.min)
Schiri: Andre Fischer (Pirna)
Zuschauer 150
Erstellt am 2010-05-30 20:06:29


Der 27. Spieltag der Saison 2009 / 2010

FV BW Stahl Freital - SV RW Bad Bad Muskau   1:4 (0:2)

Bann mit verdienten 4:1 Auswärtssieg in Freital endlich gebrochen

Seit dem Ableben Anfang April von Bernd Nadebor konnten die Parkstädter nicht mehr gewinnen. Es schien ein regelrechter Fluch über dieses traurige Ereignis zu liegen. Nun wurde in Freital mit ansehenswerten und vor allem erfolgreichen Fußball die Negativserie mit einem jederzeit auch in der Höhe verdienten 4:1 Auswärtssieg gestoppt. Schon die Anfangsminuten gehörte Rot Weiß und folgerichtig gingen die Gäste durch den 18.Saisontreffer Tomek Skrzypczak mit 1:0 in der 9.Minute in Führung. In der Folgezeit erspielten sich die Parkstädter zahlreiche Gelegenheiten die Führung weiter auszubauen. Die Gastgeber kamen erst nach einer knappen halben Stunde zu ihren ersten Möglichkeiten. Danach übernahm Rot Weiß wieder das Zepter, indem Markus Mlinzk einen Gewaltschuß in der 34.Minute knapp über den Freitaler Kasten setzte. Es sollte das Signal für die Muskauer Bemühungen sein, noch vor der Pause das beruhigende 2:0 zu erzielen.Tatsächlich traf auch Piotr Stepniewicz nach Traumpaß von Lukasz Machinka in der 44.Minute zum psychologisch wichtigen 2:0 Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel hatten dann Sebastian Kölzow im Doppelpack (50.und 59.min) und Chris Hnyk (58.min) das sichere 3:0 auf den Stiefel. Als aber Marcel Schöps in der 63.Minute etwas ungestüm im Strafraum einstieg, zeigte Schiri Dr.Mario Thieme zurecht auf den Elfmeterpunkt. Der Freitaler Toni Schuster verwandelte knallhart in die Tormitte zum 1:2 Anschlußtreffer. Das Spiel schien zu kippen, denn die bis dato blassen Hausherren schnupperten plötzlich Morgenluft. Der Elfmeterschütze der Freitaler stellte sich aber sechs Minuten nach dem Anschlusstreffer selber ins Abseits, als er in Höhe der Mittellinie zu einem groben Foulspiel an Markus Mlinzk ansetzte. Zum Glück konnte aber der Gästespieler weitermachen. Die Geschichte sah schlimmer aus, als sie dann wirklich war. Der Rote Karton für den Elferschützen war aber die logische Konsequenz und damit die Gastgeber die letzten zwanzig Minuten nur noch zu zehnt. Rot Weiß spielte die Überzahl jetzt clever zu Ende. Die Parkstädter kontrollierten wieder die Partie und mit Youngster Noki brachte Trainer Holger Fandrich noch einen Joker für die Schlussoffensive der Gäste. Der Einwechsler traf gleich doppelt in der 73. und 90.Minute zum jederzeit verdienten 4:1 Endstand.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Schöps, Pöthke, Mlinzk, Bär, Hnyk (ab 75.min Hinz), Machinka (ab 67.min Le), Stepniewicz, Kölzow, Skrzypczak
Tore: 0:1 Skrzypczak (9.min), 0:2 Stepniewicz ( 44.min), 1:2 Schuster (63.min Elfm.),1:3 und 1:4 Le (73. und 90.min)
Schiri: Dr.Mario Thieme (Bautzen)
Zuschauer 70
Erstellt am 2010-05-16 06:43:18


Der 26. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV RW Bad Muskau - SV Großpostwitz/Kirschau   1:2 (0:0)

Erneute Heimniederlage gegen Abstiegskandidaten

Wie schon gegen Lausitz Hoyerswerda gaben die Parkstädter mit einer 1:2 Niederlage gegen den SV Großpostwitz/Kirschau diesmal alle drei Heimpunkte gegen eine abstiegsbedrohte Mannschaft ab. Dabei hätten die Parkstädter im ersten Spielabschnitt locker mit einem Zweitorevorsprung in die Pause gehen müssen. In der Anfangsphase setzte Piotr Stepniewicz mit einem fulminaten Gewaltschuß in der 2.Minute das erste Achtungszeichen. Der Gästekeeper Ronny Gutte war aber auf den Posten und rettete so einen frühen Rückstand für seine Großpostwitzer. Erneut war es Piotr Stepniewicz der weitere gute Aktionen in der 3., 11. und 22.Minute zu verzeichnen hatte. Auch ein toller Distanzschuß von Chris Hnyk verfehlte in der 24.Minute knapp das Ziel. Die bis dahin nur mit Abwehrarbeit beschäftigten Gäste kamen aufgrund eines Stokfehlers der Muskauer Hintermannschaft in der 29.Minute zur ersten klaren Einschussmöglichkeit. Marek Bartlomiejczyk im Muskauer Kasten klärte aber im großen Stil gegen den durchgebrochenen Tschechenstürmer Jan Beranek. Auf der Gegenseite hatte in der 35.Minute Marcel Schöps das 1:0 auf den Fuß, der Torschuß wurde aber im letzten Moment noch abgeblockt. Ebenso der Riese von Tomek Skrzypczak in der 41.Minute. In der 44.Minute hatten die Gäste durch Andreas Höhrenz noch eine gute Kopfballchance nach einem Eckball. Aber nur torlos bei einem Chancenverhältnis von 5:2 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Aus der dritten Chance machten dann die Gäste gleich Nägel mit Köpfe kurz nach den Pausentee. Einen Freistoß in der 51.Minute veredelte Marko Melcher unhaltbar mit den Kopf zur überraschenden 1:0 Führung für die Großpostwitzer. Die Führung war natürlich maßgeschneidert für die abwehr- und kampfstarken Gäste, die machten hinten nun noch mehr dicht. Den Parkstädtern fiel bei allen Bemühungen nun nicht mehr viel ein und viel zu zögerlich zeigten man sich beim Torabschluß. So auch in der 82.Minute als viel zu umständlich vor den Göästekasten agiert wurde. Ballverlust und promt fing man sich den spielentscheidenen Gästekonter. Jan Beramek hatte keine Mühe zum 2:0 für die Postwitzer einzuschieben. Hoffnung keimte nochmals auf, als nach einer Marcel Hinz Ecke die Gäste die Kugel sich selber in die Maschen legten. Der Großpostwitzer Marko Melcher war der Unglücksrabe, der damit gleich zweifach traf. Mehr als den Anschlusstreffer zum 1:2 ließen die Gäste aber nicht mehr. Mit diesen nicht unverdienten Dreier in der Parkstadt schöpfen nun die sympatischen Großpostwitzer wieder neue Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Aufstellung: Rot Weiß: Bartlomiejczyk, Adamczak Lischka (ab 79.min Hinz), Mlinzk, Schöps, Bär, Le, Hnyk (ab 54.min Pöthke ), Stepniewicz, Machinka (54.min Dybka) Skrzypczak,
Tore: 0:1 Melcher (51.min), 0:2 Beranek (82.min), 1:2 Melcher (85.min ET)
Schiri: Matthias Leonhard (Pirna)
Zuschauer 150
Erstellt am 2010-05-09 12:23:06


Der 25. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SC Borea Dresden 2. - SV RW Bad Muskau   3:3 (1:2)

Trotz Unterzahl holen Parkstädter 3:3 Remis gegen Borea´s Oberligareserve

Spiele gegen die Oberligareserve von Borea sind immer ein Griff in die Wundertüte, was die Aufstellung der Gastgeber betrifft. Diesmal war die Regionalliga A-Jugend von Borea spielfrei. Somit hatten die Gastgeber ein gutes Team und eine prall gefüllte Auswechselbank zur Verfügung. Von der vorwöchigen 1:6 Pleite im Lommatzsch waren noch ganze drei Spieler aus der Anfangsformation übrig geblieben.Dennoch ließen sich die Parkstädter davon nicht beeindrucken und hatten in der Anfangsphase gleich fünf (!) dicke Führungschancen. Gab der Frankenberger (BFV Chemmnitz) Schiri Rico Teichmann in der 7.Minute beim klaren Foul an Basti Kölzow noch keinen Elfer, so kam er zehn Minuten später um diese Entscheidung gegen den gleichen Muskauer Spieler nicht mehr herum. Der gefoulte Spieler verwandelte auch gleich selber sicher zur Muskauer 1:0 Führung in der 17.Minute. Wie aus heiteren Himmel kamen die Hausherren in der 25.min zum 1:1 Ausgleich. Ein unnötiger Querpaß vorm Muskauer Strafraum und ein anschließendes Foulspiel brachte das Borea Team wieder ins Spiel. Tim Reichl zirkelte die Freistoßkugel über die Mauer in den linken Winkel zum überraschenden Ausgleichstreffer. Knapp zehn Minuten später lagen aber die Gäste wieder mit 2:1 vorn. Einen weiten Ball unterschätzte ein Borea Abwehrspieler und Sebastian Kölzow sagte artig danke für die Schützenhilfe. Zwei Minuten später hatte der Muskauer Doppeltorschütze nichts mehr zu lachen. Schiri Teichmann pfiff zum wiederholten Male einen Muskauer Vorteil weg und Basti Kölzow handelte sich dafür eine Meckerkarte ein. Die veredelte der Unparteiische noch zur Ampelkarte. Eine totale Fehlentscheidung, da nicht Basti Kölzow erneut etwas zum Schiri gesagt hatten, sondern der Gegenspieler zum Muskauer. Alles protestieren half nichts, die Parkstädter damit ab der 36.Minute in Unterzahl und knapp eine Stunde waren noch zu absolvieren. Der Eintorevorsprung wurde ersteinmal mit in die Pause genommen, doch fünf Minuten nach Wiederbeginn war dieser dahin. Ein Freistoß segelte in den Muskauer Strafraum und Muskau´s Keeper bekam das Leder nicht richtig zu fassen. Borea Angreifer Weinhold hatte so leichtes Spiel zum 2:2 Ausgleich in der 50.min abzustauben. Mit zunehmender Spielzeit stemmten sich die Parkstädter mit großer Moral gegen die druckvoll in Überzahl operierenden Einheimischen. In der 84.Minute setzten die Rot Weißen noch einen tollen Konter, der nach glänzender Vorarbeit von Piotr Stepniewicz durch Torjäger Tomek Skrzypczak zum 3:2 Führungstreffer veredelt wurde.Der teure Eintorevorsprung konnte aber nicht ins Ziel gerettet werden, denn Borea Angreifer Weinhold erzielte mit schönen Kopfball den 3:3 Endstand in der 88.Minute. Schade drum, leider wurde die tolle Moral der Parkstädter am Ende nicht mit einem Dreier belohnt.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Mlinzk, Pöthke, Adamczak, Hnyk, Bär, Le (ab 85.min Berno),Machinka (ab 63.min Skrzypczak), Stepniewicz, Kölzow (ab 36.min G/R),
Tore: 0:1 Kölzow (17.min Foulelfm.), 1:1 Reichl (25.min), 1:2 Kölzow (34.min),2:2 Weinhold (50.min), 2:3 Skrzypczak (84.min), 3:3 Weinhold (88.min)
Schiri: Rico Teichmann (Frankenberg)
Zuschauer 25
Erstellt am 2010-05-02 05:42:05


Der 24. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV RW Bad Muskau - FC Lausitz Hoyerswerda   1:3 (1:0)

Hoyerswerdaer entführten für Alttrainer Herold alle drei Punkte aus der Parkstadt

Vor dem Spiel in der Parkstadt des noch abstiegsgefährdeten FC Lausitz Hoyerswerda machten Schlagzeilen in der Boulevardpresse über einen Trainerwechsel bei den Zusestädtern die Runde. Ex-Bundesligaprofi Sven Benken (85 Bundesligaspiele für Rostock, Cottbus und Bremen) wird als neuer Chef-Coach gehandelt und soll Alttrainer Thomas Herold ablösen. Dies wurde aber zumindest vor der Partie gegen die Parkstädter durch ein starkes Veto der Mannschaft noch verhindert. Die Mannschaft zerriß sich förmlich für ihren alten Trainer und entführten am Ende mit einem ganz kampfstarken 3:1 Sieg nicht unverdient alle drei Punkte aus der Parkstadt. Die Gäste starteten auch famos in die Partie und beeindruckten zumindest die Hausherren in der Anfangsphase. Aber spätestens nach Piotr Stepniewicz Gewaltschuß in der 17.Minute, den Gästekeeper Geraldo Mietschke glänzend entschärfte, hatten die Hausherren das Lausitzderby in ersten Spielabschnitt im Griff. Es folgten zahlreiche Muskauer Einschussmöglichkeiten, die in der 44.Minute mit der verdienten 1:0 Halbzeitführung belohnt wurden. Sebastian Kölzow setzte sich über Linksaußen geschickt durch und servierte maßgerecht auf den in der Mitte lauernden Tomek Skrzypczak. Der Muskauer Torjäger lochte dann im zweiten Zupacken zum 1:0 Pausenstand ein. Drei Minuten nach Wiederbeginn musste die Partie mit den zweiten Muskauer Treffer eigentlich entschieden sein. Markus Mlinzk brachte einen Einwurf auf den vor den Gästetor völlig freistehenden Piotr Stepniewicz, doch der köpfte unkonzentriert den Ball nur an die Latte des leeren Hoyerswerdaer Tores. Statt des möglichen Zweitorevorsprunges fingen sich die Parkstädter quasi im Gegenzug den 1:1 Ausgleich. Ein Reklamieren der Muskauer Hintermannschaft wegen Aus des Balles beantworteten die Hoyerswerdaer mit den überraschenden 1:1 Ausgleichstreffer durch Daniel Jannasch in der 49.Minute. Die Parkstädter hatten in der 70.Minute durch einen Kopfball von Tomek Skrzypczak nach Ecke nochmals eine dicke Führungschance, doch die wurde auf der Torlinie durch einen Gästeverteidiger zu nichte gemacht. Statt der erneuten möglichen Muskauer Führung fingen sich die Hausherren wiederum im Gegenzug den 1:2 Rückstand. Der gerade eingewechselte Ronny Vorbrich bedankte sich mit der ersten Ballberührung für so viel Freiraum in der Muskauer Verteidigung mit der Gästeführung in der 72.Minute. Als dann in der 90.Minute nach allen doch zu harmlosen Muskauer Ausgleichsbemühungen der Hoyerswerdaer David Fleißner mit den 3:1 Endstand den Sack entgültig zu machte, kannte der Gästejubel vor allem für Alttrainer Thomas Herold keine Grenzen mehr. Die FC Lausitzer dürften mit ihrem couragierten Auftreten in der Parkstadt den Vereinsvorstand eine schwerwiegende Steilvorlage gegeben haben, die Geschichte mit den Trainerwechsel wohl nochmals zu überdenken.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Mlinzk, Schöps(ab 66.min Nitsche), Le, Hnyk, Machinka, Lieschka (ab 87.min Wolf), Stepniewicz (ab 65.min Berno), Kölzow, Skrzypczak
Tore: 1:0 Skrzypczak (44.min), 1:1 Jannsch (49.min), 1:2 Vorbrich (72.min),1:3 Fleißner (90.min)
Schiri: Susann Dittmar (Reichenberg-Boxdorf)
Zuschauer 155
Erstellt am 2010-04-25 05:28:51


Der 23. Spieltag der Saison 2009 / 2010

TSV Stahl Riesa - SV RW Bad Muskau   1 : 0 (0 : 0)

Duell auf Augenhöhe endet mit glücklichen Riesaer 1:0 Sieg in der Nudelarena

Trotz der 0:1 Niederlage der Parkstädter in der Nudelarena von Stahl Riesa konnte man den Rot Weißen überhaupt keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil, die Gastgeber boten vor mehr als 400 Zuschauern als Gastgeber auf den holprigen Rasenplatz in der ansonsten sehr schmucken Nudelarena nur schmale Hausmannskost. Die Parkstädter dagegen waren spielerisch den Platzherren phasenweise sogar überlegen. Im ersten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams fast nahezu und Chancen auf beiden Seiten waren Mangelware. Der Riesaer Thomas Bierstedt mit einem Lattenoberkantestreichler nach Ecke in der 33.min und Tomek Skzypczak mit einem Riesen im Fünfmeterraum in der 41.Minute waren die größten Aufreger in Halbzeit eins. Im zweiten Spielabschnitt zog das Tempo nochmals an und beide Mannschaften spielten weiter auf Augenhöhe mit hohen Niveau. Die Parkstädter sorgten mit schnellen Kontern immer wieder für Gefahrenmomente, sodass die Riesaer stets vor einem Muskauer Gegentor auf der Hut sein mussten. Die Riesaer ihrerseits zeigten die besten Aktionen bei Standardsituationen, wie Ecken und Freistößen. Ausgerechnet eine mehr als zweifelhafte Freistoßentscheidung brachte die Gastgeber dann glücklich in der Schlußviertelstunde in Vorhand. Der Schiriassistent hatte vor seinen Augen unmittelbar vor der Seitenauslinie kein Foul des Bad Muskauer Marcel Schöps gesehen. Der ansonsten gut leitende Schiri Patrick Zscherper aus Dresden machte hier mehr als ein Zugeständnis an die lautstark vom Publikum unterstützten Gastgeber. Danny Wukasch brachte die Kugel vor den Muskauer Kasten. Den ersten Torschußversuch vom Riesaer Thomas Kutsche konnte Muskau´s Keeper Marek Bartlomiejczyk noch glänzend abwehren, doch leider nur vor die Füße von Danny Burda. Der ansonsten blasse und sehr gut abgeschirmte Riesaer Goalgetter ließ sich diese eine Chance zur 1:0 Gastgeberführung in der 71.min aber nicht entgehen. Schade, dass die Spielentscheidung durch diese unglückliche Schirientscheidung zu stande kam. Die Parkstädter versuchten in der Schlussphase nochmals alles, wurden aber nicht belohnt. So hatte der Muskauer Chris Hnyk in der Schlußphase noch zwei ganz starke Szenen. Piotr Stepniewicz tanzte in der 79.min auf der rechten Seite der Grundlinie gleich mehrere Gegenspieler aus und flankte präzise zu Chris Hnyk. Völlig freistehend strich dessen Kopfball ganz knapp am linken Torwinkel vorbei ins Aus. Die zweite Ausgleichschance in der 87.min war nicht minder hochkarätig. Hier hatte Markus Mlinzk die Vorarbeit geleistet, doch die anschließende Direktabnahme war ebenso nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende waren sich alle einig. Ein Remis hatten sich die Parkstädter mit einer starken Auswärtsleistung in Riesa allemal verdient. Muskau´s Trainer Holger Fandrich war zwar über das Ergebnis enttäuscht, fand aber für den starken Auftritt in der Nudelarena viel lobende Worte für sein Team.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka (ab 77.min Hinz),Schöps, Adamczak, Mlinzk,Bär,Le (ab 67.min Hnyk), Machinka, Stepniewicz, Kölzow, Skrzypczak (ab 67.min Berno),
Tore: 1:0 Burda (71.min)
Schiri: Schiri : Patrick Zscherper (Dresden)
Zuschauer 406
Erstellt am 2010-04-18 09:58:06


Der 22. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Wesenitztal   0 : 0 ()

Verschossener Elfer kostete diesmal den Sieg

Nach den sehr bewegten Abschied der Rot Weiß Fußballer bei der Trauerfeier von Bernd Nadebor am Freitagnachmittag kehrte der Fußballalltag nur sehr zögerlich ins Parkstadion am Samstag wieder ein. Mit einer sehr emotionsgeladenen Einlaufmusik, Trauerflor und eine Gedenkminute wurden nochmals Bernd Nadebor´s riesiger Verdienste um den Muskauer Fußball im Parkstadion auf den grünen Rasen gedacht. Schiri Ringo Schmidt aus Bautzen, der mit dem Verstorbenen sehr freundschaftlich verbunden war , ließ es sich nicht nehmen, bei dessen Abschied im Parkstadion in der Neißestadt zu pfeifen. Bei aller Trauer und Bestürzung mussten nun wieder trotz schwerer Beine und Köpfe Fußball gespielt werden. Durch Piotr Stepniewicz hatten die Hausherren in der 3.Minute auch gleich die erste Führungschance. Danach war Axel Buder dran, der aber per Direktabnahme (15.min) das Streitobjekt über den Wesenitztaler Kasten jagte. Fünf Minuten später musste eigentlich das 1:0 für die Hausherren fallen, doch bei Tomek Skrzypczak zögerlichen Torabschluß war noch ein Wesenitztaler Bein rechtzeitig dazwischen. Die Parkstädter versuchten es unermüdlich immer wieder im Vorwärtsgang, doch nur torlos ging es trotz weiterer Torchancen in die Pause. Mit einem Schock für die Hausherren ging die zweite Halbzeit gleich ganz unglücklich los. Axel Buder musste nach einer Foulspiel mit einer schweren Knieverletzung vom Spielfeld. Da kann man nur das Beste für den wieder stark spielenden Muskauer Abwehrspieler wünschen. Gleich acht Minuten später gab es den nächsten großen Aufreger. Sebastian Kölzow zog unwiderstehlich in den Gästestrafraum und wurde unsanft von den Beinen geholt. Der Assistent an der Linie zeigte sofort Elfmeter an und Schiri Ringo Schmidt blieb keine andere Wahl, als auf den berühmten Punkt zu zeigen. Tomek Skrzypczak schappte sich den Ball und vergeigte aber ganz kläglich und nahezu fahrlässig über den Kasten. Der Schock saß tief bei den Hausherren, denn nun baute man damit die Gäste auf. Fand der SVW sogut wie eine Stunde fast gar nicht statt, so wurden die Gäste immer mutiger. Ein in Hochform befindlicher Marek Bartlomiejczyk im Gastgeberkasten verhinderte besonders mit seiner Glanzparade in der 75.Minute ein ganz böses Erwachen. Am Ende konnten und mussten beide Teams mit der Punkteteilung leben. Auch wenn für die Parkstädter ein Elfmetersieg drin gewesen wäre. Zumindest hielt die Ungeschlagenserie der Rot Weißen in der Rückrunde nach ganz schweren, von Trauer und Bestützung geprägten, neunzig Fußballminuten.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Buder (ab 50.min Nitsche), Schöps, Mlinzk, Bär, Le (ab 70.min Hnyk), Machinka (ab 78.min Hinz), Stepniewicz, Skrzypczak, Kölzow,
Tore: Fehlanzeige !
Schiri: Ringo Schmidt (Bautzen)
Zuschauer 165
Erstellt am 2010-04-11 12:22:12


Der 21. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV Rot Weiß Bad Muskau - Lommatzscher SV   3:1 (2:0)

3:1 Revanche mit zwei Halbzeiten, wie Tag und Nacht

Den Parkstädtern gelang zwar die punktgenaue Revanche gegen Lommatzsch mit einem 3:1 Heimsieg, doch die knapp 150 Zuschauer bekamen zwei Halbzeiten zu sehen, so unterschiedlich sie kaum sein konnten. Die Rot Weißen machten im ersten Spielabschnitt dort weiter, wo sie in Heidenau aufgehört hatten. Schon zu Beginn wurden die Gäste unter Druck gesetzt und die 1:0 Führung in die 18.Minute war dann fast folgerichtig. Mit einem schnellen Spielzug wurde Youngster Noki über Linksaußen freigespielt, der ließ auch den Lommatzscher Keeper keine Abwehrchance. Acht Minuten später musste dann Torjäger Tomek Skrzypczak ohne Fremdeinwirkung verletzungsbedingt vom Feld, doch Rot Weiß verdaute zunächst den Ausfall ohne Probleme. Konnte Sebastian Kölzow nach prima Vorlage von Piotr Stepniewicz (30.min) selber nicht erfolgreich sein, so leistete er acht Minuten später die Vorarbeit zum zweiten Muskauer Treffer. Wiederum war Younster Noki erfolgreich, allerdings verspekulierte sich der Gästeschlussmann bei diesen Gegentreffer gewaltig. Den Rot Weißen Hausherren war´s egal. Sie lagen in der 38. Minute durch zwei Noki Treffer, den diesmal besten Spieler auf den Platz, mit 2:0 in Front. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste der Sack dann eigentlich schon zu sein, doch Sebastian Kölzow versagten nach schönen Durchspiel die Nerven vor dem leeren Tor. So ging es nur mit einem Zweitorevorsprung in die Pause. Die Gäste aus Lommatzsch fanden bis dato nicht statt. Die kamen dann aber wie ausgewechselt aus der Kabine und erspielten sich durch ihre Nummer 8 gleich zwei Hochkaräter. Doch jedes Mal verzog der Gästeangreifer am langen Pfosten vorbei ins verlängerte Toraus (46.und 50.min). Dann rettete Muskau´s Keeper Marek Bartlomiejczyk in der 52.Minute mit einer Glanzparade sein Team vor Schlimmeren. Schon zwei Minuten später waren die Einheimischen erneut mit Fortuna im Bunde, die Torumrandung war für die Gäste zum Anschlusstreffer im Wege. Nochmals war der Lommatzscher Angreifer mit der Nummer 8 frei durch. Doch wiederum wurde aus der Hundertprozentigen Torchance in der 74.Minute nichts, langsam war schon eine Portion Unvermögen bei den diesmal sehr fair auftretenden Gäste im Spiel. Fünf Minuten vor dem Schlußpfiff des sehr umsichtig leitenden Bautzener Referee Dr. Mario Thieme wurden die Gästebemühungen doch noch belohnt. Mario Oster machte es seinen Stürmerkollegen vor und lochte in der 85.Minute zum 2:1 Anschlußtreffer ein. Den Ausgleich ließen die Parkstädter aber nicht mehr zu. Vielmehr wurde der alles entscheidene Konter in der Schlussminute in der regulären Spielzeit durch Piotr Stepniewicz gesetzt. Marcus Berno hatte keine Mühe mehr zum 3:1 Endstand ins leere Tor einzuschieben. Das Ergebnis stimmte am Ende für die Hausherren, jedoch über die Nachpausenleistung wird wohl Trainer Fandrich mit seinem Team vor den Osternachholern (Gründonnerstag in Hoywoy 1919 und Ostersamstag Heimspiel gegen Dohna) in der kommenden Trainingswoche noch sprechen müssen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Lieschka, Buder, Schöps, Bär, Le, Mlinzk (ab 57.min Machinka), Kölzow (ab 76.min. Berno), Skrzypczak (ab 26.min Hnyk). Stepniewicz,
Tore: 1:0, 2:0 Le (18.min und 38.min), 2:1 Oster (85.min), 3:1 Berno (90.min),
Schiri: Dr.Mario Thieme (Bautzen)
Zuschauer 135
Erstellt am 2010-03-28 05:39:39


Der 20. Spieltag der Saison 2009 / 2010

Heidenauer SV - SV RW Bad Muskau   0:1 (0:0)

Brillante Mannschaftsleistung bringt Überraschungssieg in Heidenau

Mit diesen 1:0 Überraschungssieg gegen den Mitaufstiegsaspiranten Heidenau haben die Parkstädter wieder einmal für einen Paukenschlag in der Bezirksliga gesorgt. Mit einer taktischen Meisterleistung ließen die Gäste den „kleinen HSV“ der Bezirksliga auf deren Plastewiese nie richtig zur Entfaltung kommen und störten die Hausherren schon frühzeitig beim Spielaufbau. Zu Beginn der Partie mussten die Parkstädter ersteinmal eine Schrecksekunde in der 2.Minute überstehen, als ein Gastgeberfreistoß ungehindert den Weg in den Muskauer Fünfmeterraum fand. Zum Glück war aber auf Keeper Marek Bartlomiejczyk verlaß, der die Situation bereinigte. Dann hatten aber die Einheimischen schon fast ihr Pulver verschossen und Rot Weiß war stets Herr der Lage. Bis zum Halbzeitpfiff spielte sich viel zwischen den Strafräumen ab, beide Teams neutralisierten sich nahezu. So bat der umsichtig agierende Schiri Ringo Schmidt aus Bautzen beide Kontrahenten beim 0:0 Halbzeitstand zum Verschnaufen. Der HSV konnte auch im zweiten Spielabschnitt nie richtig die Muskauer Hintermannschaft aushebeln. Zunehmend wurden die Heidenauer nervöser und spielten Fehlpaß auf Fehlpaß. So auch in der 65.Minute als der Muskauer Youngster Noki einen Gastgeberangriff geschickt abfing. Nun ging alles ganz schnell. Sebastian Kölzow wurde mustergültig bedient und startete über Linksaußen durch. Der versetzte noch seinen Gegenspieler und passte in die Mitte zum eingewechselten Lukasz Machinka. Kurz wurde der Ball für Tomek Skrzypczak abgelegt und der lochte zur umjubelten Muskauer 1:0 Führung ein. Ein astrein herausgespielter Treffer, der die Heidenauer noch mehr in Zugzwang brachte. Heidenau reagierte und brachte mit den oberligaerfahrenden Sebastian Hecht und Martin Schreiber zwei frische Kräfte. In der 71. Minute hatten dann die Gäste das Glück auf ihrer Seite, als der Ex-Bundesligaspieler Svilen Stoilov einem Freistoß in Richtung rechter Torgiebel nagelte. Das Geschoß prallte an die Torumrandung und anschließend an den Kopf von Muskau´s Keeper. Der Ball hatte aber keine Lust in die Muskauer Kiste zu fliegen und sprang anschließend ins verlängerte Toraus. Fünf Minuten später holte auf der Gegenseite Muskau´s Kapitän Silvio Bär den Hammer raus und verfehlte mit einem fulminanten Geschoß ganz knapp den HSV Kasten. Mit zunehmender Spielzeit setzten die Parkstädter immer wieder mit geschickten Konterspiel Nadelstiche gegen die verunsicherten Hausherren. Die Gäste aus der Parkstadt waren den zweiten Treffer in der Schlussphase näher wie die Heidenauer dem Ausgleich. Als Schiri Schmidt mit einer Minute Nachspielzeit pünktlich abpfiff, lagen sich alle Muskauer jubelnd in den Armen. Anschließend öffnete der Himmel wieder seine Forten und unwetttermäßiger Regen prasselte auf den Heidenauer Kunstrasenplatz hernieder. Waren es nun Tränen der enttäuschten Gastgeber oder vielmehr Freudentränen der Gäste ? Die Antwort kannte an diesem Tage nur der Mann dort oben.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Lieschka, Buder, Schöps, Bär, Le, Mlinzk (ab 87.min Nitsche), Hnyk (ab 62.min Machinka), Kölzow (ab 82.min. Hinz ),Skrzypczak.
Tore: 0:1 Skrzypczak (65.min)
Schiri: Ringo Schmidt (Bautzen)
Zuschauer 175
Erstellt am 2010-03-22 19:57:46


Der 19. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV Rot Weiß Bad Muskau - SV Chemie Dohna   3:1 (1:1)

Parkstädter punkten auch im zweiten Osternachholer dreifach

Nach dem schweren Sandplatzspiel beim 1:0 Sieg gegen Hoyerswerda 1919 am Gründonnerstag punkteten die Parkstädter binnen 48 Stunden am Ostersamstag erneut dreifach. Auch ein 0:1 Rückstand konnte die Parkstädter nicht von der Erfolgsspur bringen. Am Ende kippten die Rot Weißen Gastgeber die Partie im heimischen Parkstadion vor gut 200 Zuschauer mit 3:1, so hatte man sich auch in der Hinrunde vom Bezirksligaaufsteiger getrennt. Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als rosig, fielen mit Piotr Stepniewicz (5.Gelbe) und Tomek Skrzypczak (Wadenverletzung) zwei wichtige Offensivspieler für die Ostersamstagpartie aus. Doch auch diese Ausfälle steckten die Parkstädter weg und setzten die Gäste gleich unter Druck. Der schon seit Wochen in bestechender Form befindliche Youngster Noki hatte in der 17. und 26.Minute zwei ganz starke Szenen, die aber noch nicht den gewünschten Torerfolg brachten. Stattdessen gingen die Gäste mit ihrer zweiten Torchance plötzlich mit 1:0 in der 34.Minute in Führung. Ein Flatterball aus gut 20 Meter Torentfernung vom Dohnaer Martin Dienelt ging zunächst an die Muskauer Lattenunterkante. Gastgeberkeeper Marek Bartlomiejczyk wollte noch retten, doch von seinen Körper sprang unglücklicherweise der Ball dann doch noch über die Torlinie zur überraschenden Gästeführung. Fünf Minuten später hatten aber die Hausherren die richtige Antwort parat. Zunächst konnte Lukasz Machinka über Linksaußen nur durch ein Foul gebremst werden. Den anschließenden Freistoß brachte Youngster Noki auf den langen Pfosten, wo Lukasz Machinka den Ball sofort zu Sebastian Kölzow ablegte. Der fackelte nicht lange und traf mit sehenswerten Schuß hoch in die lange Torwartecke zum verdienten 1:1 Ausgleich. Fast mit den nächsten Muskauer Angriff hatten die Einheimischen die Möglichkeit zum Führungstreffer. Youngster Noki wurde unsanft im Dohnaer Strafraum von den Beinen geholt und der gute Dresdener Schiri David Weiß entschied sofort auf Elfmeter für die Rot Weißen. Markus Mlinzk hatte aber nicht die Nerven vom Punkt und setzte das Streitobjekt neben den linken Pfosten ins verlängerte Toraus. So ging es nur mit einem Remis in die Pause, statt mit einer 2:1 Gastgeberführung. Die sprang aber nach dem Seitenwechsel in der 56.Minute für die Parkstädter diesmal erneut vom Elfmeterpunkt durch Sebastian Kölzow heraus. Zuvor wurde Youngster Noki gleich von zwei Dohnaer Verteidiger Mitte Straufraum in die Zange genommen und wieder kam sofort der Elfmeterpfiff vom Unparteiischen. Die Gäste setzten in der Schlussphase der Partei nun alles auf eine Karte, doch die Parkstädter mobilisierten nochmals alle Kraftreserven. Als dann Lukasz Machinka in der 2.Minute der Nachspielzeit zum umjubelten 3:1 Siegtreffer einnetzte, war auch der zweite Osternachholer mit einem Dreier gekrönt.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Schöps, Lieschka (ab 85.min Nitsche), Buder, Bär, Mlinzk, Hnyk (ab 20.min Machinka), Le, Berno (ab 65.min Hinz), Kölzow,
Tore: 0:1 Dienelt (34.min), 1:1, 2:1 Kölzow (39.min und 56.min Foulelfmeter), 3:1 Machinka (90.+2)
Schiri: David Weiß (Dresden)
Zuschauer 215
Erstellt am 2010-04-11 12:25:21


Der 18. Spieltag der Saison 2009 / 2010

Bischofswerdaer FV 08 - SV Rot Weiß Bad Muskau   1:1 (1:0)

Starke Auswärtsleistung in Langburkersdorf gegen Schiebock

Zum Rückrundenauftakt erreichten die Parkstädter ein leistungsgerechtes Remis auf den etwas kleinen aber feinen Kunstrasenplatz in Langburkersdorf, wohin die Bischofwerdaer aufgrund der Unbespielbarkeit ihrer Rasenplätze ausgewichen waren. Die Parkstädter begannen mit einer starken Anfangsviertelstunde, wo Goalgetter Tomek Skrzypczak die Riesenchance zur 1:0 Führung in der 14.Minute leider vergab. Ein starker Sebastian Kölzow hatte hier über Rechtsaußen prima Vorarbeit geleistet. Wie aus dem Nichts heraus kamen die Bischofswerdaer in der 18.min durch Michael Kunze mit einem Flachschuß in die linke untere Ecke zum etwas überraschenden Führungstreffer. Den hatten sich die Schiebocker dann mit zwei Lattentreffer durch Vojtech Kubik (32.min) und Philipp Seidler (34.min) zum 1:0 Pausenstand verdient. Die Parkstädter wurden bis zum Halbzeitpfiff wieder etwas stärker und überstanden so die Druckphase der Schiebocker. Die Bischofwerdaer kamen mit viel Schwung aus der Kabine, wollten mit den zweiten Treffer eine schnelle Vorentscheidung. So musste Muskau´s Schlussmann Marek Bartlomiejczyk mit Glanzparade einen Freistoß in der 49.Minute aus der kurzen Ecke kratzen. Spätestens nach zehn Minuten war aber die Nachpausenoffensive der sehr robust zur Sache gehenden Bischofswerdaer überstanden. Auch deshalb, da die Rot Weißen richtig gut dagegen hielten und die Schiebocker immer mehr damit beeindruckten.Die Rot Weißen Gäste aus der Parkstadt wurden jetzt von Minute zu Minute auch spielerisch und läuferisch immer stärker. Für viel Schwung sorgte der eingewechselte Marcel Hinz über die rechte Angriffsseite, wo Eckball auf Eckball für die Parkstädter folgte. Völlig verdient auch der 1:1 Ausgleichstreffer aus gut 30 Meter von Axel Buder in der 67.Minute, wobei der Ball für den zu weit vorn postierten Bischofswerdaer Keeper Janakiew immer länger wurde. Zuvor hatte Muskau´s Kapitän Silvio Bär nach einer Ecke von Ngoc Anh Le schon den Ausgleichtrefffer im Fünfmeterraum auf den Schlappen. Schiebock war nur noch bei Standards gewohnt gefährlich. Rot Weiß in der Schlußphase spielerisch den Hausherren weiter überlegen, doch Zählbares kam leider nicht mehr heraus. Muskau´s Abwehrspieler Marcel Schöps mußte bei einem letzten Schiebocker Verzweiflungsangriff nochmals Kopf und Kragen riskieren und kassierte in der Schlußminute kurz hinter der Mittellinie in der eigenen Spielhälfte noch berechtigt die Ampelkarte. Bezirksligaschiridebütant John Köber aus Weißig beendete mit einer Minute Nachspielzeit die gutklassige Bezirksligapartie auf der geplegten Kunstrasenplatzanlage in Langburkersdorf vor den Toren von Neustadt/Sachsen. Mit einer guten Leistung, die auch Schiribeobachter und Ansetzer,Carsten Bergk, den Youngster nach Spielschluß bescheinigte empfahl sich der junge Referee für weitere höherklassige Aufgaben.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Lieschka, Buder, Adamczak, Bär, Le, Schöps, Hnyk (ab 62.min Hinz), Stepniewicz (ab 50.min Berno), Kölzow (ab 85.min Machinka), Skrzypczak.
Tore: 1:0 Kunze (18.min), 1:1 Buder (67.min)
Schiri: John Köber (Weißig)
Zuschauer 135
Erstellt am 2010-02-28 19:13:06


Der 17. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SV Rot Weiß Bad Muskau - Königswarthaer SV   2:1 (0:1)

Parkstädter mit blauen Auge nochmals davon gekommen – Drei Punkte aber nicht mehr

Gegen das noch sieglose Tabellenschlußlicht Königswarthaer SV hätte es im fast schneefreien Bad Muskauer Parkstadion im Nachholer des 17.Spieltages der Bezirksliga fast eine böse Überraschung gegeben. Mit viel Glück konnten sich die Parkstädter im energischen Schlussspurt doch noch den fest eingeplanten Dreier durch einen mühsamen 2:1 Erfolg holen. Gewöhnlich sind diese Spiele gegen die Kellerkinder von der Papierform immer die Leichtesten, doch die Realität sieht oft anders aus. Davon konnten die Parkstädter auf den schwer zu bespielenden, glatten und teilweise überfrohrenen Rasen ein Lied singen. Dabei hatte Trainer Holger Fandrich seine Mannschaft eingehend davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen. Diese sollten anfangs auch gefruchtet haben, denn die Hausherren erarbeiteten sich in den Anfangsminuten gleich zwei verheißungsvolle Torszenen. Piotr Stepniewicz marschierte in der 2.Minute über Linksaußen durch. Er verzögerte aber den Torabschluß und sein anschließender Rückpaß fand aber keinen Rot Weißen Abnehmer. Noch klarer war drei Minuten später die riesige Führungschance für den frei durch laufenden Chris Hnyk. Anstatt den Ball ins fast leere Tor zu schieben, spielte er einen Paß ins Niemandsland, wo kein Muskauer Mitspieler zu sehen war. Dann sorgte nochmals Sebastian Kölzow in der 13.Minute für Gefahr, doch sollte es bis zur Halbzeit mit der Muskauer Herrlichkeit fast gewesen sein. Den Gästen kam das rutschige Geläuf immer besser entgegen und hinten machte man die Räume kompromislos eng. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam es wie es in solchen Spielen fast kommen musste. Königswartha spielte einen seiner wenigen Konter erfolgreich zu Ende. Schlechtes Muskauer Zweikampfverhalten und ein leicht abseitspostierter Patrick Angermann sorgten in der 42.Minute für einen überraschenden, aber nicht mal unverdienten 0:1 Halbzeitstand. Trainer Holger Fandrich reagierte zur Pause und brachte mit Lukacz Machinka und Marcus Berno gleich zwei neue frische Kräfte. Zumindest war jetzt mehr Zug zum Gästetor zu spüren und die Hausherren schnürten die Königswarher jetzt förmlich in deren Hälfte ein. Vieles war aber immer noch zu einfallslos und es konnte nur noch die Brechstange helfen, das Gästeabwehrbollwerk zu durchbrechen. Bis zur 84.Minute hielt der Königswarthaer Beton, doch dann leistete sich Gästeabwehrspieler Stefan Seifried eine fatale Unherrschheit im Königswarhaer Strafraum. Schiri André Schulze aus Gauernitz quittierte die Geschichte mit den Roten Karton und Foulelfmeter für die Parkstädter. Markus Mlinzk ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht entgehen und lochte in der 84.Minute zum 1:1 Ausgleich ein. Vier Minuten später hatte dann tatsächlich Muskau´s Abwehrspieler Marko Adamczak noch einen lichten Moment und schmetterte flach die Kugel in die lange Ecke zum etwas glücklichen 2:1 Siegtreffer in die Gästemaschen. Drei Punkte waren im Muskauer Sack. Nicht mehr ,aber auch nicht weniger.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Nitsche (63.min Mlinzk), Lieschka, Buder, Adamczak, Bär, Le, Hnyk(ab 46.min Machinka), Wolf (ab 46.min Berno), Stepniewicz, Kölzow
Tore: 0:1 Angermann (42.min), 1:1 Mlinzk (84.min Elfmeter) , 2:1 Adamczak (88.min
Schiri: André Schulze (Gauernitz)
Zuschauer 125
Erstellt am 2010-03-10 20:13:07


Der 16. Spieltag der Saison 2009 / 2010

Hoyerswerdaer SV 1919 - SV RW Bad Muskau   0 : 1 (0 : 1)

Parkstädter nehmen verdient die Punkte am Gründonnerstag vom Adler mit

Mit der Maßgabe die Bezirksligapartie auf den ungeliebten Sandplatz am Hoyerswerdaer Adler durch zuführen, haben sich die Gastgeber am Ende selber ein faules Ei ins Osternest gelegt. Am österlichen Gründonnerstag kassierten der Hoyerswerdaer SV 1919 nun mittlerweile die dritte Heimpleite der zurückliegenden Wochen. Diesmal behielten die Jungs aus der Parkstadt verdient mit 1:0 die Oberhand auf den schwer zu bespielenden Platz am Adler. Schon in der Anfangsphase starteten die Gäste aus der Parkstadt wesentlich besser in die Partie. Sebastian Kölzow sorgte schon frühzeitig immer wieder für Gefahrenmomente in der Hoyerswerdaer Abwehr. In der 16.Minute bereitete er eine glänzende Kopfballchance für Piotr Stepniewicz vor, der Ball strich ganz knapp über die Gastgeberkiste. Schon eine Minute später klingelte es im Hoyerswerdaer Kasten. Über die rechte Seite tankte sich Markus Mlinzk in den Gastgeberstrafraum und zog trocken ab. Gegen den Flachschuß in die linke untere Ecke hatte Keeper Jens Thiele keine Abwehrchance. Die Parkstädter führten damit in der 17.Minute mit 1:0. Ein guter Flachschuß von Chris Hnyk war die nächste notierenswerte Situation in der 20.Minute. Mehr oder weniger war ein Platzfehler Ursache für eine gute Gastgeberchance in der 25.Minute. Der Ball prallte an den Pfosten und wurde dann anschließend konsequent aus der Gefahrenzone geschlagen. Ein guter Freistoß vom Muskauer Youngster Noki kurz vor der Halbzeitpause war der letzter Aufreger vor dem Seitenwechsel. Verdient mit 1:0 für die Gäste ging es in die Pause, die Gastgeber wollten im zweiten Spielabschnitt die Partie unbedingt noch kippen. Doch dafür fehlten ihnen einfach die spielerischen Mittel und der schwere Untergrund tat noch das seinige dazu. Gefahrenmomente gab es bestenfalls immer wieder bei Standards, wo der Flankengeber Routinier Mathias Grun immer wieder den Kopf von Hoyerswerdas Kapitän Rene Biela suchte. Die Muskauer Innenverteidigung stellte sich darauf aber gut ein und den Rest fischte ein sicherer Marek Bartlomiejczyk im Gästekasten weg. Marcel Schöps packte noch zweimal den Hammer raus, doch seine Gewaltschüsse (72.und 87.Minute) verfehlten ganz knapp das Ziel. Wenn man den Rot Weißen bei der wiederrum sehr geschlossenen Mannschaftsleistung einen Vorwurf machen durfte, dann war es die ungenügende Konzentration beim Ausspielen der Konter im zweiten Spielabschnitt. Man versämte dadurch den Sack endgültig zu zumachen und musste bei den vielen Hoyerswerdaer Standards bis zum Schluß noch zittern. Sebastian Kölzow hämmerte in der 89.Minute einen Freistoß an den Außenposten und auf der Gegenseite hatten die Jungs vom Adler im Anschluß an einem völlig unnötigen Freistoß tatsächlich noch die Ausgleichschance. Doch am Ende nahmen die Gäste aus der Parkstadt nicht unverdient die Punkte mit und revangierten sich eindrucksvoll für die schmerzliche 1:5 Hinrundenpleite.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Buder, Lieschka, Schöps, Adamczak, Bär, Le, Hnyk (78.min Machinka), Mlinzk (ab 78.min Hinz), Kölzow, Stepniewicz (ab 82.min Berno),
Tore: 0:1 Mlinzk (17.min)
Schiri: Andreas Fürschke (Neueibau)
Zuschauer 180
Erstellt am 2010-04-02 11:31:53


Der 15. Spieltag der Saison 2009 / 2010

SG Dynamo Dresden 3. - SV RW Bad Muskau   3 : 2 (2 : 0)

Fußballkrimi zum Nikolaus – starke 2. Halbzeit am Ende nicht belohnt

Am Ende sollte es nicht sein, dass die Parkstädter nach einer famosen 2.Halbzeit, einen 0:2 Rückstand aufholend, noch etwas aus Elbflorenz mitnehmen. Mit 3:2 blieben die Punkte beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Dynamo 3., der damit nicht unverdient sich die Herbstmeisterschaft sicherte. Die Gäste aus der Parkstadt verteilten in der Anfangsphase der Partie fleißig Nikolausgeschenke. Zuvor hatte man aber in der 2.Minute durch ein Knallbonbon von Michel Pöthke gleich die Führungschance auf den Senkel. Doch in der 9.Minute leisteten die Rot Weißen leichtfertig Schützenhilfe für das erste Gegentor. War schon die Dynamo Ecke völlig überflüssig, so kam es anschließend knüppeldick. Am langen Pfosten standen zwei Dynamos mutterseelenallein und niemand störte anschließend den am kurzen Pfosten lauernden Torschützen Adam Grohmann. Der 0:1 Rückstand war die Folge und neun Minuten später gleich das zweite Muskauer Nikolausgeschenk. Ungehindert konnte der Dynamo Torschütze Manuel Heinze durch die Muskauer Abwehrreihen durchmarschieren und das 2:0 für die Gelb Schwarzen in der 18.Minute markieren. Das war auch gleich der Halbzeitstand, die zahlreichen mitgereisten Muskauer Fans zeigten sich arg enttäuscht von ihrer Elf. Mit Einwechseler Noki kam dann aber nach der Pause endlich Schwung ins Muskauer Spiel und plötzlich ging etwas. Erst recht, als in der 60.Minute Sebastian Kölzow bei einem prima Muskauer Angriff im Dynamo Strafraum von den Beinen geholt wurde. Tomek Skrzypczak versenkte die Kugel anschließend zum 1:2 Anschlußtreffer vom Elfmeterpunkt. Zehn Minuten später durfte der Muskauer Anhang erneut jubeln, denn Piotr Stepniewicz zeigte in der 70.Minute seine Klasse. Zum 2:2 Ausgleich zappelte der Ball jetzt völlig verdient im Dynamo Netz. In den folgenden Minuten überschlugen sich förmlich die Ereignisse im Schatten des großen Dynamo Stadions. Zwei Minuten nach den Ausgleichstreffer kratzte Muskau´s Keeper Marek Bartlomiejczyk mit einer Weltklasseparade einen Dynamo Freistoß aus den rechten Torwinkel. Die Dynamos verstanden eine Minute später die Welt nicht mehr, als Marek Bartlomiejczyk einen schmeichelhaften Foulelfmeter für die Gastgeber von Felix Böhme sensationell parierte. Die nun immer wütender werdenen Gastgeber ließen aber nicht locker und erkämpften sich in der 77.Minute eine weitere Ecke. Zuvor musste aber kurzzeitig infolge einer Verletzung Muskau´s Abwehrchef Marko Adamczak vom Feld. Ausgerechnet in dieser kritischen Phase fehlte der Muskauer und promt kassierten die Rot Weißen den dritten Gegentreffer nach einem Dynamo Eckstoß durch Adam Grohmann. Die Parkstädter warfen in den Schlussminuten nochmals alles nach vorn, aber der erneute verdiente Ausgleichstreffer wollte nun nicht mehr gelingen. Schade, die 2.Halbzeit der Parkstädter war ein Punkt beim ungeschlagenen Herbstmeister wert gewesen.

Aufstellung: Bartlomiejczyk, Adamczak, Schöps, Pöthke (Le ab 46.min), Bär (ab 80.min Berno), Hnyk, Mlinzk, Machinka, Stepniewicz, Skrzypczak, Kölzow,
Tore: 1:0, 3:2 Grohmann ( 9.min und 77.min), 2:0 Heinze (18.min) 1:2 Skrzypczak (60.min Foulelfmeter), 2:2 Stepniewicz (70.min),
Schiri: Ulf Brähler (Kamenz)
Zuschauer 100
Erstellt am 2009-12-24 01:23:53